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Mi, 11:58 Uhr
11.07.2012

Besonders hoch im Alter

Rund 419.000 Thüringerinnen und Thüringer gaben im Rahmen des Mikrozensus 2011 – der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung – an, alleinlebend zu sein. Das ist nahezu jeder fünfte (19 Prozent) der rund 2,2 Millionen Einwohner des Freistaates...


Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, stieg die Zahl der Alleinlebenden in Thüringen im Vergleich zu 1991 um 162.000 Personen bzw. 63 Prozent bei einem Rückgang der Bevölkerung um - 388 Tausend Personen bzw. um - 15,1 Prozent. Somit hat sich der Anteil allein lebender Thüringer innerhalb des betrachteten Zeitraums nahezu verdoppelt (1991: 10 Prozent).

Im Jahr 2011 war mit 156.000 Alleinlebenden bzw. 37 Prozent der Anteil der Alleinlebenden im Alter ab 65 Jahre an allen Alleinlebenden recht hoch. 1991 wurde dieser Anteil mit 52 Prozent jedoch weit übertroffen. Mit der Reduzierung des Anteils der Alleinlebenden in dieser Altersgruppe um - 15 Prozentpunkte zwischen 1991 und 2011 ging der Anstieg der allein lebenden 18- bis unter 35-Jährigen um 8 Prozentpunkte und die Zunahme der Alleinlebenden im Alter von 35 bis unter 65 Jahre um 7 Prozentpunkte einher.

Von den insgesamt 156.000 Alleinlebenden im Seniorenalter von 65 und mehr Jahren entfielen im abgelaufenen Kalenderjahr 120.000 bzw. 77 Prozent auf Frauen (1991: 115.000 bzw. 86 Prozent). Mehr als drei Viertel der allein lebenden Seniorinnen (80 Prozent) waren 2011 verwitwet (1991: 82 Prozent).

Hinsichtlich der Erwerbsbeteiligung gibt es zwischen der Bevölkerung insgesamt und den Alleinlebenden keine signifikanten Unterschiede. Während im vergangenen Jahr 51 Prozent der Bevölkerung insgesamt einer Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung nachgehen, ist dies bei 44 Prozent der allein lebenden Personen der Fall. Von den 186.000 allein lebenden Erwerbstätigen gingen 151.000 Personen einer Vollzeitbeschäftigung nach.

Angaben zu ihrem persönlichen Nettoeinkommen liegen
von 397.000 Alleinlebenden vor. Bei der Analyse dieser Angaben stellt sich heraus, dass fast ein Drittel der Alleinlebenden (30 Prozent) den Lebensunterhalt mit 1 100 bis 1 500 Euro monatlich bestreitet, weitere 22 Prozent müssen aber mit weniger als 700 Euro wirtschaften.
Autor: nnz

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