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Mi, 10:26 Uhr
09.05.2012

Ausgaben gestiegen

Im Jahr 2010 gaben die Thüringer Hochschulen 981 Millionen Euro für Lehre, Forschung und Kran-kenbehandlung aus. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 87 Millionen Euro bzw. 9,7 Prozent mehr als im Jahr 2009...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Die Ausgaben verteilten sich im Jahr 2010 mit 414 Millionen Euro auf die Universitätsklinik (Veränderung zum Jahr 2009 + 8,4 Prozent), 455 Millionen Euro auf die Universitäten (+10,3 Prozent), 90 Milli-onen Euro auf die Fachhochschulen (+ 11,4 Prozent), 15 Millionen Euro auf die Kunsthochschule (+ 18,5 Prozent), 4 Millionen Euro auf die Verwaltungsfachhochschule (+ 16,6 Prozent) und 3 Millionen Euro auf die privaten Hochschulen.

Die Fächergruppen Humanmedizin (408 Millionen Euro), Mathematik, Naturwissenschaften (165 Millionen Euro), Ingenieurwissenschaften (106 Millionen Euro), Sprach- und Kulturwissenschaften (69 Millionen Euro) und Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (60 Millionen Euro) waren am stärksten an den Ausgaben beteiligt.

Mit 613 Millionen Euro wurden im Jahr 2010 fast zwei Drittel der Ausgaben für das Personal aufgewendet. Die Personalausgaben stiegen gegenüber 2009 um 9,4 Prozent. Das Investitionsvolumen wuchs um 25,3 Prozent und betrug 112 Millionen Euro. Damit wurde jeder neunte Euro investiert.

Die Hochschulen finanzieren ihre Aufwendungen überwiegend aus Zuweisungen ihrer öffentlichen oder privaten Träger, aber auch durch eigene Einnahmen. Im Jahr 2010 konnten die Hochschulen 436 Millionen Euro verbuchen. Sie erreichten damit ein geringfügig höheres Niveau (+ 0,7 Prozent) als im Jahr 2009. Ein großer Teil der Einnahmen wurde durch die UniKlinik über die Pflegesätze der Krankenkassen für die Krankenbehandlung erzielt.

Von den Einnahmen waren im Jahr 2010 wie im Jahr zuvor 122 Millionen Euro eingeworbene Drittmittel, das sind Mittel zur Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre. Mit 96 Millionen Euro warben die Universitäten den größten Anteil ein. Die größten Drittmittelgeber waren mit 50 Millionen Euro der Bund und mit 37 Millionen Euro die Deutsche Forschungsgemeinschaft.
Autor: nnz

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