Mi, 12:13 Uhr
26.11.2003
Kultur jetzt mit Konzept
Nordhausen(nnz). Nordhausen bemühte sich in der Vergangenheit zwar um kulturelle Veranstaltungen, aber nicht unbedingt besonders gut koordiniert. Das soll sich ändern, denn die Stadt hat jetzt ihre eigene Kulturkonzeption. Gestern wurde darüber mit Unternehmern diskutiert.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) eröffnete die Gesprächsrunde, deren Ziel es war, die Unternehmer der Region in die kulturelle Konzeption einzubinden. Im Februar soll diese dann verabschiedet werden.
Dr. Cornelia Klose vom Kulturamt meinte, das wichtigste sei es den Ist-Stand zu erhalten und damit die Weichen für kommende Jahre zu stellen. Bewährtes wie Theater und Museen müsse man weiter sichern, daher sei eine Förderung der Kultur nach dem Gießkannenprinzip nicht geeignet. Sie schlug vor das Theater auch für andere Vorstellungen zu öffnen und die Kooperation mit Rudolstadt zu überprüfen. Ein modernes Stadtgeschichtsmuseum könnte in der Flohburg geschaffen werden, außerdem ein Kinder und Jugendmuseum. Überhaupt müsse es Anreize für die jungen Leute zum Bleiben in der Region geben.
Sie erwähnte die KZ Gedenkstätte Mittelbau Dora sowie die Traditionsbrennerei, außerdem wird der Kunstschatz der Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung in Sonderausstellungen zu sehen sein. Des weiteren erläuterte Dr. Klose den Kultursommer und forderte die Unternehmer zum Mithelfen auf. Auch eine engere Verzahnung von Fachhochschule und der Innenstadt wurde angemahnt.
Professor Christian Juckenak als Rektor der Fachhochschule machte sein Bedauern über die mangelnde Resonanz der Vortragsreihe "Impulse" deutlich. Trotz hoher Qualität fand sie nur wenig Beachtung. Er hofft, daß die Veranstaltung im nächsten Jahr besser läuft.
Oberbürgermeisterin Rinke stellte klar, daß nur das was in der Konzeption steht auch gemacht würde. Man wolle die oberzentrale Funktion Nordhausens stärken. Des weiteren mahnte sie die mangelnde Flexibilität der Theatermannschaft an, vor allem im Kontext von Arbeitszeit und Tarifverträgen. Aus den Reihen der Unternehmer wurde in diesem Zusammenhang der Vorschlag für ein Kabarett am Theater unterbreitet.
Die Unternehmer bedauerten, daß die Konzeption nicht zur Einsichtnahme auslag und daher nur über das Vorgetragene diskutiert werden konnte. Ein paar Vorschläge gab es trotzdem: Axel Heck meinte, daß eine Kombination aus Kaffee und Museum bestimmt Chancen hätte, vielleicht in Form eines Studentenklubs zur Vermischung von Kultur und Gastronomie auf Resonanz zu treffen.
Die Firma Feuer Powertrain will einen Kulturwettbewerb mit lokalen Künstlern durchführen, die sich dazu im Januar von den modernen Maschinen inspirieren lassen sollen. Kritisiert wurde, daß gute Hotels fehlen und das Essen in den Gaststätten schlecht sei. Baudezernet Dietrich Beyse versprach, daß jeder Investor, der ein Hotel schaffen möchte, sofort einen guten Standort bekäme.
Zum Schluß kam die Sprache auf das Ereignis des Jahres, die Landesgartenschau. Im LGS-Büro können jetzt schon Tageskarten zum Verschenken für Weihnachten gekauft werden. Rabatt gibt es ab 20 Stück.
Autor: nnzOberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) eröffnete die Gesprächsrunde, deren Ziel es war, die Unternehmer der Region in die kulturelle Konzeption einzubinden. Im Februar soll diese dann verabschiedet werden.
Dr. Cornelia Klose vom Kulturamt meinte, das wichtigste sei es den Ist-Stand zu erhalten und damit die Weichen für kommende Jahre zu stellen. Bewährtes wie Theater und Museen müsse man weiter sichern, daher sei eine Förderung der Kultur nach dem Gießkannenprinzip nicht geeignet. Sie schlug vor das Theater auch für andere Vorstellungen zu öffnen und die Kooperation mit Rudolstadt zu überprüfen. Ein modernes Stadtgeschichtsmuseum könnte in der Flohburg geschaffen werden, außerdem ein Kinder und Jugendmuseum. Überhaupt müsse es Anreize für die jungen Leute zum Bleiben in der Region geben.
Sie erwähnte die KZ Gedenkstätte Mittelbau Dora sowie die Traditionsbrennerei, außerdem wird der Kunstschatz der Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung in Sonderausstellungen zu sehen sein. Des weiteren erläuterte Dr. Klose den Kultursommer und forderte die Unternehmer zum Mithelfen auf. Auch eine engere Verzahnung von Fachhochschule und der Innenstadt wurde angemahnt.
Professor Christian Juckenak als Rektor der Fachhochschule machte sein Bedauern über die mangelnde Resonanz der Vortragsreihe "Impulse" deutlich. Trotz hoher Qualität fand sie nur wenig Beachtung. Er hofft, daß die Veranstaltung im nächsten Jahr besser läuft.
Oberbürgermeisterin Rinke stellte klar, daß nur das was in der Konzeption steht auch gemacht würde. Man wolle die oberzentrale Funktion Nordhausens stärken. Des weiteren mahnte sie die mangelnde Flexibilität der Theatermannschaft an, vor allem im Kontext von Arbeitszeit und Tarifverträgen. Aus den Reihen der Unternehmer wurde in diesem Zusammenhang der Vorschlag für ein Kabarett am Theater unterbreitet.
Die Unternehmer bedauerten, daß die Konzeption nicht zur Einsichtnahme auslag und daher nur über das Vorgetragene diskutiert werden konnte. Ein paar Vorschläge gab es trotzdem: Axel Heck meinte, daß eine Kombination aus Kaffee und Museum bestimmt Chancen hätte, vielleicht in Form eines Studentenklubs zur Vermischung von Kultur und Gastronomie auf Resonanz zu treffen.
Die Firma Feuer Powertrain will einen Kulturwettbewerb mit lokalen Künstlern durchführen, die sich dazu im Januar von den modernen Maschinen inspirieren lassen sollen. Kritisiert wurde, daß gute Hotels fehlen und das Essen in den Gaststätten schlecht sei. Baudezernet Dietrich Beyse versprach, daß jeder Investor, der ein Hotel schaffen möchte, sofort einen guten Standort bekäme.
Zum Schluß kam die Sprache auf das Ereignis des Jahres, die Landesgartenschau. Im LGS-Büro können jetzt schon Tageskarten zum Verschenken für Weihnachten gekauft werden. Rabatt gibt es ab 20 Stück.

