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Fr, 13:53 Uhr
09.03.2001

5.000 Mark Preisgeld und Uraufführung winken

Nordhausen (nnz). Mit der zurückliegenden Spielzeit hat das Nordhäuser Theater einen spielzeitübergreifenden Zyklus von Inszenierungen unter dem Titel "Deutschland-Tetralogie" begonnen, der in jeder Spielzeit um eine Inszenierung ergänzt wird und die Geschichte gewordenen Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts nach ihrer Relevanz, ihrem Zusammenhang und ihrer Widersprüchlichkeit in bezug auf die deutsche Gegenwart befragt. Das Eröffnungsstück der Tetralogie stellte unter dem Untertitel "Die Weimarer Republik - der Untergang des Bürgertums" Tankret Dorsts Bearbeitung von Hans Falladas Romans "Kleiner Mann, was nun?" dar. In dieser Spielzeit wurde die Reihe von Ariane Mnouchkines Bearbeitung von Klaus Mann Roman "Mephisto" fortgesetzt. Dieser Teil trug den Titel "Das Dritte Reich - Macht und Ohnmacht des Individuums". Der dritte thematische Schwerpunkt, angesetzt für die kommende Spielzeit, behandelt unter dem Titel "Das geteilte Deutschland - Eingrenzungen und Ausgrenzungen" die Zeit des geteilten Deutschlands. Auf dem Spielplan steht dann ein Doppelabend bestehend aus Martin Walsers Stück "Ein Kinderspiel" und Georg Seidels "Jochen Schanotta". Der abschließende vierte Teil der Tetralogie, der für die Spielzeit 2002/2003 geplant ist, soll gesellschaftliche Realität und subjektives Lebensgefühl des vereinten Deutschlands widerspiegeln. Der Titel lautet "Das neue Deutschland - Aufbruch, Umbruch oder Abbruch?" Für diese Inszenierung sucht das Nordhäuser Theater Autoren, die sich an einem Stückewettbewerb beteiligen wollen.
Eine Jury unter dem Vorsitz von Intendantin Monika Pirklbauer, in der sich renommierte Vertreter überregionaler Bühnen, des Theaters Nordhausen sowie Theaterkritiker versammeln, wird die eingesandten Arbeiten begutachten und das Stück auswählen, das als vierter Teil der Deutschland-Tetralogie inszeniert werden soll. Als erster Preis des Wettbewerbs winken die Uraufführung des Stücks sowie ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Mark. Autoren, die sich an dem Wettbewerb beteiligen wollen, sollen ihre Stücke bis zum 30. April 2002 an das Nordhäuser Theater senden.
Autor: nnz

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