Mo, 11:37 Uhr
07.05.2012
Wir wollen uns einbringen!
Die Altstadt-Originale - Hannechen Vogelstange, Altstadt-Manne und das Rote Arschloch - wollen sich wieder in das Treiben Anfang August in der Nordhäuser Altstadt einbringen. nnz sprach mit zwei von ihnen...
"Das Altstadtfest in Nordhausen muss wieder einen historischen Charakter bekommen, die letzten Jahre war es zu einem Sauf-Fressfest verkommen", sagt Manfred Spangenberg, alias Altstadt-Manne verbittert. Er sei der eigentliche Erfinder des Festes, das seinen Vorläufer in einem Handwerker-Markt in der Nordhäuser Rothenburgstraße gehabt habe. Das war 1993, ein Jahr später gab es das erste Altstadtfest.
"Zehn Jahre war ich dabei, hatte Ideen für Vermarktung und Programm geliefert, hatte mich um Sponsoren gekümmert, dann bin ich mit den Herren der Altstadt-Initiative nicht mehr klar gekommen", ist Manne immer noch ein wenig verbittert.
Nicht mehr klar mit der Initiative kam auch Barbara Rauhe, alias Hannechen Vogelstange. "Wir sind zwar künstlerischen Laien, doch ein Großteil der Besucher kam wegen uns, unseren Liedern und unseren Sketchen. Immer hatten wir versucht, auch die kleine und große Politik auf's Korn zu nehmen. Das hatte dann einigen Damen und Herren vermutlich nicht so richtig geschmeckt", berichtet Hannechen.
Jetzt wollen sich die beiden wieder in das Altstadtfest einbringen, warten eigentlich nur noch auf den Anruf von Sven-Bolko Heck. Der sieht überhaupt kein Problem: "Ich habe schon mehrfach mit Frank Meier als Darsteller des Roten Arschloch telefoniert, Noch heute werde ich Herrn Spangenberg und Frau Rauhe anrufen, um erste Abstimmungen zu verhandeln. Fakt ist, in unserem Konzept sind die Altstadt-Originale ein fester Bestandteil", so Heck gegenüber der nnz.
Barbara Rauhe und Manfred Spangenberg werden auch im Festumzug zum 1085. Geburtstag von Nordhausen in einer Kutsche mitfahren. Beide tüfteln dann, wie und mit welchen Details das Programm des diesjährigen Altstadtfestes bereichert werden kann: "Das mit dem Hochzeiten, das hatten wir schon mal und das wird auch wieder ein Highlight werden. Zu unserer Zeit gab es darüber hinaus das Sturzbiertrinken oder das Bierfass-Rollen. Und da zählten wir nicht nur zehn oder 20 Zuschauer, sondern 100 oder 200, die sich diese Gaudi nicht entgehen lassen wollten", so Manfred Spangenberg zur nnz.
Autor: nnz"Das Altstadtfest in Nordhausen muss wieder einen historischen Charakter bekommen, die letzten Jahre war es zu einem Sauf-Fressfest verkommen", sagt Manfred Spangenberg, alias Altstadt-Manne verbittert. Er sei der eigentliche Erfinder des Festes, das seinen Vorläufer in einem Handwerker-Markt in der Nordhäuser Rothenburgstraße gehabt habe. Das war 1993, ein Jahr später gab es das erste Altstadtfest.
"Zehn Jahre war ich dabei, hatte Ideen für Vermarktung und Programm geliefert, hatte mich um Sponsoren gekümmert, dann bin ich mit den Herren der Altstadt-Initiative nicht mehr klar gekommen", ist Manne immer noch ein wenig verbittert.
Nicht mehr klar mit der Initiative kam auch Barbara Rauhe, alias Hannechen Vogelstange. "Wir sind zwar künstlerischen Laien, doch ein Großteil der Besucher kam wegen uns, unseren Liedern und unseren Sketchen. Immer hatten wir versucht, auch die kleine und große Politik auf's Korn zu nehmen. Das hatte dann einigen Damen und Herren vermutlich nicht so richtig geschmeckt", berichtet Hannechen.
Jetzt wollen sich die beiden wieder in das Altstadtfest einbringen, warten eigentlich nur noch auf den Anruf von Sven-Bolko Heck. Der sieht überhaupt kein Problem: "Ich habe schon mehrfach mit Frank Meier als Darsteller des Roten Arschloch telefoniert, Noch heute werde ich Herrn Spangenberg und Frau Rauhe anrufen, um erste Abstimmungen zu verhandeln. Fakt ist, in unserem Konzept sind die Altstadt-Originale ein fester Bestandteil", so Heck gegenüber der nnz.
Barbara Rauhe und Manfred Spangenberg werden auch im Festumzug zum 1085. Geburtstag von Nordhausen in einer Kutsche mitfahren. Beide tüfteln dann, wie und mit welchen Details das Programm des diesjährigen Altstadtfestes bereichert werden kann: "Das mit dem Hochzeiten, das hatten wir schon mal und das wird auch wieder ein Highlight werden. Zu unserer Zeit gab es darüber hinaus das Sturzbiertrinken oder das Bierfass-Rollen. Und da zählten wir nicht nur zehn oder 20 Zuschauer, sondern 100 oder 200, die sich diese Gaudi nicht entgehen lassen wollten", so Manfred Spangenberg zur nnz.


