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Fr, 18:19 Uhr
08.06.2012

Es ist eröffnet

Vor wenigen Stunden ist das diesjähriger Nordhäuser Rolandsfest feierlich eröffnet worden. Auch in der 44. Auflage bietet Nordthüringens größtes Volksfest wieder viel Abwechslung, Musik, Jahrmarkt und volles Programm auf drei Bühnen...


Gemeinsam mit der Rolandsgruppe eröffnete Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) das Rolandsfest. Gespannt warteten die mehrere Hundert Zuschauer auf dem Platz zwischen den Nordhäuser Rathäusern, was sich das Quartett denn in diesem Jahr so ausgedacht hatte.

Ganz klar, die beherrschenden Themen waren die Betonbauten in der Nordhäuser Altstadt (Flohburg) und am Kornmarkt (Kultur-Bibliothek). Aber auch die zurückliegende Oberbürgermeisterwahl wurde bedacht.

Dann wurde es emotional, denn mit Winfried Schmidt wurde der Darsteller des Prof. Zwanziger für 30 Jahre Engagement auf und neben der Bühne geehrt. Auch die nnz will sich im Namen der Leser den Glückwünschen anschließen und hofft noch auf einige Jahre.
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
44. Rolandsfest eröffnet (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
08.06.2012, 22:51 Uhr
Lärmbelastung Rolandsfest
Als Anwohner der Engelsburg/Bäckerstraße kann ich zum alljährlichen Rolandsfest nur die Flucht ergreifen. Alltäglich lärmgebeutelt von den Bauarbeiten am vielfach ungeliebten Betonmonster "Kultur"bibliothek und vom alltäglichen Verkehr rund um die Hauptpost wird den Anwohnern nun auch an diesem Wochenende keine Ruhe gegönnt. Die Gäste des Rolandsfestes kommen, um Spaß zu haben, wir Anwohner müssen das Rolandsfest hingegen ertragen, ob wir nun wollen oder nicht. Wir sind "Gäste" des Rolandsfestes, ob wir nun wollen oder nicht.

Die Bässe vom Rathausplatz hämmern auf uns ein, stundenlang und zur Schlafenszeit, während die, die das organisiert haben, wahrscheinlich in ihren stillen Häusern sitzen.
Lärm ist eine der Grundbelastungen und Grundübel unserer Zeit mit den entsprechend möglichen gesundheitlichen Folgen. Viele Menschen leiden darunter. Nichts gegen das Rolandsfest. Es mag ganz sinnvolle Teilveranstaltungen geben. Aber warum muss die dort vor allem abends und nachts gebotene Musik besonders laut und aggressiv sein? Ich persönlich habe dafür wenig Verständnis und flüchte nach der einen unvermeidbaren Nacht vom Freitag zum Sonnabend schnellstmöglich in den Harz, zum 8. Harz-Hunderter, um "abzutauchen".
Der Lärm ist wohl Ausdruck der Organisatoren des Rolandsfestes. Sie wissen wohl, dass die Masse vor allem der jungen Bevölkerung eventuell nur so von den Bildschirmen wegzulocken ist. Das mag wohl so sein. Aber warum muss man ausgerechnet die dicht bewohnte Innenstadt nächtens für solche Bässe missbrauchen? Die wilden Müllkippen werden doch auch außerhalb der Stadt angelegt? Warum nicht also auch die nächtliche Lärmbelastung in die Außenbereiche der Stadt verlegen?
Wer den Lärm sucht, wird auch dorthin freiwillig kommen. Garantiert.
im Übrigen: Die Musiklandschaft unseres Landes ist sehr reichhaltig: Müssen es denn gerade in der Innenstadt die härtesten Bässe sein?
Wie gesagt: Die Phantasielosigkeit der Organisatoren, nicht zu wissen, wie man Menschen zum 1085. Geburtstag der Stadt Nordhausen des nachts noch "verführen" könnte, steht hier wohl Pate.
Wolfi65
09.06.2012, 07:30 Uhr
Genau so ist es!
Die Feierlichkeiten werden zu einen Open-Air-Fest für Bass-Musik mißbraucht.
Selbstverständlich darf man nichts dazu sagen, da man sofort zum Feier-Muffel erklärt wird.
Die, welche es nur für die Zeit des Besuches betrifft haben gut lachen, da diese meistens außerhalb des Stadtzentrums wohnen.
Aber es sind ja nur drei Tage, könnte man sagen.
Aber so ist es nicht, denn dann kommt noch die Feier und die Andere Feier.
So zieht es sich übers Jahr.
Eine Feier nach der Anderen.
Es muß ja etwas für das Volk geboten werden, um von den reellen Problemen abzulenken.
Sehr geehrter Herr Schwarzberg,
wir sind selten so einer Meinung gewesen.
Wenn Wahl wäre, würden Sie sofort meine Stimme bekommen, denn so geht das nicht.
Und seien Sie froh, dass es noch nichts mit dem Parkhaus im Bereich der Bäckerstrasse geworden ist, denn dann haben Sie den Hauptgewinn gezogen.
MFG Wolfi65
meiner meinung nach
09.06.2012, 07:57 Uhr
Kompliment...
...an die Veranstalter! Endlich wacht die Stadt mal aus ihrem Dornröschenschlaf auf! Eine ansprechende Gestaltung, tolle Bands mit guter Musik (wo wirklich für jeden was dabei ist- allerdings müssen die Nordhäuser noch lernen, etwas aus sich herauszugehen und das Tanzbein zu schwingen).

Schade das die obligatorischen Nörgler hier im Forum schon wieder auf dem Plan sind... An 2 Tagen wird das doch wohl mal auszuhalten sein. Außerdem hat noch eins immer geholfen: mitfeiern!

Und was den Baulärm angeht: man sollte es eher als ein gutes Zeichen sehen: in unserer Stadt geht es ein Stück voran, es entsteht etwas neues! Das hat diese Stadt sehr, sehr nötig! Und irgendwann kehrt auch wieder Ruhe und Beschaulichkeit ein und alle können, wenn sie partout nicht die neue Bibliothek für sich entdecken wollen, sich wieder ungestört vom Fernseher berieseln lassen!
98maschr
09.06.2012, 08:27 Uhr
Die Motzkinordhäuser
Ich kenne viele Zugezogene hier in NDH, die immer wieder meinten wenn der Nordhäuser was kann dann ist es nölen und rummotzen. Ich wollte es ja lange nicht glauben, aber durch etliche Kommentare hier in der NNZ sehe ich es doch bestätigt.

Bei allem nötigen Respekt ich wohne keine 50m vom Rathausplatz entfernt und konnte ruhig schlafen. Aber manche Menschen brauchen es scheinbar rumzumeckern - evtl. auch nur weil sie Bestätigung suchen...
MondhaseSchwuffelche
09.06.2012, 09:03 Uhr
Und da sind sie ...
... die Nörgler.
Ich wohne direkt gegenüber vom Petersberg und als Anwohner von dort, könnte ich behaupten die A****Karte gezogen zu haben. Dies tue ich aber nicht. Meine Güte, dann werden die Fenster halt mal zu gemacht oder sie bleiben offen und ich erfreue mich am Fest. Ich konnte die Nacht übrigens wunderbar schlafen, trotz des lauten Lärms. Es hat mich gar nicht gestört.

Ich frage mich echt, was manche hier wollen. Auf der einen Seite soll Nordhausen wachsen, sich weiter entwickeln und Stellen genutzt und bebaut werden - dann kommen aber wieder die Nörgler mit ihrer Lärmbelästigung und auf der anderen Seite soll es Veranstaltungen geben, wo getanzt und gelacht wird - dann wird aber sofort wieder Lärmbelästigung geschrien.

Ich muss die Stadt sehr loben. Sie geben sich jedes Jahr erneut Mühe mit dem Rolandsfest und ja, auch wenn es das gleiche ist so macht es Spaß und es ist eine willkommene Abwechslung. Da nehme ich, als Anwohner, auch gerne die so schlimme "Lärmbelästigung" in Kauf und erfreue mich an den Farben und der Musik.
Dies würde ich auch den obligatorischen Nörglern raten.
-Insider-
09.06.2012, 10:24 Uhr
auch
ich bin ein betroffener anwohner und werde seit freitag 14 uhr beschallt, aber wissen sie was? ich finds gut! abseits vom alltagsstress, vom allmorgendlichen aufstehen und zur arbeit marschieren bietet man den leuten 3 tage eine flucht in ein feierndes nordhausen.

daumen hoch!

ps. für einzelumweltkämpfer die wasser predigen und andere dinge trinken ist es ja nahezu verständlich, dass diese veranstaltung mit nicht fair gehandelten bratwürsten eine unsitte ist!
Eiskräuter74
09.06.2012, 10:58 Uhr
Rolandsfest
Daumen hoch für das Nordhäuser Rolandsfest ! Für mich das Highlight jeden Jahres in NDH!3Tage Bummeln , Feiern und Leute treffen welche z.T. gar nicht mehr hier wohnen und nur auf Grund dieses Events wiedermal in die alte Heimat zurückkehren.Und noch ein Tip für Wolfi und Herrn Schwarzberg : Der Sonnenhof oder Asternhof soll schön ruhig gelegen sein !
Janko
09.06.2012, 11:21 Uhr
nie wieder rolandsfest!
ich möchte meine völlige Übereinstimmung mit herrn schwarzberg betonen und hinzufügen, dass sich die bass-belastung negativ auf den paarungszyklus des gelbbäuchigen hintermmond-falter auswirkt. außerdem habe ich einige der aufgebauten buden im dringenden verdacht, aus dem holz der brasilianischen ohrfeige gebaut worden zu sein.

ich möchte in diesem zusammenhang auch auf den seit jahren bemängelten qualitätsabfall des nordhäuser jahrmarktes verweisen und ausrufen: „gott sei dank ist ist bald ruhe und der jahrmarkt geschichte! was da früher immer an basslastiger musik gespielt wurde!“

ich fordere hiermit alle nordhäuser auf, an diesem wochenende die türen zu verschließen und nicht auf die straße zu gehen, bis unsere stadtväter endlich verstanden haben, dass der nordhäuser weder stadtfeste, noch neue gebäude, keine kultur, keine parkanlagen und vor allem keinen lärm in seiner stadt haben will.
Wolfi65
09.06.2012, 13:11 Uhr
Traurig
dass einige Stadtbewohner das Rolandsfest nutzen "müssen" um alte Freunde wieder zu treffen, welche aus wirtschaftlichen und beruflichen Gründen ihrer Heimat den Rücken gekehrt haben.

Aber das Altstadtfest und die Altstadtmeile sind ja noch in Planung.
Dann kann man auch wieder bummeln gehen, weil das ja übers Jahr nicht möglich ist.
Düsseldorf lässt grüßen, denn sehen und gesehen werden heisst die Devise.

Na dann, auf gehts an die Musikverstärker und die Bassboxen bis die Ohren abfallen.
Und Montag gleich zum Arzt rennen, weil Mann oder Frau übers Wochenende das Gehör eingebüsst hat...
reiner3000
09.06.2012, 15:19 Uhr
Gehe gern hin
Diese laufende Kritik am Rolandsfest spricht jenen Hohn, welche sich dafür viel Arbeit gemacht haben ( Rolandsgruppe, Schausteller usw.)
Wem es zu laut ist, kann ja so lange nach Syrien ziehen.
Frankledig
10.06.2012, 05:35 Uhr
@ Janko...
Wenn ich 20 Daumen hätte würde ich sie alle hoch halten :-) .....
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