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Do, 11:09 Uhr
24.05.2012

Crystal beschlagnahmt

Bei einer Zollkontrolle in Johanngeorgenstadt (Erzgebirge) fanden Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt in dieser Woche in einem PKW insgesamt 207
Gramm der verbotenen Droge „Crystal“. Das Rauschgift war in einer...


200 Gramm (Foto: Zoll) 200 Gramm (Foto: Zoll)

...Einkaufstüte mit Textilien, die sich zwischen den Sitzen im Fahrgastraum befand, versteckt. Die Fahrzeuginsassen, zwei Männer (31 Jahre und 38 Jahre) sowie eine 32-jährige Frau, waren zuvor aus der Tschechischen Republik kommend in die Bundesrepublik Deutschland eingereist.

Nach ersten Erkenntnissen gehört das Crystal dem 31-jährigen Mann, der aus dem Landkreis Apolda kommt. Er ist bereits mehrfach einschlägig wegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vorbestraft. Gegen ihn ermittelt jetzt das Zollfahndungsamt Dresden wegen des Verdachts
der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Ihn erwartet eine Haftstrafe nicht unter zwei Jahren.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz erließ das zuständige Amtsgericht heute Haftbefehl gegen den 31-Jährigen. Wegen des Verdachts der Beihilfe wird auch gegen den 38-jährigen Mann und die 32-jährige Frau, die Fahrerin des Fahrzeuges war, ermittelt. Die Ermittlungen dauern noch an.

Hintergrund: Ein Gramm Crystal kostet laut vorliegenden Informationen derzeit auf dem Schwarzmarkt in der Tschechischen Republik rund 30 Euro. In der Bundesrepublik Deutschland bezahlen Crystalabhängige derzeit zwischen 70 und 100 Euro (je nach Region) für ein Gramm dieser Droge. Bevor es weiterverkauft wird, wird das Crystal jedoch noch in der Regel „gestreckt“, so dass aus 200 Gramm, je nach Reinheitsgrad der Droge, bis 1.000 Gramm zum Weiterverkauf „gewonnen“ werden können.

Im vorliegenden Fall hätten die Dealer durchaus rund 65.000 Euro auf dem „Schwarzmarkt“ verdienen können. Der Einkaufspreis lag vermutlich bei rund 6.000 Euro.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
25.05.2012, 06:13 Uhr
Blödsinn
Wer hier wann und wo die Droge in irgend einer Form strecken und verkaufen könnte, ist doch völliger Blödsinn. Alles Mutmaßungen, um die illegale Einfuhr noch mehr ins schlechte Licht zu rücken. Geht Kaffee trinken, ihr Beamten!
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