Di, 11:54 Uhr
09.12.2003
You press the button, we do the rest
Nordhausen(nnz). Mit jenem Werbespruch begann 1888 die Fotografie für Jedermann. Draufdrücken und fertig, aber nicht jeder will sich die Gestaltungsmöglichkeiten aus der Hand nehmen lassen. Wem Verschlußzeit, Blende und Brennweite wie Fremdworte erscheinen, der sollte auf MEHR klicken.
Fotografieren kann man nun seit mehr als 150 Jahren. Anfangs war das mit ziemlichem Aufwand verbunden, schwere Glasplatten mitschleppen und ein Dunkelkammerzelt, nicht selten kamen da an die 100 kg Gepäck zusammen. Sich das als schönes Hobby vorzustellen fällt sicher nicht leicht.
Nach der Kodak von 1888 ging die Entwicklung rasant weiter, über die erste Spiegelreflexkamera 1936, die übrigens aus Dresden kam, bis heute zur digitalen Fototechnik. Trotz Fortschritt, das Grundprinzip ist das Gleiche: Durch ein Objektiv fällt Licht in einen lichtdichten Kasten, die Kamera, und erzeugt ein Bild. Ob das auf einem Film oder einem Bildsensor geschieht ist nicht eigentlich egal. Gute Bilder entstehen zuerst im Kopf des Fotografen.
Die Fotografie von Grund auf kennenlernen kann man auch in der Jugendkunstschule. Zur Zeit entdecken fünf junge Frauen die Tricks der Portraitfotografie. Im "Haus" des Jugendsozialwerks hält die Kunstschule ihren Kurs ab. Dort gibt es die Möglichkeit einen Raum als Studio zu nutzen, außerdem eine gut ausgestattete Dunkelkammer. Wer Schwarz-Weiß Film verarbeitet kann hier seine Bilder selbst vergrößern.
Vom Schaffen der Fotokurs-Teilnehmer kann sich der Interessierte erst mal im Kunsthaus Meyenburg informieren. Dort ist momentan die erste Ausstellung zu sehen. Die letzte soll es nicht sein. Im nächsten Jahr können neue Bilder besichtigt werden. Wer Lust bekommen hat, der sollte montags 19.00 Uhr ins "Haus" kommen. Zur Teilnahme am Fotokurs ist es aber erforderlich selber eine Spiegelreflexkamera zu besitzen. Es können keine Kameras ausgeliehen werden.
Kursleiter Andreas Hellmann erklärt allgemeine Grundlagen und auch die Laborarbeit. Er selbst hat Freie Kunst mit Fachrichtung Fotografie studiert, kennt sich also aus. Es geht ihm aber nicht darum detailliertes Fachwissen über Bildsensoren oder Objektive an seine Teilnehmer zu vermitteln. Niemand braucht Bedenken zu haben, daß er da überfordert würde. Wichtig ist vielmehr der Spaß an einem schönen Hobby. Man kann jederzeit einsteigen und braucht keine Vorkenntnisse.
Obwohl im Moment nur Frauen im Kurs sind, Männer dürfen auch mitmachen. Jeder ab 14 Jahren ist willkommen. Informationen gibt es bei der Jugendkunstschule unter Telefon: 03631/469073.
Autor: wf
Fotografieren kann man nun seit mehr als 150 Jahren. Anfangs war das mit ziemlichem Aufwand verbunden, schwere Glasplatten mitschleppen und ein Dunkelkammerzelt, nicht selten kamen da an die 100 kg Gepäck zusammen. Sich das als schönes Hobby vorzustellen fällt sicher nicht leicht.Nach der Kodak von 1888 ging die Entwicklung rasant weiter, über die erste Spiegelreflexkamera 1936, die übrigens aus Dresden kam, bis heute zur digitalen Fototechnik. Trotz Fortschritt, das Grundprinzip ist das Gleiche: Durch ein Objektiv fällt Licht in einen lichtdichten Kasten, die Kamera, und erzeugt ein Bild. Ob das auf einem Film oder einem Bildsensor geschieht ist nicht eigentlich egal. Gute Bilder entstehen zuerst im Kopf des Fotografen.
Die Fotografie von Grund auf kennenlernen kann man auch in der Jugendkunstschule. Zur Zeit entdecken fünf junge Frauen die Tricks der Portraitfotografie. Im "Haus" des Jugendsozialwerks hält die Kunstschule ihren Kurs ab. Dort gibt es die Möglichkeit einen Raum als Studio zu nutzen, außerdem eine gut ausgestattete Dunkelkammer. Wer Schwarz-Weiß Film verarbeitet kann hier seine Bilder selbst vergrößern.
Vom Schaffen der Fotokurs-Teilnehmer kann sich der Interessierte erst mal im Kunsthaus Meyenburg informieren. Dort ist momentan die erste Ausstellung zu sehen. Die letzte soll es nicht sein. Im nächsten Jahr können neue Bilder besichtigt werden. Wer Lust bekommen hat, der sollte montags 19.00 Uhr ins "Haus" kommen. Zur Teilnahme am Fotokurs ist es aber erforderlich selber eine Spiegelreflexkamera zu besitzen. Es können keine Kameras ausgeliehen werden.
Kursleiter Andreas Hellmann erklärt allgemeine Grundlagen und auch die Laborarbeit. Er selbst hat Freie Kunst mit Fachrichtung Fotografie studiert, kennt sich also aus. Es geht ihm aber nicht darum detailliertes Fachwissen über Bildsensoren oder Objektive an seine Teilnehmer zu vermitteln. Niemand braucht Bedenken zu haben, daß er da überfordert würde. Wichtig ist vielmehr der Spaß an einem schönen Hobby. Man kann jederzeit einsteigen und braucht keine Vorkenntnisse.
Obwohl im Moment nur Frauen im Kurs sind, Männer dürfen auch mitmachen. Jeder ab 14 Jahren ist willkommen. Informationen gibt es bei der Jugendkunstschule unter Telefon: 03631/469073.

