Mi, 14:39 Uhr
10.12.2003
Wieninger am Rednerpult
Nordhausen (nnz). Am vergangenen Samstag hatten die Thüringer Sozialdemokraten nicht nur ihren Ministerpräsidenten-Kandidaten gewählt. Ans Rednerpult schritt auch Andreas Wieninger. Was der Chef des Nordhäuser Ortsvereins zu sagen hatten, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.
Während der Aussprache machte Andreas Wieninger auf die, wegen der vorgesehenen finanziellen Kürzungen prekäre Situation des Schienenpersonennahverkehrs aufmerksam. Im Freistaat Thüringen seien im vergangenen Jahr finanzielle Mittel, welche für die Schiene bestimmt waren, in anderen Bereichen verwendet. Worden Auf der Bundesebene wird im Vermittlungsausschuss in der Arbeitsgruppe Finanzen und Steuern über vorgesehene Kürzungen auf der Grundlage des Koch-Steinbrück-Papiers und darüber hinaus beraten, so Wieninger.
Eine Kürzung der Mittel um etwa 20% hätte für den Schienenverkehr fatale Folgen, meinte Wieninger. So würde etwa bundesweit jeder vierte Nahverkehrszug nicht mehr verkehren und erhebliche Mittel zur Erhaltung und Sanierung von Strecken nicht zur Verfügung stehen. Jüngstes Beispiel sind dabei die Strecken zwischen Straußfurt und Großheringen, sowie zwischen Sondershausen und Artern. Prognostizierte Zuwachsraten im Personenverkehr um etwa 20% und im Güterverkehr um sogar 60% werden durch eine solche Finanzierung nicht zu bewältigen sein. Von den weiteren negativen Auswirkungen auf Industrie und Arbeitsplätzen ganz zu schweigen.
An die anwesenden Bundestagsabgeordneten gewand, forderte Wieninger, bei den Verhandlungen dafür Sorge zu tragen, daß durch eine entsprechende finanzielle Ausstattung des Schienenverkehrs und der Schienenverkehrsinfrastruktur, die Grundlage zu schaffen, damit diese den zukünftigen Anforderungen der Menschen und der Wirtschaft gerecht werden könne!
Autor: nnzWährend der Aussprache machte Andreas Wieninger auf die, wegen der vorgesehenen finanziellen Kürzungen prekäre Situation des Schienenpersonennahverkehrs aufmerksam. Im Freistaat Thüringen seien im vergangenen Jahr finanzielle Mittel, welche für die Schiene bestimmt waren, in anderen Bereichen verwendet. Worden Auf der Bundesebene wird im Vermittlungsausschuss in der Arbeitsgruppe Finanzen und Steuern über vorgesehene Kürzungen auf der Grundlage des Koch-Steinbrück-Papiers und darüber hinaus beraten, so Wieninger.
Eine Kürzung der Mittel um etwa 20% hätte für den Schienenverkehr fatale Folgen, meinte Wieninger. So würde etwa bundesweit jeder vierte Nahverkehrszug nicht mehr verkehren und erhebliche Mittel zur Erhaltung und Sanierung von Strecken nicht zur Verfügung stehen. Jüngstes Beispiel sind dabei die Strecken zwischen Straußfurt und Großheringen, sowie zwischen Sondershausen und Artern. Prognostizierte Zuwachsraten im Personenverkehr um etwa 20% und im Güterverkehr um sogar 60% werden durch eine solche Finanzierung nicht zu bewältigen sein. Von den weiteren negativen Auswirkungen auf Industrie und Arbeitsplätzen ganz zu schweigen.
An die anwesenden Bundestagsabgeordneten gewand, forderte Wieninger, bei den Verhandlungen dafür Sorge zu tragen, daß durch eine entsprechende finanzielle Ausstattung des Schienenverkehrs und der Schienenverkehrsinfrastruktur, die Grundlage zu schaffen, damit diese den zukünftigen Anforderungen der Menschen und der Wirtschaft gerecht werden könne!

