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Do, 11:23 Uhr
24.05.2012

Unterwegs in der Windleite

Gestern führten der Thüringer Waldbesitzerverband und das Thüringer Forstamt Bleicherode-Südharz eine Waldbesitzerversammlung für die Nordregion im Forstrevier Heringen durch. Dabei wurden nicht nur geredet und beraten, sondern auch eine Exkursion unternommen...

Exkursion (Foto: Forstamt) Exkursion (Foto: Forstamt)
Der erste Exkursionspunkt: Der ehemalige Eichenniederwald der Waldgenossenschaft Uthleben im Forstort Gans wird vorgestellt

Trotz der hohen Temperaturen wurde die Nachmittagsexkursion in der Windleite gut angenommen. Anhand von drei Exkursionspunkten erfolgte ein Meinungsaustausch zu waldbaulichen Fragen.

In dem Korporationswald der Waldgenossenschaft Uthleben im Forstort Gans ist die Überführung eines ehemaligen Eichen-Niederwaldes, der 1944 begründet wurde, in Hochwald erläutert worden. Niederwald ist eine historische Waldnutzungsform, die über Stockausschlag mit niedrigen Umtriebszeiten ausschließlich der Brennholznutzung diente.

Im Kommunalwald Heringen sind Maßnahmen zur Vermeidung des weiteren Rückganges des Eichenanteiles diskutiert worden. Die Stadt Heringen ist der zweitgrößte Kommunalwaldbesitzer im Kreis. Die Traubeneiche ist eine Leitbaumart der Windleite, die bei der Etablierung der Naturverjüngung stark von der Rotbuche bedrängt wird.

Weil die Zeit weit vorangeschritten war, ist der dritte Waldexkursionspunkt, eine Erstaufforstung im Privatwald von einem Hektar Traubeneiche und Edellaubholz im Hammatal, nur theoretisch angerissen worden. Der vierte Außentermin, eine Führung durch das rekonstruierte Schloss Heringen unter Leitung von Dr. Moser, war ein voller Erfolg. Das Schloss mit den neu gestalteten Nebengebäuden und Außenanlagen ist ein Kleinod und in der Goldenen Aue ein weit sichtbares Wahrzeichen der Stadt Heringen.

Versammlung (Foto: Forstamt) Versammlung (Foto: Forstamt)
Wolfgang Heyn, Geschäftsführer des Thüringer Waldbesitzerverbandes, bei seinen Ausführungen in der Gemeindeschenke Uthleben

Die Waldbesitzerversammlung in der Gemeindeschenke Uthleben behandelte die Themen Entwicklung des Holzmarktes, Novellierung der Durchführungsverordnung zur Änderung der Beförsterungskosten, Beiträge der Berufsgenossenschaft, Stand und Entwicklung von Unfällen im Wald und nicht zuletzt die Gefahr von weiteren Flächenstilllegungen im Wald aus sogenannten naturschutzfachlichen Gründen. Die gut besuchte Veranstaltung wurde mit einer regen Diskussion beendet.
Autor: nnz

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