Mo, 06:42 Uhr
01.12.2003
nnz-Rückspiegel: 1. Dezember 2002
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Kleinod eröffnet
Kleinod in Limlingerode
Sarah Kirsch und Limlingerode – diese beiden Namen sind seit dem Wochenende untrennbar miteinander verbunden. Das kleine Dorf erlebte gestern einen großen Bahnhof. Die für 500 000 Euro sanierte Dichterstätte Sarah Kirsch ist am Samstag in Limlingerode eröffnet worden. Im Beisein der Lyrikerin würdigte Ministerpräsidenten Bernhard Vogel das literarische Kleinod und das Engagement des seit 1997 gegründeten Fördervereins. Sarah Kirsch, als Ingrid Bernstein am 16. April 1935 in dem Ort geboren, schloss gemeinsam mit Ortsbürgermeister Günter Gundlach, das Haus symbolisch auf.
In dem früheren Pfarrhaus soll es künftig literarische Veranstaltungen, Musik und Bildende Kunst geben. Zur Dichterstätte gehören auch Bibliothek, Galerie sowie Hof und Garten mit dem Brunnen vor dem Hause unterm Fliederbaum. Kirsch gehört zu den bedeutendsten deutschen Lyrikerinnen der Gegenwart. Ihren ersten Gedichtband veröffentlichte sie 1965 gemeinsam mit ihrem früheren Ehemann Rainer Kirsch, die jüngste Arbeit Schwanenliebe erschien 2001. Sarah Kirsch war 1977 von der DDR nach Westberlin übergesiedelt, nachdem sie neben anderen den Protestbrief gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann unterzeichnet hatte...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzKleinod eröffnet
Kleinod in Limlingerode
Sarah Kirsch und Limlingerode – diese beiden Namen sind seit dem Wochenende untrennbar miteinander verbunden. Das kleine Dorf erlebte gestern einen großen Bahnhof. Die für 500 000 Euro sanierte Dichterstätte Sarah Kirsch ist am Samstag in Limlingerode eröffnet worden. Im Beisein der Lyrikerin würdigte Ministerpräsidenten Bernhard Vogel das literarische Kleinod und das Engagement des seit 1997 gegründeten Fördervereins. Sarah Kirsch, als Ingrid Bernstein am 16. April 1935 in dem Ort geboren, schloss gemeinsam mit Ortsbürgermeister Günter Gundlach, das Haus symbolisch auf.
In dem früheren Pfarrhaus soll es künftig literarische Veranstaltungen, Musik und Bildende Kunst geben. Zur Dichterstätte gehören auch Bibliothek, Galerie sowie Hof und Garten mit dem Brunnen vor dem Hause unterm Fliederbaum. Kirsch gehört zu den bedeutendsten deutschen Lyrikerinnen der Gegenwart. Ihren ersten Gedichtband veröffentlichte sie 1965 gemeinsam mit ihrem früheren Ehemann Rainer Kirsch, die jüngste Arbeit Schwanenliebe erschien 2001. Sarah Kirsch war 1977 von der DDR nach Westberlin übergesiedelt, nachdem sie neben anderen den Protestbrief gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann unterzeichnet hatte...ausführlich im nnz-Archiv

