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Sa, 12:47 Uhr
04.08.2012

Interessante Option für Wenigfahrer

Carsharing ist in: Weil auch immer mehr junge Leute kein eigenes Fahrzeug mehr wollen, sind selbst namhafte Autohersteller mit modernen Konzepten in dieses Geschäft eingestiegen. Sie verteilen beispielsweise ihre Autos im Stadtgebiet. Wer eines braucht, ortet es per Smartphone, steigt ein und lässt es nach der Fahrt einfach am Ziel stehen...


Die Vorteile des Carsharings liegen auf der Hand: Feste Kosten wie den Anschaffungspreis, die Garagenmiete, die Kraftfahrzeugsteuer und Versicherungsprämien entfallen. Bei Nichtbenutzung ist je nach Anbieter nur eine geringe oder gar keine Gebühr zu zahlen. "Wer weniger als 7.000 bis 9.000 Kilometer pro Jahr fährt, ist mit Carsharing oftmals besser bedient", sagt Edgar Schmitt von den Ergo Direkt Versicherungen. "Finanztest" (3/2012) machte in diesem Zusammenhang eine Modellrechnung auf: So zahlt der Besitzer eines Kleinwagens für 5.000 Jahreskilometer inklusive aller Kosten 206 Euro pro Monat, der Carsharing-Nutzer für die gleiche Strecke mit dem gleichen Auto hingegen nur 138 Euro monatlich.

Vollkasko mit Selbstbeteiligung

"Die Autos im Carsharing sind in aller Regel mit Vollkasko versichert, aber meistens mit Selbstbeteiligung", betont Edgar Schmitt. Damit seien diese Fahrzeuge auch bei durch den Fahrer selbst verschuldeten Unfällen versichert. Bei manchen Carsharing-Anbietern gebe es die Wagen auch mit reduzierter Vollkasko-Selbstbeteiligung, dafür müsse man etwas mehr fürs Auto bezahlen.

Wer ein eigenes Fahrzeug zugunsten des Carsharings aufgibt, sollte mit seinem Versicherer klären, wie lange sein Schadenfreiheitsrabatt erhalten bleibt, empfiehlt Schmitt. Eine selbst "erfahrene" SF-Klasse bleibt meist sieben Jahre bestehen, verfällt aber danach ersatzlos: "Wenn der Fahrer später wieder ein eigenes Kfz versichern möchte, würde er in der Regel bei 140 Prozent einsteigen", warnt Schmitt. Carsharing-Fahrer sollten sich deshalb die unfallfreie Fahrzeit vom Anbieter bestätigen lassen. Diese Bescheinigung könne später eine günstigere Einstufung verschaffen.
Autor: red

Kommentare
Wolfi65
05.08.2012, 13.58 Uhr
Nicht Blenden lassen
Wer mit dem Gedanken spielt, sich auf das Abenteuer Carsharing einzulassen sollte nicht ausser Acht lassen, das gewisse Fallstricke lauern.
So kann es passieren, dass bei Übernahme des Mietautos, dieses innen und außen verdreckt und oder auch beschädigt sein kann.
Am Ende soll der Carsharing-Benutzer noch für Andere die Reinigung und die Reperaturen bezahlen.
Da sind die finianziellen Vorteile schnell aufgebraucht, wenn man sich mit der Verleihagentur Prozesse liefern muß, um seine eventuelle Unschuld zu beweisen.
Dann doch lieber das eigene Auto zu jeder Zeit und für jeden Ort in der Garage oder für der Tuer verfügbar zu haben, ohne Jemanden für dessen Benutzung um Erlaubnis bitten zu müssen.
Eigene Schäden sind eben selbst zu bezahlen, aber man braucht auch keinen Rechenschaft darüber abgeben, dass der Aschenbecher noch voll ist und die Fußmatten noch nicht geschuettelt worden sind.
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