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Mo, 08:56 Uhr
24.11.2003

Synode tagte in Bleicherode

Bleicherode (nnz). Im Bleicheröder St. Marien Hospital tagten am Samstag die Mitglieder der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Südharz. Was da beraten und diskutiert wurde, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.


Auf der Tagesordnung des höchsten Gremiums der ca. 30 000 evangelischen Christen im Kirchenkreis stand neben der Haushaltsplanung 2004 auch die Vorstellung und Diskussion eines neuen Konzepts für die Kinder- und Jugendarbeit. Grundgedanke dieses Konzepts ist die Etablierung von Zentren, die überregional und somit auch umfassender mit Kindern und Jugendlichen arbeiten sollen, als das in einzelnen Kirchengemeinden möglich ist.

Damit die Kinder und Jugendlichen in einzelnen Gemeinden besser über Projekte und Veranstaltungen in der Region und im Kirchenkreis informiert werden und damit ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen immer einen Ansprechpartner vor Ort finden, beschloss die Synode mit großer Mehrheit, dass jede einzelne Kirchengemeinde aus ihren Reihen einen oder mehrere Beauftragte für die Kinder- und Jugendarbeit benennt.

Mit dieser Entscheidung reagierten die Verantwortlichen auf die Tatsache, dass bei der jetzigen Mitgliedersituation der meisten Kirchengemeinden ein flächendeckendes Angebot in jeder Ortschaft personell nicht mehr möglich ist. Verantwortlich für die Konzeption und Planung der Kinder und Jugendarbeit im Kirchenkreis ist Jugendreferent Jochen Lenz gemeinsam mit der Referentin für Kinder- und Familienarbeit Marit Krafcick und Kreisjugendpfarrer Karl-Heinz Nickschick.

Außer den über 60 Delegierten wurden als Gäste auf der Synode unter anderem die Präses der EKD, Barbara Rinke, die Pröpstin der Propstei Erfurt-Nordhausen, Elfriede Begrich, und Oberkonsistorialrat Christoph Hartmann (Magdeburg) begrüßt. Frau Rinke ging in ihrem Grußwort besonders darauf ein, dass laut der neusten EKD-Umfrage die Menschen von der Kirche vor allem Seelsorge und die Verkündigung der christlichen Botschaft erwarten.

Den längsten Zeitraum der Beratungen beanspruchte der Bericht von Oberkonsistorialrat Hartmann über die Bemühungen der Evangelischen Kirche in Thüringen und der Kirchenprovinz Sachsen durch Kooperationen klarere Strukturen und finanzielle Einsparungen zu erzielen. Nötig wird er vor allem, weil die vor über hundert Jahren festgelegten Kirchengrenzen kaum Bezug zu den heutigen politischen Strukturen hätten. Dieser Prozess habe aber bisher kaum Auswirkungen auf das kirchliche Leben der Gemeinden vor Ort.
Autor: nnz

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