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Sa, 15:38 Uhr
15.11.2003

nnz-Forum: Entschuldigung angemessen

Nordhausen (nnz). Die Meinung des nnz-Lesers Martin Schütze (siehe nnz-Archiv) bleibt nicht ohne Antworten. Ein weiteres Statement veröffentlicht die nnz in ihrem Forum.


Man kann und muss in kommunalpolitischen Dingen unterschiedliche Auffassungen vertreten. Und es ist gut, wenn man sich in einem öffentlichen Forum austauscht. Auch ist es völlig legitim, wenn von jungen, politisch Interessierten Menschen neue Positionen vertreten werden. Manchmal ist es so, dass dabei etwas über die Stränge gehauen wird oder Sachzwänge und Fakten dabei außer Acht gelassen werden. Dann muss die Angelegenheit richtig gestellt werden und die Diskussion kann weiter sachlich geführt werden.

Ein Beispiel war jüngst die Tatsache, dass die Wirtschaftsförderung im Landratsamt erst seit einem Jahr wieder existiert und von daher der Vergleich der Arbeit der Ämter in der Stadt Nordhausen und im Landratsamt fraglich ist. Ich selbst habe in den ersten Jahren, in denen ich mich bemüht habe Politik für die Menschen zu machen, auch schon oft genug daneben gelegen und diese Erfahrung machen dürfen - aber man lernt daraus.

Was jedoch niemals passieren darf, ist ein Streit, der in persönliche Diffamierung und Beleidigung führt. Herr Schütze hat mit seinem Forum-Beitrag vom Freitag diese Hürde durchbrochen und sich damit eindeutig disqualifiziert. Herr Schütze, wer der CDU, in welcher Position auch immer, schadet oder nützt, das entscheiden immer noch die Mitglieder der CDU und die zuständigen Vorstände. Gerade in Bezug auf die saubere und ordentliche Arbeit im Zusammenhang mit dem Vorankommen bei den Planungen des Industriegebietes Goldene Aue glänzt Dietrich Beyse mit Korrektheit und Fachkenntnis. Er ist jemand, der mir auf allen Ebenen der Zusammenarbeit noch keine Antwort schuldig geblieben ist. Darum schätze ich ihn als verlässlichen Partner im Amt, im Ehrenamt und persönlich.

Auch wir sind mitunter unterschiedlicher Meinung. Aber weder Dietrich Beyse noch ich kämen auf die Idee, dies jemals in einer solch verachtenden Weise miteinander auszufechten. Im übrigen wäre das auch zutiefst unchristlich.

Ihnen, Herr Schütze, möchte ich sagen, dass auch Sie irgendwann die letzte Etappe ihres Erwerbslebens antreten werden. Hoffen sie nur, dass Ihnen dann nicht auch andere vorwerfen, dass jede Tätigkeit die sie dann ausüben eigentlich geprägt ist von der Tatsache, dass die Rente schon sicher sei. Ich empfehle Ihnen, dieses Forum für eine Entschuldigung zu nutzen.
Maik Schröter, Heringen

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnz

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