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Do, 14:44 Uhr
19.07.2012

„Der Ton macht die Musik“

Nach langer Umbauphase hat der Rockhaus Verein Nordhausen sein neues Domizil gefunden. Fortan können die Nachwuchsbands der Region in Räumen am Kommunikationsweg in Nordhausen ihrem Hobby nachgehen und in den Proben ihrer Musik den letzten Schliff geben...


In einem ehemaligen Bürogebäude stehen dem Rockhaus Nordhausen derzeit 19 Proberäume zur Verfügung, von denen zur Zeit 17 Räume belegt sind. Zwei Proberäume sind im Moment nicht belegt und können den Nachwuchsmusikern zu akzeptablen Mietpreisen bereitgestellt werden. Ein großer Gemeinschaftsraum lädt nicht nur Bands, sondern auch alle anderen Interessierten zum gemütlichen Beisammensein, aber auch zur abwechslungsreichen Tischtennis- oder Poker-Runde ein.

Musik-Workshops und andere Aktivitäten können in diesem Raum ebenfalls angeboten werden, so dass die Einrichtung des Vereins bestrebt ist, nicht nur Bandkulturen zu unterstützen, sondern auch wie bisher als Jugendzentrum aufzutreten.

Ein weiteres Highlight ist für den Rockhaus Nordhausen das kommende Altstadtfest. Hier hat der Verein die Möglichkeit bekommen, einen Teil des Programms am Samstag zu gestalten. So sorgen die bekannte Nordhäuser Band JUST KIDDING, Boe van Berg, deren Bassist Adrian Kehlbacher der Nordhäuser Musikszene nicht unbekannt sein dürfte, sowie die befreundeten Bands Pola und Newage auf der Bühne an der Altendorfer Stiege für feinsten Musikgenuss.

Wer sich über den Verein, der allein von der Stadt Nordhausen mit jährlich 35.000 Euro unterstützt wird, seine Angebote und seine Ziele informieren möchte, kann dies gerne unter www.rockhaus-ndh.de tun.
Autor: nnz

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Kommentare
Der Roland
19.07.2012, 14:50 Uhr
Wirtschaftlich denken muss in dieser Stadt wohl niemand?
Warum müssen für Nachwuchsmusiker 19 Probenräume zur Verfügung stehen? Warum decken die Einnahmen nicht die Kosten? Warum müssen 35.000 Euro Steuergelder in Bands fließen, die mit ihren Auftritten - wie zum Altstadtfest oder anderen Gelegenheiten - Gagen erzielen. Da läuft in Nordhausen einiges nicht rund, aber unsere Stadträte sind beim Geldausgeben sowieso sehr schnell bei der Hand. Sie und die Nachwuchsmusiker müssen das ja nicht erarbeiten.
H.A.
19.07.2012, 15:42 Uhr
@Roland
Sollte das jetzt nur ein schlechter Trollversuch sein? Wenn nicht, dann wird euer Rumgemeckere langsam echt nervig.
Herrero
19.07.2012, 19:50 Uhr
das geld ist gut angelegt...
-für ca. 100 jugendliche
-im kulturellen bereich
-im entstehen einer sonst nicht existenten nordhäuser musikszene

traurig, daß solche projekte nicht gesponsert, oder von örtlichen kulturträgern unterstützt werden...

besser als:
-resozialisierung
-wiedereingliederung
-gewaltverzichtstraining
Nordhäuserin
19.07.2012, 20:14 Uhr
Na ja
... wer Musik machen will, der sollte sich auch um Probenräume kümmern. Das gibt es in keiner Stadt. Wozu 19 Räume, will da etwa jede Combo ihren eigenen Raum? Nicht zu fassen.
Janko
19.07.2012, 20:33 Uhr
ich erinnere mich...
...an erst kürzliches Gewettere, dass die Stadt nichts für Jugendarbeit tut, und statt dessen Geld für überflüssige Dinge wie Theater oder Bibliotheken zum Fenster hinaus wirft. Hier nun wird Geld in Jugendarbeit gesteckt, und schon schallt es schon wieder aus allen Ecken und Enden, was das für eine Verschwendung sei.

Im Artikel steht unter anderem zu lesen, dass die Bands auch Miete zahlen (müssen), das heißt, es fließt auch Geld zurück. Es ist absolut egal, was die nnz meldet, es folgen stets missgünstige, neidvolle Kommentare - "wieso kriegen die Geld?!"
Das Universum und die menschliche Dummheit - wie ging der Spruch nochmal?
Hans Dittmar
19.07.2012, 21:49 Uhr
Proberäume zur Miete
Ich weiß zwar nicht woher die Presse die Zahl von 35.000 Euro hat, aber das ist schon enorm! Fakt ist, die Gruppen zahlen den Rockhaus Verein Nordhausen Miete für die Nutzung der Räume. Also die Bands werden dadurch indirekt unterstützt?!

Wenn ich das also richtig verstehe bekommt ein "Verein" 35.000 Euro von der Stadt um sich ein Gebäude zu mieten und vermietet die darin enthaltenen Räume dann weiter. Die Gruppen werden wie betreut? Besteht die soziale Arbeit jetzt darin: frühs aufschließen, abends zuschließen?

Ich denke bei der derzeitigen Haushaltslage wird es wohl für einige Vereine hart werden.
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