Sa, 19:12 Uhr
22.11.2003
In die Schranken gewiesen
Nordhausen (nnz). Am letzten Spieltag der ersten Halbserie in der Fußball-Landesklasse Ost empfing die FSG Salza die Elf aus Niederpöllnitz. Wacker 90 Nordhausen musste bei Meuselwitz (II) ran. Ein Bericht über die beiden Begegnungen, die weiteren Ergebnisse und die Tabelle wie immer von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Die 235 Zuschauer auf dem Karl-Henze-Sportplatz, darunter auch einige Fans aus Niederpöllnitz, sahen die an Höhepunkten arme Partie zwischen der FSG Salza und dem Tabellenführer SV Blau Weiß Niederpöllnitz. Salza, ohne die verletzten Spangenberg und Gottschalk, verloren in der 17. Minute auch noch Kapitän Weber, der verletzungsbedingt ausscheiden musste. Für ihn kam Hirschelmann.
Aus den ersten 45 Minuten gibt es insgesamt nur drei nennenswerte Chancen zu vermelden - alle vom Gegner herausgespielt. Der Böhm-Elf, auf einigen Positionen umgestellt, gelang dagegen so gut wie gar nichts. Bereits in der 9. Minute zeigte der Tabellenführer, wie einfach Fußball sein kann. Ein Steilpass erreicht Lattmann. Dessen Schuss kann Kühlewind zwar noch in großer Manier abwehren, allerdings nur vor die Füße von Danz, der aus Nahdistanz keine Mühe hatte, das Leder im Salzaer Kasten unterzubringen. In der 22. Minute hatte Steiner eine Möglichkeit. Sein Knaller aus halblinker Position strich jedoch knapp am Salzaer Tor vorbei. Sieben Minuten später versuchte sich Werner mit einem Distanzschuss, aber Kühlewind war auf dem Posten.
Die Vorentscheidung dann eine gute Viertelstunde vor Schluss. Hirschelmann leistete sich einen kapitalen Abwehrfehler, den Schnauke eiskalt mit dem 0:2 bestrafte (73.). Hoffnung keimte auf, als Seifert den Anschlusstreffer erzielte (79.). Aber das Aufbegehren war nur von kurzer Dauer. Zwei Minuten vor Ultimo konnte Ermisch den durchgelaufenen Elstermann nur mittels Notbremse aufhalten. Den fälligen Elfmeter verwandelte Pohle sicher zum 1:3-Enstand. Der Sieg der Niederpöllnitzer war auch in dieser Höhe völlig verdient. Salza hatte heute dem stark aufspielendem Tabellenführer nichts entgegen zu setzen. Es fehlte an Spritzigkeit, an Ideen und vor allem an Impulsen aus dem Mittelfeld.
Wacker 90 wollte heute beim ZFC Meuselwitz (II) die zur schlechten Tradition gewordene Berg- und Talfahrt stoppen und mit einer ansprechenden Leistung aufwarten. Leider konnte die Etzrodt-Elf nicht über ihren Schatten springen. Die erste halbe Stunde spielten die Wacker-Kicker zwar drangvoll nach vorn, aber leider zu durchsichtig. In der 37. Minute landete ein Freistoß der Gastgeber aus gut 40 m auf dem Kopf von Schubert, der keine Mühe hatte, das Leder unter zu bringen. Nachdem der Schock überwunden war, drängte Wacker auf den Ausgleich, während sich Meuselwitz aufs Kontern verlegte. In der 57. Minute erhielt Kapitän Sven Pistorius nach einem Allerweltsfoul die Gelb Rote Karte, nachdem er vorher schon verwarnt worden war. Als in der 63. Minute ein Wacker-Spieler im Strafraum unsaft von den Beinen geholt wurde, blieb der Elfmeterpfiff aus. Dafür gab es vier Minuten später nach einem klassischen Konter das 0:2. Tautes Bemühungen, das Leder noch von der Linie zu holen, waren vergebens. Den Höhepunkt der erneuten Blamage setzte Aschenschwandtner in der 87. Minute. Wegen Schiedsrichterbeleidigung sah er die Rote Karte.
Die Ergebnisse des heutigen Spieltages:
Weißensee - Rudisleben 4:1
Schleiz - Zeulenroda 2:1
Bad Blankenburg - Schmölln 1:2
Ilmenau - Stadtilm 7:0
Greiz - Lobeda 3:0
Vimaria Weimar - Sömmerda 0:3
Die Tabelle:
1. Niederpöllnitz (35 Punkte)
2. Schmölln (32)
3. Greiz (29)
4. Bad Blankenburg (28)
5. Ilmenau (26)
6. Schleiz (26)
7. Salza (23)
8. Wacker 90 Nordhausen (22)
Autor: rhDie 235 Zuschauer auf dem Karl-Henze-Sportplatz, darunter auch einige Fans aus Niederpöllnitz, sahen die an Höhepunkten arme Partie zwischen der FSG Salza und dem Tabellenführer SV Blau Weiß Niederpöllnitz. Salza, ohne die verletzten Spangenberg und Gottschalk, verloren in der 17. Minute auch noch Kapitän Weber, der verletzungsbedingt ausscheiden musste. Für ihn kam Hirschelmann.
Aus den ersten 45 Minuten gibt es insgesamt nur drei nennenswerte Chancen zu vermelden - alle vom Gegner herausgespielt. Der Böhm-Elf, auf einigen Positionen umgestellt, gelang dagegen so gut wie gar nichts. Bereits in der 9. Minute zeigte der Tabellenführer, wie einfach Fußball sein kann. Ein Steilpass erreicht Lattmann. Dessen Schuss kann Kühlewind zwar noch in großer Manier abwehren, allerdings nur vor die Füße von Danz, der aus Nahdistanz keine Mühe hatte, das Leder im Salzaer Kasten unterzubringen. In der 22. Minute hatte Steiner eine Möglichkeit. Sein Knaller aus halblinker Position strich jedoch knapp am Salzaer Tor vorbei. Sieben Minuten später versuchte sich Werner mit einem Distanzschuss, aber Kühlewind war auf dem Posten.
Die Vorentscheidung dann eine gute Viertelstunde vor Schluss. Hirschelmann leistete sich einen kapitalen Abwehrfehler, den Schnauke eiskalt mit dem 0:2 bestrafte (73.). Hoffnung keimte auf, als Seifert den Anschlusstreffer erzielte (79.). Aber das Aufbegehren war nur von kurzer Dauer. Zwei Minuten vor Ultimo konnte Ermisch den durchgelaufenen Elstermann nur mittels Notbremse aufhalten. Den fälligen Elfmeter verwandelte Pohle sicher zum 1:3-Enstand. Der Sieg der Niederpöllnitzer war auch in dieser Höhe völlig verdient. Salza hatte heute dem stark aufspielendem Tabellenführer nichts entgegen zu setzen. Es fehlte an Spritzigkeit, an Ideen und vor allem an Impulsen aus dem Mittelfeld.
Wacker 90 wollte heute beim ZFC Meuselwitz (II) die zur schlechten Tradition gewordene Berg- und Talfahrt stoppen und mit einer ansprechenden Leistung aufwarten. Leider konnte die Etzrodt-Elf nicht über ihren Schatten springen. Die erste halbe Stunde spielten die Wacker-Kicker zwar drangvoll nach vorn, aber leider zu durchsichtig. In der 37. Minute landete ein Freistoß der Gastgeber aus gut 40 m auf dem Kopf von Schubert, der keine Mühe hatte, das Leder unter zu bringen. Nachdem der Schock überwunden war, drängte Wacker auf den Ausgleich, während sich Meuselwitz aufs Kontern verlegte. In der 57. Minute erhielt Kapitän Sven Pistorius nach einem Allerweltsfoul die Gelb Rote Karte, nachdem er vorher schon verwarnt worden war. Als in der 63. Minute ein Wacker-Spieler im Strafraum unsaft von den Beinen geholt wurde, blieb der Elfmeterpfiff aus. Dafür gab es vier Minuten später nach einem klassischen Konter das 0:2. Tautes Bemühungen, das Leder noch von der Linie zu holen, waren vergebens. Den Höhepunkt der erneuten Blamage setzte Aschenschwandtner in der 87. Minute. Wegen Schiedsrichterbeleidigung sah er die Rote Karte.
Die Ergebnisse des heutigen Spieltages:
Weißensee - Rudisleben 4:1
Schleiz - Zeulenroda 2:1
Bad Blankenburg - Schmölln 1:2
Ilmenau - Stadtilm 7:0
Greiz - Lobeda 3:0
Vimaria Weimar - Sömmerda 0:3
Die Tabelle:
1. Niederpöllnitz (35 Punkte)
2. Schmölln (32)
3. Greiz (29)
4. Bad Blankenburg (28)
5. Ilmenau (26)
6. Schleiz (26)
7. Salza (23)
8. Wacker 90 Nordhausen (22)

