eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 12:25 Uhr
10.08.2012

Ehren-OB - Ja oder Nein?

In der aktuellen Diskussion um die Ernennung von Barbara Rinke zur Ehrenoberbürgermeisterin meldet sich nun die Nordhäuser FDP zu Wort. Und die Liberalen positionieren sich eindeutig...


„Der Vorstand des Stadtverbandes der FDP Nordhausen und die Stadtratsfraktion sind einhellig der Meinung, dass die Ernennung von Barbara Rinke zur Ehrenoberbürgermeisterin ihr selbst nicht zum Vorteil gereichen wird“, erläutert der stellvertretende FDP-Ortsvorsitzende Manuel Thume.

So würde eine mögliche Kandidatur von Frau Rinke für den nächsten Stadtrat oder auch für den Landtag wohl erschwert, wenn sie diesen Titel verliehen bekomme. Die Liberalen vertreten die Auffassung, dass man einem Politiker diese Ehre zu Teil werden lassen soll, wenn dieser sich aus der Politik zurückzieht – so wie es Dr. Manfred Schröter im Dezember vergangenen Jahres getan hat. „Damit würden wir Frau Rinke indirekt die Mitarbeit im Stadtrat verbauen.“ so Thume weiter.

Auch der Fraktionschef der FDP im Stadtrat, Martin Höfer, teilt diese Gedanken: „Ich gehe davon aus, dass Barbara Rinke auch in Zukunft ihr Wissen und Können zum Wohle der Stadt einbringen will. Da ihr dies als Ehrenoberbürgermeisterin wohl indirekt verwehrt würde, sollte die SPD ihren Antrag zurückziehen. Damit richtet man mehr Schaden als Nutzen an.“

Die FDP-Fraktion wird sich also letztendlich gegen den SPD-Antrag aussprechen.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
H.A.
10.08.2012, 12:41 Uhr
Hmm
Klingt gut, das es für sie dann schwerer wird die Politik zu belasten. Also ich bin jetzt für die Ernennung, und das so schnell wie möglich ;)
Dora75
10.08.2012, 13:16 Uhr
H.A.Schau dir die Umfrage an
Also H.A. Schau dir die Umfrage in der NNZ an. eindeutig wollen die Bürger sie nicht den Titel verleien.
Roland82
10.08.2012, 14:33 Uhr
Ironie
Also, Dora 75, ich glaube, Du hast H.A. nicht verstanden. Ich denke, er hat es ironisch gemeint. Wenn damit verhindert wird, dass B. Rinke in die Politik zurückkehrt, ist er sogar für diese Ehrung!!
W.Roßmell
10.08.2012, 16:13 Uhr
Sie hat es nicht verdient, weil
sie die Bürger hinters Licht geführt hat, indem sie ganz heimlich schon seit 2010 eine Biomethananlage in Nordhausen geplant hatte ohne die Bürger selbst zu informieren! Wäre es nicht im Juni 2012 bei einem Bürgerforum in NDH-Ost rausgekommen, als der neue OB Dr. Zeh anwesend war, hätte Himmelgarten ein zum himmelsrinkende und subventionierte Biogasanlage mitten im Wohngebiet!

Sie hat nicht nur ihre Bürger "verladen", sondern eigentlich auch ihre SPD-Wähler und zum Glück hat die SPD und vor allem Herr Jendricke es bei der Wahl vorher schon gespürt, indem er es nicht auf den OB-Sessel geschafft hat!

Die Bürger verlangen mehr Einbeziehung in solche Politik und das ist richtig so!
Gudrun1974
10.08.2012, 20:46 Uhr
Kesseltreiben gegen Frau Rinke?
was soll dieses hysterische Kesseltreiben gegen Frau Rinke? Bei aller berechtigter Kritik an Einzelentscheidungen: Sie ist als Oberbürgermeisterin nicht vom Himmel gefallen, sondern wurde gewählt, auch wieder gewählt. Und so schlimm, wie hier der Eindruck erweckt wird, habe ich persönlich ihre Amtszeit nicht erlebt und viele andere Nordhäuser wohl auch nicht.
echter Nordhaeuser
10.08.2012, 21:05 Uhr
Der Gedanke schon ist unglaublich!
Wir Nordhaeuser müssen jetzt erst einmal alle Schulden abbauen, und diese haben nicht "wir gemacht", sondern die oben benannte Person war maßgeblich mit beteiligt. Es wurde entschieden, ohne über die Folgen für die nachkommenden Generationen nachzudenken, so etwas kann man nicht noch im nach hinein gutheißen und honorieren!
Hans Dittmar
10.08.2012, 21:53 Uhr
Kommt Zeit kommt Rat kommt Titel
Ein politischer Wechsel bringt immer auch Licht in vergangene Tätigkeiten und ihre Nachwehen. Wenn diese Nachwehen gut sind, hat bestimmt keiner etwas gegen einen Ehrentitel. Diesen muß man sich verdienen durch Nachhaltigkeit! Für die letzten 18 Jahre erhielt unsere OB ein Gehalt und zahlreiche Anerkennungen.

In ein paar Jahren wenn sich frau Rinke zur politischen Ruhe setzt, können die Stadträte ja über diese politische Auszeichnung nachdenken. Jedoch finde ich es Schade, das die SPD sich nicht im Vorfeld flächendeckend von den Stadtrat eine Zustimmung einholten. Es ist sehr bedauerlich, dass man so etwas in der Öffentlichkeit in Grund und Boden redet. Ich kann der SPD-Spitze nur empfehlen über weitere Schritte genau nachzudenken. Es schadet sonst unnötig einer Person.
H.Buntfuß
11.08.2012, 13:16 Uhr
Ehren-OB
ich vertrete die meinung von @ h.b. wenn man damit verhindern kann, dass frau rinke erneut in den stadtrat einzieht, dann gebt ihr diesen titel.

@ lachen schreibt:“ das frau rinke schließlich gewählt wurde und auch wieder gewält wurde.“ hier sollte man bedenken, dass von 35 500 wahlberechtigten lediglich 8 180 frau rinke wählten. von einer beliebtheit kann man da nicht gerade sprechen.

frau rinke sollte den mut haben, sich zurück zu ziehen, aber so wie sie der macht verfallen ist wird sie weiter machen wollen. sie begreift noch nicht, dass es auch ohne sie geht und wahrscheinlich um vieles besser.
Eckenblitz
11.08.2012, 16:19 Uhr
Vergleiche
Einer so der andere so, wenn ich den Kommentar von @ wirso59 lese, bekomme ich eher den Eindruck, dass Frau Rinke ein Kesseltreiben mit der Bevölkerung veranstaltet hat. Der Bürger bleibt immer außen vor.

@ lachen, dass Sie persönlich keinen Nachteil hatten, mag ja so sein, vielleicht gehörten Sie ja auch zum engen Kreis um Frau Rinke. Anhand der Wählerstimmen, wie hier geschrieben, war Frau Rinke wohl doch nicht so beliebt, wie man glauben machen möchte.
Pe_rle
11.08.2012, 22:31 Uhr
Ehren-OB
von Frau Rinke wurde nur das gemacht was von einer Ob verlangt wird, mehr nicht. Das heißt noch lange nicht das man Ehren-OB wird, davon ist Frau Rinke sehr weit entfernt und ihre Intrigen haben sehr dafür gesorgt, dass es im Stadtrat drunter und drüber geht. Von mir ein klares NEIN
Gudrun1974
12.08.2012, 10:39 Uhr
@abraham
Ihr Kommentar zeigt zwei Dinge:

1. liegt es außerhalb der Vorstellungswelt der meisten Kommentatoren hier, dass es eine Welt abseits des Provinz-Kosmos von Parteien gibt

2. ist es damit für die Mehrheit hier unvorstellbar, dass sich hier im Forum Normalbürger äußern, die diesem Kosmos nicht angehören und trotzdem ihre Meinung sagen. Und keinem "Gegenpartei"mitglied eins auswischen wollen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)