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Sa, 16:21 Uhr
06.12.2003

Blutige Beute

Nordhausen(nnz). Keine Angst, um Vampire soll´s hier nicht gehen. Unser Lebenssaft ist aber nicht nur für transsilvanische Monster von Interesse, auch Menschen können - schneller als ihnen lieb ist - fremdes Blut benötigen. Wie das gewonnen wird hat sich nnz angesehen.


Yvonne Kauffmann
Yvonne Kauffmann sitzt ruhig auf dem bequemen Sessel, in der Hand einen kleinen blauen Ball, eine Nadel im Arm. "Es ist überhaupt nicht schlimm" meint die Nordhäuserin, die heute zum zehnten Mal von ihrem Blut abgibt. 1999 spendete sie zum ersten Mal.

Am Nikolaustag kamen 45 Freiwillige ins Südharzkrankenkaus, 40 durften dann auch spenden. Mit diesem Ergebnis ist Sven Köhn vom DRK-Blutspendedienst sehr zufrieden. Normalerweise kommen in einer Stunde durchschnittlich 10 Spender zu den Terminen, heute wurde mit 15 der Plan übererfüllt.

Zum dritten Mal gab es die Möglichkeit an einem Sonnabend zur Blutspende zu gehen. Weil dieser Termin so gut genutzt wurde, soll es im nächsten Jahr viermal diese Möglichkeit geben. Auch Berufstätige, die unter der Woche keine Zeit finden, können sich anzapfen lassen.

Jeder Gesunde über 18 Jahren darf Blut abgeben. Vorher wird er gründlich untersucht. Von den 5-6 Litern, die jeder Erwachsene im Körper hat, werden übrigens nur 450 Milliliter entnommen. Es ist also völlig ungefährlich.

Für die Spender gab es zur Stärkung einen Imbiß. Die Kinder bekamen in der Zwischenzeit Besuch vom Nikolaus, der kleine Geschenke verteilte. Eine Spielecke für die Jüngsten entstand jetzt auch, damit Mutti und Vati in Ruhe von ihrem Blut geben können.

Frau Kauffmanns Tochter Vanessa war ganz begeistert von dem netten Nikolaus. Angst vor der Blutspende hat sie ganz bestimmt nicht. So kann das DRK einfach Nachwuchs gewinnen. Blutspender kann es schließlich nicht genug geben. Spätestens beim Blick in die Zeitung mit den zahlreichen Unfallberichten weiß man warum.

Im März 2004 ist dann der nächste Sonnabend-Termin.
Autor: wf

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