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Mo, 07:49 Uhr
16.07.2012

Ergänzung zur Betrachtung

In unserer heutigen Betrachtung zur Diskussion um eine Biomethananlage können wir Ihnen eine kleine Ergänzung anbieten. Möglich macht das Blick zu unseren Nachbarn im Eichsfeld...

Geplante Anlage im Eichsfeld (Foto: Eichsfeldwerke) Geplante Anlage im Eichsfeld (Foto: Eichsfeldwerke)

Nicht nur im Landkreis Nordhausen machen sich kommunale Unternehmen "Gedanken", wie aus nachwachsenden Rohstoffen Energie erzeugt werden kann. Bei unseren Nachbarn im Eichsfeld ist man schon einen Schritt weiter. In der Gemarkung Weißenborn-Lüderode errichten die kommunalen Eichsfeldwerke mit einem Tochterunternehmen eine Biogas-Anlage. In diesem Fall jedoch deutlich entfernt von der nächsten Siedlung.
Autor: nnz

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Kommentare
dirfido
16.07.2012, 08:34 Uhr
Das sieht doch sehr vernünftig aus!
Hier scheinen Kräfte mit „Augenmaß“ die richtigen Entscheidungen zu treffen, da braucht es keine Bürgerinitiative oder Gerichte. Die Abstimmung in der vergangenen Woche, hier bei nnz-online war eindeutig:

Fast 80% waren gegen den Standort in Nordhausen-Ost; mehr als 80% gegen den Standort BIC und über die Hälfte für einen anderen Standort oder gegen den Bau der Anlage überhaupt.

Eindeutiger kann eine Abstimmung nicht sein! War DAS nicht vorhersehbar?
W.Roßmell
16.07.2012, 08:58 Uhr
Super und eine echte Anregung für die Stadt!
Genau so sollte es sein und keine Bürger würden so einen Standort ablehnen, außer die kompletten Gegner solcher Anlagen!
Also Herr Dr. Zeh, nehmen Sie Ihren Stadtrat an die Hand, fahren Sie mit denen durch unser Land und finden einen Standort, der weder Ihnen und "Ihrem Gefolge" stören wird, sondern auch nicht die im Moment sehr aufgebrachten Bürger in NDH-Ost / Himmelgarten oder Bielen stören würde! Da werden Sie ganz sicher fündig werden, auch wenn es dann vielleicht etwas mehr Geld zur Investition benötigt, aber egal ob 11 Mio.€ oder 11,5 Mio.€, der Strompreis wird auch in Zukunft weiter steigen...
Flitzpiepe
16.07.2012, 09:17 Uhr
So ganz egal
wird der Standort einer solchen Anlage für die EVN aber nicht sein. Wie schon geschrieben sollte die Anlage relativ nah an einer Gasfernleitung sein und sicher im Stadtgebiet von Nordhausen liegen. Außerdem sollte das Gebiet verkehrstechnisch gut angebunden sein aber nicht in Wohngebietsnähe und (ganz wichtig für mich) nicht auf Ackerland. Bei den Kriterien wird es schwer werden, einen geeigneten Standort zu finden.
Und 500000 Euro sind schnell verplant. Die reichen (laut EVN) gerademal für 2 km Gasleitung.
Flitzpiepe
16.07.2012, 09:57 Uhr
Na toll
Das ist jetzt also schon mindestens die 4. zusätzliche Methangasanlage die in Nordthüringen gebaut werden soll. Wer will noch, wer hat noch nicht? Und bitte nennt sowas nicht BIO. Eine Methangasanlage hat nichts mit Bio zu tun, außer das dort organisches Material benutzt wird. In Nordthüringen wird dann bald nur noch Mais stehen...

Wie will man dann eigentlich noch die notwendige Fruchtfolge erzielen? Ich hatte gelesen, dass 2011 in Niedersachsen schon über 30% Mais angebaut wurde. Irgendwann geht das dann rein rechnerisch nicht mehr.
W.Roßmell
16.07.2012, 10:29 Uhr
Ist mir ehrlich egal, was es kostet....
denn selbst durch so eine Anlage werden wir Bürger nicht weniger für Strom zahlen dürfen!Und diese Punkte von Dir Flitzpiepe angesprochen sind schon oft hier genannt worden. Mir ist es "wurscht" was die EVN will oder benötigt, in Wohngebiete gehören nicht solche Anlagen und paßtda! Sollen Sie auf den grünen Rasen gehen (natürlich nicht fruchtbares Ackerland verschwenden) und halt tiefer in die Tasche greifen! Nur denen geht es doch nur um Gewinne auf Teufel komm raus und die Bürger, die dafür zahlen werden und es ausbaden müssen, sind diejenigen, die bei so einer Anlage wohnen und die, die sich durch die zig-Tausenden 40 Tonner bei Lärm, Gestank und Sicherheitsgefahren an ihrem Eigentum belästigt fühlen und ihrer Lebensqualität beraubt werden! Das interessiert doch nicht die EVN..., denn sonst hätten sie einen solchen Vorschlag ga nicht erst gemacht!
Stadtbürger
16.07.2012, 13:56 Uhr
ruhig blut wiros
bei allem verständnis um die angelegenheit mit der biomethananlage - aber hier kochen die gemüter etwas hoch. auch ich bin ein betroffener aus himmelgarten und will diese anlage dort nicht haben.

und @wiros: ich weiß nicht wieso sie immer auf unserem oberbürgermeister einhauen (zumindest drängt sich dieser eindruck auf). herr dr. zeh hat beim bürgergespräch in ost eindeutig gesagt, dass man die anlage nicht in himmelgarten bauen kann und man andere standorte finden muss. das wurde auch in der presse schon mehrfach deutlich gemacht.

ich bitte alle beteiligten hier nicht die pferde scheu zu machen und ruhig blut zu bewahren. aus zuverlässigster quelle weiß ich, dass der standort himmelgarten geschichte ist!!!
W.Roßmell
16.07.2012, 19:23 Uhr
an den Stadtbürger....
Vielen Dank lieber Stadtbürger für Ihre Hinweise und der Besänftigung mir gegenüber. Es ist doch aber richtig, dass inzwischen bei allem Verständnis viele viele Bürger sich mehr Sorgen und Gedanken machen, ich auch! Ich denke mal, dass Sie auch bei der Bürgerversammlung letzte Woche in Himmelgarten dabei waren und dort feststellen mußten, dass es noch viel mehr Bürger gab, die anders reagiert haben, als ich es jetzt tue! Da kochte es ganz schön oder habe ich mich geirrt? Und bei aller Sachlichkeit lieber Stadtbürger bin ich schon erstaunt, wie Sie jetzt hier behaupten können, dass eine solche Anlage hier am Standort NDH-Ost / Himmelgarten nicht mehr zur Debatte steht, weil Herr Dr. Zeh als neuer Oberbürgermeister dies beim Bürgergespräch (zu der im Übrigen nicht alle eine Einladung erhalten hatten!)so gesagt hatte. Ja, den Eindruck hatte ich auch, nachdem man in der Presse und hier bei der NNZ darüber berichtet hat. Nur Fakt ist auch, dass mit allen weiteren Veröffentlichungen in Sachen Biomethan-Anlage auch Herr Dr. Zeh sich inzwischen zu 100% für den Bau einer solchen Anlage ausgesprochen hat und nach wie vor für uns Betroffene Bürger Nordhausen´s der Standort noch nicht geklärt ist, solange werden diese Bürger (mich eingeschlossen) dagegen Front machen! Ich haue nicht auf den Bürgermeister ein, nein ich wundere mich nur über die "schleichende Meinungswandlung", die man halt in der Presse nachvollziehen kann. Es wird doch nur noch darüber geschrieben, wie toll und günstig eine solche Anlage ist, aber welche Belastungen sie für die Bürger mit sich bringt, sorry lieber Stadtbürger, davon habe ich von offizieller Seite noch kein einziges Wort lesen können! Tja und wenn Sie lieber Stadtbürger sogar aus zuverlässiger Quelle wissen, dass der Standort NDH-Ost / Himmelgarten Geschichte ist, dann werden Sie ganz schnell feststellen, wie ruhig das Blut wieder bei den Bürgern fließen wird (auch meins!) und die Pferde nicht scheu gemacht werden, sondern alles wieder so ist, wie vorher! Bevor die ganze Sache nach jahrelangen Heimlichkeiten der Stadtoberen allerdings öffentlich wurde, sind wir Gegner einer solchen Anlage in Wohngebietsnähe mehr als unter Zeitdruck geraten und haben glaube bisher ganz gut darauf reagiert und das soll der Satdtrat und unser Bürgermeister auch wissen, dass ohne uns Bürger soetwas nicht gemacht werden kann! Deshalb wieder meine Bitte an alle, die sich betroffen fühlen: Kommt Morgen zur Stadtratssitzung und zeigt Gesicht, wir lehnen eine solche Anlage in der Nähe von Wohngebieten ab! Wir machen keine Pferde scheu und halten ruhig Blut und wir zeigen uns auch und vielleicht sagt ja der Bürgermeister Herr Dr. Klaus Zeh in aller Öffentlichkeit, dass der Standort wirklich nicht mehr steht...! Dann steht das auch schriftlich in der Zeitung und hier bei der NNZ und jeder lebt wieder ohne dieser Gefahr so wie bisher! Nur woher Sie das aus zuverlässiger Quelle wissen wollen ist mir egal, nur dann hätte man dies bereits jetzt schon öffentlich bekanntgeben können und Morgen wären keine Bürger zur Stadtratssitzung zugegen, um ihren Unmut zum Ausdruck zu bringen, so einfach wäre es gewesen lieber Stadtbürger! Nur wissen tun wir es eben noch nicht... und deshalb sind wir Morgen alle da!
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