Mi, 14:32 Uhr
23.05.2012
Grüne kritisieren Machnig
Seit einigen Wochen bzw. Monaten wird im Südharz über ein mögliches Pumpspeicherkraftwerk zwischen Appenrode und Rothesütte diskutiert. Grundlage sind Überlegungen des thüringischen Wirtschaftsministers Matthias Machnig (SPD). Dazu erklärt John Dauert, Kreissprecher der Südharzer Bündnisgrünen...
Der Umgang mit der Bevölkerung von Seiten des Wirtschaftsministers ist nicht hinnehmbar. Anstelle von plakativen Ideenvorschlägen, sollten fundierte Vorhaben mit der Bevölkerung diskutiert werden. Ob das Steinmühlental, welches auch als Selketal des Südharzes bezeichnet wird, wirklich für ein Pumpspeicherkraftwerk geeignet ist bleibt mehr als fraglich. Der mögliche Eingriff in die Natur muss mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung genau analysiert und alle Faktoren einer solchen Anlage beleuchtet werden. Zudem fehlen bislang erneuerbare Energiequellen im Südharz, deren Strom gespeichert werden soll.
Für die Grünen im Landkreis Nordhausen bleibe die Energiewende vor Ort eine entscheidende Aufgabe der nächsten Jahre. Der Schlingerkurs der derzeitigen Bundesregierung trage ohnehin nicht dazu bei, Lösungen für die Energiewende voranzubringen.
Richtig ist, dass mit der Energiewende auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden müssen. Auch im Bereich der Windenergie gibt es im Landkreis Nordhausen noch Reserven. Dabei ist eine Beteiligung der Bevölkerung unumgänglich, denn ein moderner Politikstil schottet sich nicht vor den Menschen ab, sondern nimmt sie mit. Ich fordere von der Landesregierung daher einen neuen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ein. Die Frage der Speicherung muss dabei ebenso beantwortet werden wie die Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen, sagt John Dauert abschließend.
Autor: nnzDer Umgang mit der Bevölkerung von Seiten des Wirtschaftsministers ist nicht hinnehmbar. Anstelle von plakativen Ideenvorschlägen, sollten fundierte Vorhaben mit der Bevölkerung diskutiert werden. Ob das Steinmühlental, welches auch als Selketal des Südharzes bezeichnet wird, wirklich für ein Pumpspeicherkraftwerk geeignet ist bleibt mehr als fraglich. Der mögliche Eingriff in die Natur muss mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung genau analysiert und alle Faktoren einer solchen Anlage beleuchtet werden. Zudem fehlen bislang erneuerbare Energiequellen im Südharz, deren Strom gespeichert werden soll.
Für die Grünen im Landkreis Nordhausen bleibe die Energiewende vor Ort eine entscheidende Aufgabe der nächsten Jahre. Der Schlingerkurs der derzeitigen Bundesregierung trage ohnehin nicht dazu bei, Lösungen für die Energiewende voranzubringen.
Richtig ist, dass mit der Energiewende auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden müssen. Auch im Bereich der Windenergie gibt es im Landkreis Nordhausen noch Reserven. Dabei ist eine Beteiligung der Bevölkerung unumgänglich, denn ein moderner Politikstil schottet sich nicht vor den Menschen ab, sondern nimmt sie mit. Ich fordere von der Landesregierung daher einen neuen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ein. Die Frage der Speicherung muss dabei ebenso beantwortet werden wie die Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen, sagt John Dauert abschließend.


