Mo, 09:49 Uhr
21.05.2012
nnz-Forum: Freier Zugang
Die Leser der nnz diskutieren munter weiter. Im Mittelpunkt steht das Management zu den Bielener Kiesgewässern. Hier ein weiterer Standpunkt...
"Dieser Kiesteich war vor der Wendezeit durch Initiative vieler interessierter Bürger entstanden. Nun hat die Stadt Nordhausen seit mehr als 20 Jahren die Verantwortung dafür, und wie sie diese nutzt, sehen wir heute einmal mehr: Zäune, Bewachungsfirma, Regelungen, Geldausgaben die keinem nutzen...\" !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! --- (meine "!"-Taste klemmt nicht). Ich kann dem nur zustimmen, was Jochen Gebhardt geschrieben hat.
"Aus den Erfahrungen der Objektleitung, auch in der vergangenen Woche, war mit einem Besucherandrang nicht zu rechnen." (Jens Eisenschmidt) -- Ich denke, dass dieses Wetter sehr wohl vorauszusehen war - nur ist die Umerziehung der potentiellen Badegäste, die erst nach ca. drei heißen Tagen kommen sollten, nicht gelungen.
Als das ehemalige städtische Freibad am ehemaligen Stadion nicht mehr zu halten war, wurde der Bielener Kiesteich in das Nordhäuser Badewesen integriert. Anfangs konnte man auch noch dort baden, wenn
a) das Wetter nicht badewürdig schien (plötzliches schönes Wetter, in der Saison oder z.B. im April, September oder ...)
b) die Kassen noch nicht oder nicht mehr geöffnet waren.
Vielleicht wären die Proteste damals zu stark gewesen, wenn dies sofort eingeschränkt worden wäre. Sicher baden gegangen sind nur die Gästezahlen in der Strandgaststätte. Wer weiß noch, wie schön das war, wenn man am frühen Morgen bei aufgehender Sonne mal kurz im spiegelglatten Kiessee eine Runde schwimmen konnte...
Viele dieser Badefreunde sind auf andere unbeaufsichtigte Seen ausgewichen. Pardon, eine Überwachung gibt es doch, nämlich das Ordnungsamt, das eventuelle Parkverbote überwacht. "Schön" ist auch, wenn im Sommer bei Bilderbuchwetter, bei tollen Temperaturen die Ansage "Bitte verlassen Sie bis ... das Wasser, ... wir schließen um..." ertönt. Wer voll arbeitet, hat da nicht viel vom Abend. Die Mitarbeiter des Badehauses können ja ruhig Feierabend machen.
Warum darf der mündige Bürger nicht entscheiden, wann er gehen möchte? Bestimmt sind nicht alle deutschen Seen nach 20:00 Uhr für den Badebetrieb gesperrt. Ich kenne da einige...
Vandalismus kann ja nicht das Argument sein, ein Wachdienst, der die Sperrung des Uferbereiche überwacht, kann auch Vandalismus vermeiden helfen. Badeunfälle gibt es mit und ohne Aufsicht.
Wie schön war es, im Winter am zugefrorenen Kiesteich spazieren zu gehen? Heute ist da ein großer Zaun davor. Wann werden die Ausgaben für diesen Zaun durch Eintrittsgelder bezahlt sein? Ein ständiger Zugang zu den Kiesteichen wäre sehr schön.
So kann das Ziel, "das Freizeitangebot in unserer Stadt so zu gestalten, dass sowohl die Bürger als auch die Gäste Gefallen daran finden" (Jens Eisenschmidt) erreicht werden.
Dietmar Hinz, Nordhausen
Autor: nnz"Dieser Kiesteich war vor der Wendezeit durch Initiative vieler interessierter Bürger entstanden. Nun hat die Stadt Nordhausen seit mehr als 20 Jahren die Verantwortung dafür, und wie sie diese nutzt, sehen wir heute einmal mehr: Zäune, Bewachungsfirma, Regelungen, Geldausgaben die keinem nutzen...\" !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! --- (meine "!"-Taste klemmt nicht). Ich kann dem nur zustimmen, was Jochen Gebhardt geschrieben hat.
"Aus den Erfahrungen der Objektleitung, auch in der vergangenen Woche, war mit einem Besucherandrang nicht zu rechnen." (Jens Eisenschmidt) -- Ich denke, dass dieses Wetter sehr wohl vorauszusehen war - nur ist die Umerziehung der potentiellen Badegäste, die erst nach ca. drei heißen Tagen kommen sollten, nicht gelungen.
Als das ehemalige städtische Freibad am ehemaligen Stadion nicht mehr zu halten war, wurde der Bielener Kiesteich in das Nordhäuser Badewesen integriert. Anfangs konnte man auch noch dort baden, wenn
a) das Wetter nicht badewürdig schien (plötzliches schönes Wetter, in der Saison oder z.B. im April, September oder ...)
b) die Kassen noch nicht oder nicht mehr geöffnet waren.
Vielleicht wären die Proteste damals zu stark gewesen, wenn dies sofort eingeschränkt worden wäre. Sicher baden gegangen sind nur die Gästezahlen in der Strandgaststätte. Wer weiß noch, wie schön das war, wenn man am frühen Morgen bei aufgehender Sonne mal kurz im spiegelglatten Kiessee eine Runde schwimmen konnte...
Viele dieser Badefreunde sind auf andere unbeaufsichtigte Seen ausgewichen. Pardon, eine Überwachung gibt es doch, nämlich das Ordnungsamt, das eventuelle Parkverbote überwacht. "Schön" ist auch, wenn im Sommer bei Bilderbuchwetter, bei tollen Temperaturen die Ansage "Bitte verlassen Sie bis ... das Wasser, ... wir schließen um..." ertönt. Wer voll arbeitet, hat da nicht viel vom Abend. Die Mitarbeiter des Badehauses können ja ruhig Feierabend machen.
Warum darf der mündige Bürger nicht entscheiden, wann er gehen möchte? Bestimmt sind nicht alle deutschen Seen nach 20:00 Uhr für den Badebetrieb gesperrt. Ich kenne da einige...
Vandalismus kann ja nicht das Argument sein, ein Wachdienst, der die Sperrung des Uferbereiche überwacht, kann auch Vandalismus vermeiden helfen. Badeunfälle gibt es mit und ohne Aufsicht.
Wie schön war es, im Winter am zugefrorenen Kiesteich spazieren zu gehen? Heute ist da ein großer Zaun davor. Wann werden die Ausgaben für diesen Zaun durch Eintrittsgelder bezahlt sein? Ein ständiger Zugang zu den Kiesteichen wäre sehr schön.
So kann das Ziel, "das Freizeitangebot in unserer Stadt so zu gestalten, dass sowohl die Bürger als auch die Gäste Gefallen daran finden" (Jens Eisenschmidt) erreicht werden.
Dietmar Hinz, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

