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Mo, 15:58 Uhr
14.05.2012

Außer Spesen nichts gewesen

Es war die vermutlich letzte Sitzung des Nordhäuser Kreistages, die von Landrat Joachim Claus (CDU) geleitet wurde. In der kommenden Sitzung wird Birgit Keller (LINKE) im Präsidium sitzen...


Natürlich gab es auch wieder eine Ausgabe jenseits der 10.000 Euro. Für die Bauwerkstrockenlegung des Speisesaals der Regelschule Ellrich müssen 67.000 Euro ausgegeben werden. Dort tritt Feuchtigkeit ein, auch sollen bereits einige Schimmelecken entdeckt worden sein. Einstimmung wurde dieser Ausgabe zugestimmt. Anschließend wurden mehrere Verwaltungsvorschriften der so genannten KdU-Richtlinie bei Hartz-IV-Empfängern an die aktuelle Rechtssprechung angepasst.

Und schließlich ging es wieder um die Feuerwehrstruktur im Landkreis Nordhausen, konkret um das feuerwehrtechnische Zentrum am Salzagraben. Immer noch ist das Gebäude nicht so nutzbar, sind die Folgen des damaligen Erdfalls nicht gänzlich abzusehen. Das Gebäude ist immer noch gesperrt.

Das, was heute vorgestellt wurde, solle nicht zur Konkurrenz, sondern als Ergänzung der städtischen Vorhaben gesehen werden, so Landrat Claus. Es war letztlich nur die Darstellung des Ist-Zustandes. Kein Wort zur Zukunft des Areals und vor allem zur Zukunft des gesperrten Bereichs. Auch nicht zu den mehreren Zehntausend Euro an "Wassergeld", die gezahlt werden mussten, weil ein Rohrbruch auf dem Gelände nicht entdeckt wurde.
Autor: nnz

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Kommentare
NDHler
14.05.2012, 16:04 Uhr
Neubau an der Zorgestrasse!!!
Wann endlich kommt man im Landratsamt zur Besinnung und beteiligt sich am Neubau der Feuerwache an der Zorgestrasse?! Dort kann dann auch das feuerwehrtechnische Zentrum einziehen. Ist das denn so schwer zu entscheiden?
stimme-der-wahrheit
16.05.2012, 13:33 Uhr
Keine Finanzierung der Feuerwache NDH durch den Landkreis
Es ist nicht nachzuvollziehen! Kaum das der "Feuerwehr-Bürgermeister" die Wahl verlor, geht die Stichelei in Richtung des Landkreises auf dem Rücken der Feuerwehren wieder weiter. Der Landkreis finanziert der Stadt NDH über das Stützpunktfeuerwehrkonzept schon zehn Fahrzeuge samt Stellplätzen! Diese "Zuwendung" hat keine andere Stadt oder Gemeinde. Die Feuerwehrtechnische Zentrale zu sanieren ist billiger als auf Kosten des Steuerzahlers in der Zorgestraße noch mal eine Neue zu bauen!

Warum lässt die Feuerwehr Nordhausen nicht die Schläuche in der beim Landkreis vorhandenen Anlage waschen? Für die Feuerwehren des LK-NDH ist dies sogar kostenlos! Hier ist wirklich ein Einsparpotential vorhanden, oder ist die Stadt NDH schon kreisfrei? Es bleibt zu hoffen, das die entscheiden Kreis- und Stadträte sich nicht von möglichen Einsparpotential in einem riesigen Neubau vernebeln lassen. Zur Erinnerung die Berufsfeuerwehr hat eine Schichtstärke von max. 8 Personen, was sollen die noch alles machen!
NDHler
16.05.2012, 16:47 Uhr
@stimme-der-wahrheit
Ich habe mich entschlossen bei dem Usernamen den Beitrag im stehen zu schreiben, „stimme-der-wahrheit“, nicht schlecht.

Zum Thema, in Nordhausen wird eine neue Wache gebaut, das ist Fakt. Dazu gibt es fraktionsübergreifende Beschlüsse und die Fördermittelanträge sind gestellt. Die Zustände an der Hohekreuzstrasse sind so nicht mehr zumutbar.

Es geht hier nicht aber darum, dass der Landkreis der Stadt die gesamte Wache bezahlen soll. Das hat niemand behauptet, also bitte nicht falsch interpretieren! Es geht lediglich um einen angemessenen Zuschuss, immerhin hat der LK die neue Wache in Bleicherode auch mitfinanziert.

Und warum sollen denn nicht die Leitung des Brand- und Katastrophenschutzes und der Nordhäuser Feuerwehr unter einem Dach sitzen. Hier wird doch immer nach einer besseren Zusammenarbeit gerufen, hier ist die beste Gelegenheit dazu. Ich habe keine Ahnung was die Sanierung des Gebäudekomplexes am Salzagraben kostet.

Da aber die Stadt an der Zorgestrasse neu baut, bietet es sich doch an, dass der LK sich angemessen beteiligt und das feuerwehrtechnische Zentrum dort mit unterbringt. Vielleicht kommt man ja wirklich dabei billiger weg und kann auch noch Fördermittel des Landes beantragen.

Am Ende hätte man eine Feuerwehrtechnische Zentrale die die Leitung des Landkreises und der Stadt unter einem Dach vereint. Der Weg für eine bessere Zusammenarbeit währe geebnet. Aber vielleicht will das ja gar keiner, trotz des dauernden Geschreis nach besserer Zusammenarbeit.
H.A.
16.05.2012, 22:49 Uhr
@NDHler
Stellen sie mal vor die würden eine Lösung finden die alle glücklich macht, das geht doch nicht.

Worüber sollten die Leute sich dann aufregen, die sterben dann doch vor Langeweile ;)
Fach-Insider
17.05.2012, 09:43 Uhr
Vor- und Nachteile!!
Fakt ist, da die Feuerwehr Nordhausen eine Stützpunktfeuerwehr bildet und den „fast“ kompletten KatS-Zug 1 des LK Nordhausen, muss der Landkreis die Technik und die Fahrzeuge für den überörtlichen Schutz bereitstellen (inklusive der Stellplätze). Das ist gesetzlich geregelt. Dies muss der Landkreis auch bei den restlichen Wehren machen die mit überörtlichen Aufgaben versehen sind. Man darf in diesen Fall die Feuerwehren der Stadt nicht nur auf die BF herunter rechnen, mit einer Einsatztruppe von ca.8 Kameraden pro Schicht kann man nicht gleichzeitig den örtlichen, überörtlichen und den Katastrophenschutz sicher stellen. Das dürfte jeden klar sein.

Ob diesen beschlossene Konzept des KBI nun Sinn macht, darf gern bezweifelt werden. Die Zeit wird es zeigen.

Die räumliche Zusammenlegung der Feuerwache Nordhausen und des feuerwehrtechnischen Zentrums ist aus den Gesichtspunkt der besseren Zusammenarbeit in Zukunft meiner Meinung nach nicht die schlechteste Option. Auch finanziell im ersten Moment sicherlich zu überlegen. Aber solch eine Kooperation wirft auch Fragen auf.

Wer übernimmt dann die Wartung der Schläuche usw.?
Wer übernimmt dann die bisherigen Kreis geleiteten Lehrgänge?
Muss der Landkreis dann Miete bei der Stadt bezahlen?
Usw......
Wenn diese bisher, für die Feuerwehren des gesamten LK (auch Stadt), kostenfreien Sachen von der BF übernommen werden würden, was passiert dann mit den Kosten? Bezahlt der LK dann auch noch das Personal der Stadt bzw. müssen die Kommunen in Zukunft doch was für solche Dinge bezahlen?

Also Fragen über Fragen, jetzt kann man sicherlich die Bedenken der großen Maße nachvollziehen. Aufklärung wäre hier sinnvoll. Ich hoffe das bei dieser Sache mit mehr fachlichen Sachverstand gearbeitet wird, als bei der Erarbeitung des Konzept zur überörtlichen Gefahrenabwehr des Landkreises Nordhausen.
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