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Do, 07:01 Uhr
11.12.2003

nnz-Rückspiegel: 11. Dezember 2002

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat, dann sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat sich diesen Tag genauer angesehen.
Heute: Pakete,wider der Vernunft


13 Pakete sind auf dem Weg
Die Nordhäuser haben in diesem Jahr vor allem für die Flutopfer in Sachsen und Sachsen-Anhalt viel gespendet. Auch Bücher. Die wurden jetzt auf die Reise geschickt. Den Nordhäuser Spendern für die Flutgebiete dankt Kersti Kramer, die Leiterin der Stadtbibliothek „Rudolf Hagelstange“. 13 Pakete mit Büchern und Kassetten, CD`s und Videos habe man jetzt auf den Weg nach Leipzig, zur Staatlichen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken, gebracht. „Von dort werden die Spenden an die betroffenen Bibliotheken weitergeleitet“, sagte Frau Kramer. Die Nordhäuser Bibliothek sei mit ihrer Bitte um Spenden einem Aufruf des Berufsverbandes Information Bibliothek und des Deutschen Bibliotheksverbandes gefolgt. Obwohl die meisten Bibliotheken in den Flutgebieten ihre wichtigsten Bestände gesichert hätten, seien bei einigen erhebliche Schäden aufgetreten. Diese hätten durch öffentliche und gemeindliche Einrichtungen, durch Berufs- und Fachverbände und andere Partner Unterstützung bekommen...ausführlich im nnz-Archiv


Wider der Vernunft
Die Entscheidung ist gefallen: Der Restmüll wird exportiert. Dazu eine Betrachtung der nnz. Wie ist Vernunft zu definieren? Vor allem bei einer Entscheidung, bei der es um rund 150 Millionen Euro geht? Steht da der Preis im Mittelpunkt? Sind es etwa andere Kriterien? Viele dieser Fragen können mit der heutigen Entscheidung nicht beantwortet werden. Wenn der Zweckverband, also sein Vorsitzender und dessen Geschäftsstellenleiter von einer vernünftigen Entscheidung sprechen, halten Parteien, Stadträte und kommunale Politiker dagegen. Es sei wirklich die billigste Variante gewesen, der man den Zuschlag erteilt habe, so SPD-Politikerin Dagmar Becker. Bei 150 Millionen Euro haben sich 16 Verbandsräte von einer Differenz über vier Millionen Euro leiten lassen. Vier Millionen Euro sollen zwischen dem ersten und dem zweiten Angebot gelegen haben...ausführlich im nnz-Archiv


Die Entscheidung ist gefallen
Im zweiten Anlauf hat der Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) eine Entscheidung getroffen. Der Restabfall der vier Landkreise wird ab Mitte des Jahres 2005 exportiert. Damit geht ein monatelanges Ringen um die Vergabe dieser Leistung zu Ende. Am Abend stimmten die Landkreise Eichsfeld und Unstrut-Hainich sowie der Kyffhäuserkreis für die Exportvariante, der Landkreis Nordhausen votierte hingegen für eine mechanisch-biologische Verarbeitung an einem Standort bei Nordhausen. Ab Juni 2005 sollen jährlich 100.000 Tonnen Restabfall nach Staßfurt in Sachsen-Anhalt transportiert und dort verbrannt werden. Im Vorfeld der gestrigen Entscheidung hatte es heftige Diskussionen zwischen den Landkreisen gegeben. Einen ablehnenden Beschluß der Verbandsversammlung im November hatte deren Vorsitzender Dr. Werner Henning aus formellen Gründen aufgehoben...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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