Do, 12:56 Uhr
28.06.2012
Kaufvertrag ist unterschrieben
Nun ist es endlich amtlich, der Kaufvertrag für die ehemalige Kita Schlosskindergarten in Werther ist unterzeichnet. Damit sind auch die wichtige Nachnutzung und der Erhalt des imposanten ehemaligen Gutshauses mit Park gesichert...
Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt favorisierte von Beginn an eine soziale Nachnutzung im Bereich alternative Wohnformen. Die Umfrage im vorigen Jahr über die Akzeptanz und Notwendigkeit einer solchen Einrichtung in der Gemeinde Werther war sehr positiv.
Im Seniorenplan 2010 des Landkreises Nordhausen wird der Gemeinde Werther empfohlen, in diesem sozialen Bereich tätig zu werden. Die Kommunen müssen auf den demographischen Wandel und dessen Folgen reagieren. Sie müssen auch die Interessen und Bedürfnisse der älteren Generation perspektivisch berücksichtigen.
Es gibt viele angenehme und schöne Pflegeheime aus Glas und Beton mit relativ wenig Grünfläche zum entspannen. Hier liegt direkt vor dem Gebäude ein Park mit altem Baumbestand in dem man erholsam spazieren gehen kann. Auch hohe Effekte an Regeneration und Erholung sind in dieser grünen Oase zu erwarten.
"Mit Nick Bröder haben wir einen Käufer gefunden, der bereit ist diese soziale Nachnutzung mit Unterstützung der Gemeinde Werther umzusetzen", berichtet Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt der nnz. Bröder wird mit einem spezialisierten Architekturbüro eine Bedarfsanalyse aufstellen. Danach werden soziale Einrichtungen als Betreiber für altersgerechte Wohnformen gesucht, hier möchte er gern regionale Sozialeinrichtungen als Partner gewinnen.
Bürgermeister Weidt geht fest von einer positiven Bedarfsermittlung aus, da es schon erste Mietanfragen von älteren Bürgern gibt. Auf der Grundlage dieser positiven Analyse würde der erste Bauabschnitt mit dem Umbau des Gutshauses beginnen. Bei einer guten Auslastung und weiteren Bedarf plant der neue Eigentümer in der zweiten Phase einen Neubau auf dem Gelände, um diesen Bedarf abzudecken.
Auch das parkähnliche Außengelände spielt in der Konzeption eine wichtige Rolle. Hier sind ebenfalls Maßnahmen geplant, diesen ehemaligen Park mit dem historischen Baumbestand im alten Glanz erstrahlen zu lassen.
Hier können dann die Bewohner der neuen Anlage, Gäste aber auch die restliche Dorfgemeinschaft in gemütlicher und naturbezogenen Atmosphäre zusammenkommen.
Weidt sieht das neue Objekt auch als Begegnungsstätte für die gesamte Gemeinde, damit für Alt und Jung. "Wir sind mit dieser Konzeption sehr zufrieden und können unserer älteren Mitbürgern die Möglichkeit geben, in der Gemeinde Werther, also in Ihrem sozialen Umfeld verbleiben zu können", so Weidt.
Autor: nnzBürgermeister Hans-Jürgen Weidt favorisierte von Beginn an eine soziale Nachnutzung im Bereich alternative Wohnformen. Die Umfrage im vorigen Jahr über die Akzeptanz und Notwendigkeit einer solchen Einrichtung in der Gemeinde Werther war sehr positiv.
Im Seniorenplan 2010 des Landkreises Nordhausen wird der Gemeinde Werther empfohlen, in diesem sozialen Bereich tätig zu werden. Die Kommunen müssen auf den demographischen Wandel und dessen Folgen reagieren. Sie müssen auch die Interessen und Bedürfnisse der älteren Generation perspektivisch berücksichtigen.
Es gibt viele angenehme und schöne Pflegeheime aus Glas und Beton mit relativ wenig Grünfläche zum entspannen. Hier liegt direkt vor dem Gebäude ein Park mit altem Baumbestand in dem man erholsam spazieren gehen kann. Auch hohe Effekte an Regeneration und Erholung sind in dieser grünen Oase zu erwarten.
"Mit Nick Bröder haben wir einen Käufer gefunden, der bereit ist diese soziale Nachnutzung mit Unterstützung der Gemeinde Werther umzusetzen", berichtet Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt der nnz. Bröder wird mit einem spezialisierten Architekturbüro eine Bedarfsanalyse aufstellen. Danach werden soziale Einrichtungen als Betreiber für altersgerechte Wohnformen gesucht, hier möchte er gern regionale Sozialeinrichtungen als Partner gewinnen.
Bürgermeister Weidt geht fest von einer positiven Bedarfsermittlung aus, da es schon erste Mietanfragen von älteren Bürgern gibt. Auf der Grundlage dieser positiven Analyse würde der erste Bauabschnitt mit dem Umbau des Gutshauses beginnen. Bei einer guten Auslastung und weiteren Bedarf plant der neue Eigentümer in der zweiten Phase einen Neubau auf dem Gelände, um diesen Bedarf abzudecken.
Auch das parkähnliche Außengelände spielt in der Konzeption eine wichtige Rolle. Hier sind ebenfalls Maßnahmen geplant, diesen ehemaligen Park mit dem historischen Baumbestand im alten Glanz erstrahlen zu lassen.
Hier können dann die Bewohner der neuen Anlage, Gäste aber auch die restliche Dorfgemeinschaft in gemütlicher und naturbezogenen Atmosphäre zusammenkommen.
Weidt sieht das neue Objekt auch als Begegnungsstätte für die gesamte Gemeinde, damit für Alt und Jung. "Wir sind mit dieser Konzeption sehr zufrieden und können unserer älteren Mitbürgern die Möglichkeit geben, in der Gemeinde Werther, also in Ihrem sozialen Umfeld verbleiben zu können", so Weidt.


