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So, 10:16 Uhr
22.07.2012

Erfolg beim Sportfest in Breitenberg

Nur selten lugte die Sonne über den schmucken kleinen Sportplatz im niedersächsischen Breitenberg, wo anlässlich eines Sportfest-Wochenendes das Spiel des gastgebenden SV Germania gegen den FSV Wacker 90 Nordhausen den Höhepunkt bildete. Klaus Verkouter war in Breitenberg dabei...


Entsprechend motiviert, für einige Nordhäuser Zuschauer auch übermotiviert, gingen die Eichsfelder zu Werke. Das führte dazu, dass die Gäste kaum zwingend bis in Strafraumnähe agieren konnten, weil sie sofort von ihren Gegenspielern attackiert wurden. Nur selten, so bei Freistößen, Eckbällen oder Distanzschüssen, drohte Gefahr für das Germania-Tor. Schon frühzeitig musste Marcel Goslar mit einem schmerzhaften Pferdekuss das Spielfeld verlassen und durch Eike Noparlik ersetzt werden.

Außerdem ließ die zwar satte grüne Rasenfläche das ansonsten gepflegte flache Passspiel heute nicht so richtig zu. Viele Bälle versprangen bei der Annahme, aber damit mussten ja beide Mannschaften fertigwerden. Nordhausen war zwar fast durchgängig am Drücker, aber erst Robert Fischer, dann Caglayan Tunc wollten die Wackerführung mit ihren Versuchen erzwingen. Umso überraschender fiel das erste Tor für die eifrigen Breitenberger, als die Nordhäuser auf die Fahne des Assistenten bzw. den Pfiff des Schiedsrichters warteten, statt weiterzuspielen wie die Gastgeber. Vogt hatte so keine Probleme, den Ball an Jonas Heidrich vorbei ins Netz zu schieben (36. Minute).

Erste Chance – erstes Tor, das nennt man Effektivität. Doch Wacker legte nun noch einen Zahn zu und Tunc egalisierte den Spielstand mit einem schönen für den Tormann nicht zu erreichenden Schuss. So ging es mit dem für Germania etwas schmeichelhaften 1:1 in die Kabinen, aus denen die Nordhäuser dann wesentlich schneller wieder aufs Spielfeld kamen als die Gastgeber. Trainer Jörg Goslar schickte etliche „frische“ Kräfte aufs Feld. Aber auch die hatten am Vormittag ja schon harte Trainingseinheiten hinter sich.

In der 52. Minute prüfte Tunc mit einem straffen Schuss den Germania-Tormann, der den Ball einfach flach mit beiden Fäusten nach vorn bugsierte. Doch kein Nordhäuser konnte die Situation dann zur eigenen Führung nutzen. In der 69. Minute erhielt Alexander Töpfer einen Ball etwa 30 Meter vor dem Tor und spielte ihn vorzüglich steil weiter in den Lauf von Noparlik, der mit einem überlegten Flachschuss in die linke Ecke zur 2:1-Führung verwandeln konnte.

Weil dieses Zuspiel so gut klappte, versuchte sich Töpfer nur gut eine Minute später auf der rechten Seite nochmals im Zusammenspiel mit Noparlik, der auch dieses Mal kühlen Kopf behielt: 3:1 für Wacker. Die größeren Spielanteile drückten sich nun auch im Ergebnis aus.
Doch wieder einmal kam Breitenberg überraschend heran, als Rybicki eine lange Vorlage erhielt, Schlussmann David Primke umkurven und mit einem Schuss in die obere linke Torecke überwinden konnte. Bei hohen Eingaben vor das Gastgebertor versuchten sich Benjamin Halstenberg und Jindrich Pelan in den letzten Minuten nochmals mit wuchtigen Kopfbällen, aber vergeblich.

In der Nähe stehende Zuschauer freuten sich über die Leistung der eigenen Mannschaft: „Wir haben heute wunderbar gespielt. Wacker haben wir stärker erwartet.“ Wackertrainer Goslar freute sich aber trotzdem: „Wir haben wenig Chancen zugelassen. Der Sieg gegen robuste Gegner war wichtig, vor allem dass Verletzungen ausblieben. Zwei schwere Vorbereitungswochen mit dem Schwerpunkt Athletik liegen hinter uns. Nun kommt es auf den Feinschliff an.“
Klaus Verkouter

Statistik

Tore:
1:0 Vogt (30.)
1:1 Tunc (43.)
1:2 Noparlik (69.)
1:3 Noparlik (70.)
2:3 Rybicki (73.)

Aufstellungen:
Germania: Habeck - Friedrichs, Gorgievski, Hobrecht, Ibba, Mehalwat, Vogt, Rybicki, Schneegans, B. Simmert, Jung

Wacker: Heidrich (46. Primke) - Jurascheck (46. Raczka), Halstenberg, Stark (46. Pelan), Langer, Biank (46. Hofmann), Löhmannsröben (80. Knopp), Goslar (18. Noparlik), Rischker, Fischer (46. Töpfer), Tunc (46. )
Anm.: Die Einwechslungen waren nicht personenbezogen.
Autor: nnz

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