Mi, 15:51 Uhr
07.03.2001
Im Januar wurde in Thüringen wieder mehr geschlachtet
Nordhausen (nnz/tls). Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden nach dem Ergebnis der monatlichen Schlachtungsstatistik im Januar insgesamt 5.568 Rinder (ohne Kälber) geschlachtet. Das waren 1.121 Tiere bzw. 25,2 Prozent mehr als im Dezember. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf die gestiegene Zahl der geschlachteten Kühe, die im Vergleich zum Dezember um 919 Tiere (+41,3 Prozent) auf 3.142 Stück zunahm. Damit waren 56,4 Prozent der geschlachteten Rinder Kühe (Dezember: 50,0 Prozent). Die Zahl der geschlachteten Bullen, die zweitgrößte Gruppe bei Rinderschlachtungen, erhöhte sich im Vergleich dazu um 65 Stück bzw. 4,0 Prozent auf 1.672 Tiere etwas geringer. Die Anzahl der geschlachteten Färsen stieg um 130 Stück bzw. 21,5 Prozent auf 735 Tiere. Allerdings wurden im ersten Monat dieses Jahres 2.183 Rinder bzw. 28,2 Prozent weniger geschlachtet als im Januar 2000. Die Zahl der geschlachteten Kühe ging um rund ein Viertel (-27,1 Prozent) zurück, die der Bullen um ein Drittel (-33,8 Prozent) und die der Färsen um ein Fünftel (-18,2 Prozent).
Die Anzahl der im Januar 2001 geschlachteten Schweine entsprach mit 140.912 Tieren annähernd dem Ergebnis vom Dezember (-1.300 Tiere bzw. -0,9 Prozent). Dabei erreichten die gewerblichen Schlachtungen mit 135.340 Tieren das Ergebnis vom Dezember 2000 (+0,1 Prozent). Die Hausschlachtungen gingen demgegenüber um ein Fünftel auf 5 572 Tiere zurück. Im Vergleich zum Januar 2000 wurden 1.313 Schweine bzw. 0,9 Prozent mehr geschlachtet. Diese Entwicklung ist auf die gestiegene Zahl der gewerblichen Schlachtungen (+1.691 bzw. 1,3 Prozent) zurückzuführen.
Im Januar 2001 wurden insgesamt 14.621 Tonnen Fleisch erzeugt. Das waren 577 Tonnen bzw. 3,8 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahresmonat, jedoch 289 Tonnen bzw. 2,0 Prozent mehr als im Dezember 2000. Die Menge des erzeugten Rindfleisches ging binnen Jahresfrist um 28,9 Prozent auf 1.640 Tonnen zurück. Gegenüber dem Vormonat wurden jedoch 338 Tonnen bzw. 26,0 Prozent mehr Rindfleisch erzeugt. Die erzeugte Schweinefleischmenge blieb mit 12.948 Tonnen sowohl gegenüber Januar 2000 als auch gegenüber Dezember 2000 fast unverändert (+0,6 bzw. -0,3 Prozent).
Autor: nnzDie Anzahl der im Januar 2001 geschlachteten Schweine entsprach mit 140.912 Tieren annähernd dem Ergebnis vom Dezember (-1.300 Tiere bzw. -0,9 Prozent). Dabei erreichten die gewerblichen Schlachtungen mit 135.340 Tieren das Ergebnis vom Dezember 2000 (+0,1 Prozent). Die Hausschlachtungen gingen demgegenüber um ein Fünftel auf 5 572 Tiere zurück. Im Vergleich zum Januar 2000 wurden 1.313 Schweine bzw. 0,9 Prozent mehr geschlachtet. Diese Entwicklung ist auf die gestiegene Zahl der gewerblichen Schlachtungen (+1.691 bzw. 1,3 Prozent) zurückzuführen.
Im Januar 2001 wurden insgesamt 14.621 Tonnen Fleisch erzeugt. Das waren 577 Tonnen bzw. 3,8 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahresmonat, jedoch 289 Tonnen bzw. 2,0 Prozent mehr als im Dezember 2000. Die Menge des erzeugten Rindfleisches ging binnen Jahresfrist um 28,9 Prozent auf 1.640 Tonnen zurück. Gegenüber dem Vormonat wurden jedoch 338 Tonnen bzw. 26,0 Prozent mehr Rindfleisch erzeugt. Die erzeugte Schweinefleischmenge blieb mit 12.948 Tonnen sowohl gegenüber Januar 2000 als auch gegenüber Dezember 2000 fast unverändert (+0,6 bzw. -0,3 Prozent).


