eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 14:31 Uhr
16.08.2012

Nordhausen bleibt

Landrätin Birgit Keller hat heute gegenüber nnz-tv ihre Position zu einer eventuellen Kreisgebietsreform deutlich gemacht...


Im Rahmen der Interview-Reihe sieht die Landrätin in den kommenden Jahren durchaus Veränderungen der Kreisgrenzen zukommen. Auch in Nordthüringen. Gleichwohl sollten auch alle Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in den bestehenden Grenzen zwischen den Landkreisen ausgelotet und genutzt werden.

Hinsichtlich des Status von Nordhausen hat sich Keller (LINKE) jedoch eindeutig positioniert: "Egal wie ein Nordthüringen künftig aussieht, die größte Stadt muss die Kreisstadt sein. Und das ist nun einmal Nordhausen."

Da vollständige Interview bieten wir Ihnen in den nächsten Tagen auf unserer Videoplattform www.nnz-tv.de an
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Retupmoc
16.08.2012, 14:53 Uhr
Löblich
Ist die Aussage, das Nordhausen die " Hauptstadt " eines Großkreises Nordthüringen sein soll. Das ist aber nur ein Aspekt. Wichtiger für den Bürger ist, das man dann auch keine weiteren Wege hat. Was nützt es, wenn Nordhausen die Kreisstadt ist, das Arbeitsamt aber in Heiligenstadt angesiedelt wird? Oder wenn die Zulassungsbehörde in Sondershausen residiert? Ich bezweifle, das eine Gebietsreform unter dem Strich Kosten spart. Sicher werden ein paar Arbeitskräfte frei. Doch was passiert mit Ihnen? Sie liegen dem Steuerzahler als Arbeitslose auch auf der Tasche. Oder glaubt man in Regierungskreisen wirklich die Mär vom Erhalt des Euro und keiner Weltwirtschaftskrise? Durch die weiteren Wege werden die Bürger jedoch weiter belastet. Fahren Sie doch heute mal bei 173,9 pro Liter auf ein Amt in Heiligenstadt oder Artern um irgendwelche Dinge erledigen zu können? Und was machen unsere älteren Mitbürger? Ich lasse mich ja gern belehren, aber meine Meinung ist: Eine Gebietsreform ist Unsinn und meine Stimme bei Wahlen bekommt derjenige, der diesen Unsinn nicht unterstützt.
Ra.Fr.
16.08.2012, 18:47 Uhr
Sehr "Löblich" Herr Retupmoc
Da bin ich ja mal gespannt wer Ihre Stimme bekommt, und ob die dann eventuell unter der Rubrik "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" abgehakt wird.
NDHler
17.08.2012, 08:21 Uhr
Retupmoc
wählt also CDU! Das ist neu! Die CDU ist nämlich die einzige Partei im Thüringer Landtag welche sich einer notwendigen Gebietsreform in den Weg stellt. Wenn die Front auch bröckelt, bis jetzt heißt ihre Partei CDU. Aber wenn ich aus der Vergangenheit richtig informiert bin, gehen sie doch gar nicht wählen. Also was solls!
Retupmoc
17.08.2012, 09:29 Uhr
NDHler
Natürlich kein Chat, aber ...

wenns denn sein muß, dann halt CDU. Ich erachte nämlich die Gebietsreform als nicht notwendig. Und wenn Sie sich anschauen möchten, wie ein Chaos nach einer Kreiserweiterung aussieht, fragen Sie am besten mal beim Nordthüringer Fußballausschuß nach. Da haben nämlich fast alle ehemaligen Funktionäre des Kreises Nordhausen die Flinte ins Korn geworfen ( also sie sind freiweillig zurückgetreten ), weil die Chemie zwischen Sondershausen und Nordhausen nicht so ganz stimmt.

PS: Wenn ich dann gestern noch in der TA den Herrn von der SPD lesen muß, der der Meinung ist, das man ja Behördenwege nicht 50 km hat, sondern vieles durch das wundersame Internet geht - dann frage ich mich - wieso schafft man dann nicht gleich alle Ämter ab? Nur noch Internet ist die Devise. Die älteren Menschen, die sich damit nicht mehr auskennen werden es
danken. Da bin ich sicher.

PS2: Und mein lieber NDHler, was glauben Sie, wer bei einer Gebietsreform arbeitslos wird. Der Landrat oder der Beigeornete? Also die Leute die ab 8000 aufwärts verdienen? Bestimmt nicht. Es wird die Kleinen treffen, die wirklich gearbeitet haben. Die sind dann arbeitslos, beziehen Hartz4 und werden vom Steuerzahler finanziert. Merken Sie auf wessen Rücken die Gebietsreform kommt?
Auf den Rücken der kleinen Arbeiter und der Rentner.

Ich bin auch für Reformen. Wie wäre es, erstmal die Bundesregierung um die Hälfte zu verringern und dann das Gleiche mit den Abgeordneten in den Land - bzw. Kreistagen. Da gibt es enormes Einsparpotential.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)