Mo, 15:23 Uhr
02.07.2012
Ungewöhlicher Einsatz
Es gibt schon kuriose und ungewöhnliche Einsätze, mit denen sich die Kameraden der Nordhäuser Berufsfeuerwehr konfrontiert sehen. Zwei solcher Einsätze gab es innerhalb einer Woche...
Eines vornweg: Wir werden die Geschichte anonymisiert schildern. Es gibt in Nordhausen einen schwwergewichtigen Menschen, der rund 200 Kilogramm auf die Waage bringt. Das ist nicht gesund und für den Krankentransport ein schier unlösbares Problem, trotz modernster Technik für gerade diese Fälle.
Was aber nützt die Technik, wenn die baulichen Umstände der Wohnung und des Mehrfamilienhauses einen Transport nicht zulassen. Dann müssen Teile des Balkons abgebaut und wieder angebaut werden. So geschehen in der vergangenen Woche und so wieder heute geschehen. Eine Stahlbaufirma wird engagiert, die komplette Wachschicht der Nordhäuser Berufsfeuerwehr ist gefordert, um den Menschen aus der Balkontür in dem Spezialtransportgerät in den Krankenwagen zu bringen.
"Wir sind zwar für solche Notfälle da und die müssen nicht durch die Betroffenen bezahlt werden", sagte Feuerwehrchef Gerd Jung auf nnz-Anfrage. Doch sollten die Besuche im Krankenhaus sich wiederholen, dann müssen wir unsere Einsätze abrechnen." Und so wird es in den kommenden Tagen auch Verhandlungen mit der Krankenkasse des Patienten geben.
Autor: nnzEines vornweg: Wir werden die Geschichte anonymisiert schildern. Es gibt in Nordhausen einen schwwergewichtigen Menschen, der rund 200 Kilogramm auf die Waage bringt. Das ist nicht gesund und für den Krankentransport ein schier unlösbares Problem, trotz modernster Technik für gerade diese Fälle.
Was aber nützt die Technik, wenn die baulichen Umstände der Wohnung und des Mehrfamilienhauses einen Transport nicht zulassen. Dann müssen Teile des Balkons abgebaut und wieder angebaut werden. So geschehen in der vergangenen Woche und so wieder heute geschehen. Eine Stahlbaufirma wird engagiert, die komplette Wachschicht der Nordhäuser Berufsfeuerwehr ist gefordert, um den Menschen aus der Balkontür in dem Spezialtransportgerät in den Krankenwagen zu bringen.
"Wir sind zwar für solche Notfälle da und die müssen nicht durch die Betroffenen bezahlt werden", sagte Feuerwehrchef Gerd Jung auf nnz-Anfrage. Doch sollten die Besuche im Krankenhaus sich wiederholen, dann müssen wir unsere Einsätze abrechnen." Und so wird es in den kommenden Tagen auch Verhandlungen mit der Krankenkasse des Patienten geben.


