Stichwahl 2012: Statement Jendricke
Er hat gekämpft, hat hart für diese Wahl gearbeitet. Selten wurde ein Wahlkampf so emotionsgeladen geführt. Am ende fehlten 321 Stimmen zum Erfolg. Das Statement von Matthias Jendricke im nnz-Gespräch...
"Oh ja, das war äußerst knapp und ich will nicht verhehlen, dass ich enttäuscht bin von dem Ausgang. Ich ärgere mich natürlich, dass auch die Arbeit der vielen Unterstützer, Sympathisanten und Wahlhelfer nicht zum Erfolg geführt hat", so Matthias Jendricke. Auch die Helfer sind natürlich enttäuscht und müssen heute und in den kommenden Tagen aufgebaut werden.
Jendricke selbst will in den kommenden Tagen das Gespräch mit Dr. Klaus Zeh suchen, denn beide arbeiten ab dem 1. Juli im Nordhäuser Rathaus eng zusammen. Jendricke weiter als Bürgermeister und Zeh als neue Oberbürgermeister.
Autor: nnz
Kommentare
Franz Tabak
06.05.2012, 20:04 Uhr
Herr Jendricke
ist doch eigentlich kein Verlierer, oder irre ich mich da?
Nordmann
06.05.2012, 20:33 Uhr
Zusammenarbeit
Ich hoffe Herr Jendricke arbeitet besser zusammen,als mit dem Landrat Claus in der Vergangenheit.
Das hoffe ich für unsere Stadt,denn eine Wahl im Stadtrat wird Herrn Jendricke nicht noch einmal zum Bürgermeister machen,vermute ich.
Damals sah ich es als ein Packt zwischen Rot und Schwarz,heute sieht es anders aus.
Vielleicht kommt ja einer von den Piraten,dann stimmt alles in Nordhausen,die erste Linke Ladrätin in Thüringen,ein OB schwarz und dann ein Bügermeister aus dem Lager der Piraten.
Nordthüringen war schon immer Vorreiter.
Akademiker
06.05.2012, 21:06 Uhr
Gute Arbeit, Herr Jendricke!
Herr Jendricke hat einen sehr fairen und glaubwürdingen Wahlkampf geführt und diesen (leider) nur knapp verloren. Ich sehe ihn auch nicht als Verlierer. Er ist und bleibt Bügermeister und diesen Job macht er authentisch, bürgernah und professionell.
@nordmann: Ich denke nicht, dass zum jetzigen Zeitpunkt Spekulationen bezüglich einer Wiederwahl 2017 angebracht sind. Das wird sich in den nächsten Jahren und auch erstmnal mit der Kommunalwahl 2014 alles zeigen. Jetzt geht es vor allem darum in Zusammenarbeit mit Herrn Zeh auch weiterhin das Beste für die Stadt Nordhausen zu gewährleisten.
Und noch etwas: Manchmal gewinnt man, auch wenn man verliert!
Roland82
06.05.2012, 21:48 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert verstoss gegen AGB
Iffland
06.05.2012, 22:09 Uhr
Rückrat und Stärke von Bürgermeister Jendricke
Es war ein knappes Ergebnis und zeigt, dass beide Kandidaten Ansehen, Respekt und Glaubwürdigkeit ihren Mitbürger entgegenbringen. Beide Kandidaten arbeiten aber nun trotzdem in ihren Ämtern für die Stadt Nordhausen und es ist ein gutes Gefühl zu wissen, das Nordhausen zwei starke Köpfe hat, die auf verschiedenen Gebieten ihre Stärken haben.
Ich finde es auch sehr gut, dass der knapp unterlegene BM Jendricke den Weg zum neuen OB Dr. Klaus Zeh gefunden hat, um ihm zu gratulieren. Jeder kann sich vorstellen wie schwer der Weg war. Dafür gab es auch vom CDU-Lager großen Beifall.
Ich wünsche beiden eine gute und faire Zusammenarbeit.
Roland82
06.05.2012, 23:46 Uhr
Nicht zuviel Lob!
Also, herr Iffland, nur nicht zuviel Lob für den Verlierer Jendricke! Dass er zum gratulieren zu Dr. Zeh gegangen ist, ist ja wohl das Mindeste, was man erwarten konnte!! Ich hätte viel Geld dafür gegeben, sein Gesicht dabei zu sehen! Im übrigen sehe ich das Ergebnis nicht so knapp wie sie! wenn man sieht, wie die anderen Stichwahlen in Thüringen ausgegangen sind, ist der Erfolg von Klaus Zeh nicht hoch genug einzuschätzen!! Es ist der Verdienst seiner Perönlichkeit und sicher auch dem fairen Verhalten der Nordhäuser Linken zu verdanken!
Hero
07.05.2012, 10:42 Uhr
Gratulation an Herrn Zeh
Gratulation an Herrn Zeh .Nordhausen hat eine richtige Wahl, wenn auch knapp getroffen.
Ich hoffe nur das die Narrenfreiheit, die Herr Jendricke bei Frau Rinke hatte jetzt aufhört. Lasst Herrn Jendricke noch seine Amtszeit als Bürgermeister beenden, und schickt ihn dann in die "Produktion. Auch mit seiner Händearbeit kann man sein Geld verdienen.
andreas66
07.05.2012, 11:48 Uhr
Einfache...
Prozentrechnung. Was bleibt übrig bei der Hälfte von einer Hälfte. Dabei ist die erste Hälfte (Wahlbeteiligung) noch hochgerechnet. Kann jeder für sich ausrechnen welchen Stimmenanteil der Wahlsieger von seiner Bevölkerung erhalten hat. Eigentlich traurig!
Peppone
07.05.2012, 12:45 Uhr
Beim Zweiten schaut's noch schlechter aus
Es bringt doch nichts, den Wahlsieger aufgrund der Wahlbeteiligung nachträglich zu beschädigen, um den eigenen Wunschkandidaten mit Prozentrechnung "schön zu rechnen". Die Wahl ist vorbei und Herr Jendricke hat verloren. Das ist ein Fakt und ein Kandidat der Herzen muss hier im Nachhinein nicht gekürt werden, denn wer einen Kandidaten der Herzen hatte, der war wählen!
Man sollte jetzt auch nicht so tun, als würden jetzt alle konstruktiv zusammenarbeiten. Das war bisher nicht der Fall und wird auch in Zukunft nicht der Fall sein. Der Wähler ging hier bei uns aus zwei ganz einfachen Gründen zur Wahl - es sollte so bleiben oder es sollte sich was ändern! Und diesmal wollten die Wähler, dass sich etwas ändert!
andreas66
07.05.2012, 13:26 Uhr
Ach @Hubertus...
mein Bester, wo habe ich denn wen geschädigt. Schau nach Frankreich. Da wollten die Menschen dort einen Machtwechsel. Die hatten die Schn.... voll weil der Sarkozy sich nur um die Reichen gekümmert hat.
Der Herausforder hatte es in einem Fernsehduell dem bisherigen Machtinhaber so vorgeworfen. Die dortige Wahlbeteiligung mußte dir mal anschauen. Euer Dr. Zeh hat nun mal gewonnen und Ihr könnt ihn huldigen. Ob nun alles besser wird, wir werden es sehen.
funny
09.05.2012, 12:37 Uhr
Kopf hoch
Ich finde er hat fairen Wahlkampf betrieben und er geht auch jetzt sehr gut mit der Enttäuschung um.
Herr Jendricke, Kopf hoch!
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.