Di, 15:19 Uhr
22.05.2012
Auch für Thüringen
Die Beschäftigten der Thüringer Metall- und Elektroindustrie können sich ebenfalls über 4,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt freuen. Das freut auch die Politik des Freistaates...
Verdienter Lohn für gute Arbeit in Thüringen: Mit diesen Worten hat Wirtschaftsminister Matthias Machnig den Tarifabschluss für die Thüringer Metall- und Elektroindustrie begrüßt. Das deutliche Lohnplus von 4,3 Prozent sorgt für eine faire Beteiligung der Beschäftigten am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen, sagte Machnig. Zudem liege der Lohnzuwachs deutlich über der Inflationsrate. Das sichert bundesweit eine reale Einkommenssteigerung bei den Beschäftigten und stärkt die wichtige Binnennachfrage in Deutschland. Angesichts der unsicheren Lage auf den Auslandsmärkten sei das ein Beitrag dazu, die wirtschaftliche Entwicklung im Land nachhaltiger zu gestalten und zugleich die hohen Handelsüberschüsse gegenüber den europäischen Partnern zu verringern.
Erfreulich ist aus Sicht des Thüringer Arbeitsministers auch, dass es parallel zu diesem Abschluss gelungen ist, auch im Bereich der Leiharbeit wesentliche Verbesserungen zu vereinbaren. So wurden die Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte beim Einsatz voin Leiharbeitern gestärkt, zudem erhalten diese in der Metall- und Elektroindustrie künftig branchenbezogene Gehaltszuschläge und in der Regel nach 24 Monaten ein Übernahmeangebot in eine reguläre Beschäftigung. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, sagte Machnig. Das Ziel und die Forderung allerdings bleibe: Gleicher Lohn und gleiche Behandlung von Leih- und Stammbeschäftigten.
Einen weiteres wichtiges Ergebnis der Tarifverhandlungen sieht der Arbeitsminister nicht zuletzt in der Zusage der Arbeitgeber, sich künftig vermehrt auch um schwächere Bewerber zu bemühen und dafür neue, regionalspezifische Fördermodelle entwickeln zu wollen. In Thüringen haben wir mit unserer gemeinsamen Initiative ‚Thüringen braucht dich’ eine Plattform geschaffen, um solche potentiellen Auszubildenden anzusprechen, so Machnig.
In der Thüringer Metall- und Elektroindustrie sind mehr rund 80.000 Beschäftigte tätig, die einen jährlichen Gesamtumsatz von fast elf Milliarden Euro erwirtschaften (Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten). Allerdings befinden sich davon nur ein Viertel in Unternehmen, die sich an dieses Verhandlungsergebnis gebunden fühlen.
Autor: nnzVerdienter Lohn für gute Arbeit in Thüringen: Mit diesen Worten hat Wirtschaftsminister Matthias Machnig den Tarifabschluss für die Thüringer Metall- und Elektroindustrie begrüßt. Das deutliche Lohnplus von 4,3 Prozent sorgt für eine faire Beteiligung der Beschäftigten am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen, sagte Machnig. Zudem liege der Lohnzuwachs deutlich über der Inflationsrate. Das sichert bundesweit eine reale Einkommenssteigerung bei den Beschäftigten und stärkt die wichtige Binnennachfrage in Deutschland. Angesichts der unsicheren Lage auf den Auslandsmärkten sei das ein Beitrag dazu, die wirtschaftliche Entwicklung im Land nachhaltiger zu gestalten und zugleich die hohen Handelsüberschüsse gegenüber den europäischen Partnern zu verringern.
Erfreulich ist aus Sicht des Thüringer Arbeitsministers auch, dass es parallel zu diesem Abschluss gelungen ist, auch im Bereich der Leiharbeit wesentliche Verbesserungen zu vereinbaren. So wurden die Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte beim Einsatz voin Leiharbeitern gestärkt, zudem erhalten diese in der Metall- und Elektroindustrie künftig branchenbezogene Gehaltszuschläge und in der Regel nach 24 Monaten ein Übernahmeangebot in eine reguläre Beschäftigung. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, sagte Machnig. Das Ziel und die Forderung allerdings bleibe: Gleicher Lohn und gleiche Behandlung von Leih- und Stammbeschäftigten.
Einen weiteres wichtiges Ergebnis der Tarifverhandlungen sieht der Arbeitsminister nicht zuletzt in der Zusage der Arbeitgeber, sich künftig vermehrt auch um schwächere Bewerber zu bemühen und dafür neue, regionalspezifische Fördermodelle entwickeln zu wollen. In Thüringen haben wir mit unserer gemeinsamen Initiative ‚Thüringen braucht dich’ eine Plattform geschaffen, um solche potentiellen Auszubildenden anzusprechen, so Machnig.
In der Thüringer Metall- und Elektroindustrie sind mehr rund 80.000 Beschäftigte tätig, die einen jährlichen Gesamtumsatz von fast elf Milliarden Euro erwirtschaften (Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten). Allerdings befinden sich davon nur ein Viertel in Unternehmen, die sich an dieses Verhandlungsergebnis gebunden fühlen.


