Mi, 13:02 Uhr
18.07.2012
Der Neue in der Neurologie
Jetzt endlich ist auch diese Chefarzt-Stelle im Nordhäuser Südharzklinikum wieder besetzt. Der Klinik für Neurologie steht jetzt Dr. med. Rüdiger Wenzel vor. Der 50jährige kommt aus Berlin. Warum nun aber nach Nordhausen...
Schlaganfall-Patienten sind ganz besondere Patienten, vor allem deren Therapie ist es und die Zeit spielt dabei einen entscheidende Rolle. Hierbei sind mehrere Kliniken auch des Südharzklinikums sehr eng verzahnt. Mit der jetzigen Neubesetzung der Chefarzt-Stelle sind noch bessere Möglichkeiten gegeben, um den Anforderungen eines Stroke-Unit, eines Schlaganfallzentrums gerecht zu werden. Das Zusammenspiel von Neurologie, Neurochirurgie oder Radiologie sei an diesem Haus mehr als optimal, beschreibt der 50 Jahre alte Mediziner.
Setzt auf's Team. Von links: A. Busa, Nico Wolf, Sandra Fiedler, Susann Jäger, Dr. Rüdiger Wenzel, Diana Spiegelberg, Melanie Teichmann, Adel Balawi
Die überwiegende "Arbeitslebenszeit" verbrachte Wenzel in Berlin. Dort sammelte er seit 1993 Erfahrungen unter anderem und insbesondere bei der Therapie von Schlaganfällen. Bis zu seinem Weggang aus der Hauptstadt war er als Oberarzt an der Berliner Charié tätig. Seine Entwicklung im Bereich der Forschung ist noch nicht abgeschlossen, noch in diesem Jahr will Dr. Wenzel habilitieren.
Das Südharz-Klinikum war für den Mann interessant, weil in Nordhausen eine Chefarzt-Position ausgeschrieben wurde, weil er hier seine Erfahrungen auch in das Beschreiten neuer Wege einbringen kann. Und es war mehr:Es ist auch die Größe des Hauses und seine innere Struktur gewesen, die in der kommunalen Krankenhauslandschaft Deutschlands ihresgleichen sucht, sagte Dr. Wenzel, der sich bereits in einer Runde von niedergelassenen Ärzten der Region vorstellen konnte. Gerade mit den niedergelassenen Kollegen soll es in der Zukunft eine noch engere Zusammenarbeit geben.
In den kommenden Monaten soll die Klinik für Neurologie weiter ausgebaut werden. Stellen im ärztlichen Bereich seien bereits ausgeschrieben, berichtet der kaufmännische Geschäftsführer des Klinikums, Guido Hage. Das ist notwendig, denn die Zahl der Schlaganfallpatienten ist nicht etwa ein zu vernachlässigende Größe. Im Jahr 2009 wurden 670 Schlaganfälle an der Dr.-Robert-Koch-Straße behandelt.
Autor: nnzSchlaganfall-Patienten sind ganz besondere Patienten, vor allem deren Therapie ist es und die Zeit spielt dabei einen entscheidende Rolle. Hierbei sind mehrere Kliniken auch des Südharzklinikums sehr eng verzahnt. Mit der jetzigen Neubesetzung der Chefarzt-Stelle sind noch bessere Möglichkeiten gegeben, um den Anforderungen eines Stroke-Unit, eines Schlaganfallzentrums gerecht zu werden. Das Zusammenspiel von Neurologie, Neurochirurgie oder Radiologie sei an diesem Haus mehr als optimal, beschreibt der 50 Jahre alte Mediziner.
Setzt auf's Team. Von links: A. Busa, Nico Wolf, Sandra Fiedler, Susann Jäger, Dr. Rüdiger Wenzel, Diana Spiegelberg, Melanie Teichmann, Adel Balawi
Die überwiegende "Arbeitslebenszeit" verbrachte Wenzel in Berlin. Dort sammelte er seit 1993 Erfahrungen unter anderem und insbesondere bei der Therapie von Schlaganfällen. Bis zu seinem Weggang aus der Hauptstadt war er als Oberarzt an der Berliner Charié tätig. Seine Entwicklung im Bereich der Forschung ist noch nicht abgeschlossen, noch in diesem Jahr will Dr. Wenzel habilitieren.
Das Südharz-Klinikum war für den Mann interessant, weil in Nordhausen eine Chefarzt-Position ausgeschrieben wurde, weil er hier seine Erfahrungen auch in das Beschreiten neuer Wege einbringen kann. Und es war mehr:Es ist auch die Größe des Hauses und seine innere Struktur gewesen, die in der kommunalen Krankenhauslandschaft Deutschlands ihresgleichen sucht, sagte Dr. Wenzel, der sich bereits in einer Runde von niedergelassenen Ärzten der Region vorstellen konnte. Gerade mit den niedergelassenen Kollegen soll es in der Zukunft eine noch engere Zusammenarbeit geben.
In den kommenden Monaten soll die Klinik für Neurologie weiter ausgebaut werden. Stellen im ärztlichen Bereich seien bereits ausgeschrieben, berichtet der kaufmännische Geschäftsführer des Klinikums, Guido Hage. Das ist notwendig, denn die Zahl der Schlaganfallpatienten ist nicht etwa ein zu vernachlässigende Größe. Im Jahr 2009 wurden 670 Schlaganfälle an der Dr.-Robert-Koch-Straße behandelt.


