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Fr, 08:17 Uhr
04.05.2012

Mit uns keine Privatisierungen

Die beiden Kandidaten zur Landrats- und Oberbürgermeisterwahl, Egon Primas und Klaus Zeh, nehmen die Bilanzpressekonferenz des Südharzkrankenhauses und die guten Ergebniszahlen noch einmal zum Anlass, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz herzlich zu diesem Erfolg zu gratulieren. Und beziehen klar und eindeutig Position...


„Das ist ein tolles Ergebnis. Wir wollen der ganzen Belegschaft herzlich dafür danken! Auch wenn es nicht immer einfach ist, diesen harten Job im Krankenhaus rund um die Uhr zu erfüllen, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hervorragendes geleistet“, sind sich die beiden Kandidaten einig.

Das Südharzkrankenhaus hat damit gezeigt, dass der Weg eines kommunalen Krankenhauses in jedem Fall eine Erfolgsgeschichte ist, von der alle vor Ort profitieren können. Der Überschuss fließt nicht an eine ‚entfernte‘ Betriebszentrale oder an Aktionäre, sondern bleibt hier vor Ort – bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bei den Investitionen ins Krankenhaus zur Verbesserung der medizinischen Leistungen. Davon profitieren alle Bürger in dieser Region.

Egon Primas und Klaus Zeh bekräftigten in diesem Zusammenhang noch einmal ihren klaren Willen, dass mit ihnen eine Privatisierung des Krankenhauses nicht in Frage kommt! Das gilt im Übrigen auch für alle anderen kommunalen Betriebe in der Stadt und im Landkreis Nordhausen. „Sein Tafelsilber verscherbelt man nicht. Das haben wir bereits bei der Kommunalisierung der Betriebe gleich nach der friedlichen Revolution gezeigt. Daran haben wir bisher immer festgehalten. Und es wird auch in Zukunft mit uns keine Privatisierung kommunaler Betriebe geben“, erklärten die beiden Kandidaten abschließend.
Autor: nnz

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Kommentare
Beobachter
04.05.2012, 11:40 Uhr
Keinerlei Kommunalisierung?
Jetzt muss ich doch mal einen Kommentar los werden. Ausgerechnet Unionspolitiker sind es, die Modelle wie PPP (private public partnership) bei der zukünftigen erledigung kommunaler Aufgaben tabuisieren. Diese pauschale Aussage erscheint mir dann doch zu populistisch und nicht dauerhaft haltbar.

Staatsbetriebe sollen das Ziel sein - und das vor dem Hintergrund von zurückgehenden finanziellen Spielräumen? Das ist zu kurz gedacht meine Herren. Natürlich werde ich am Sonntag wählen gehen und hoffe, dass möglichst viele von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.

Aber man sollte aufpassen, dass trotz allem Wahlkampf und blank liegender Nerven die Zusagen und Versprechungen langfristig einhaltbar bleiben. Private Partner im Boot zu haben kann immer positive Effekte nach sich ziehen. Und diese wirken auf die gesamte Region. Ausdrücklich beziehe ich das nicht auf das Südharzkrankenhaus.
Akademiker
04.05.2012, 11:52 Uhr
VEB Krankenhaus
Genau, die beiden Kandidaten sollten, wenn sie gewählt werden, in jedem Fall an die DDR-Traditionen anknüpfen und die kommunalen Unternehmen am besten gleich wieder zum "Volkseigenen Betrieb" erklären. Dann aber bitte konsequent sein und ganz im Marx'schen Sinne auch das eigene Privateigentum abschaffen ;-)
H.Buntfuß
04.05.2012, 12:08 Uhr
Abwarten
in diesem punkt vetrete ich die meinung, man muss erst einmal abwarten, wie die beiden schwarzen männer bei der wahl abschneiden.

im fall das beide herren gewählt werden, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das krankenhaus und andere kommunale betriebe, nicht ganz so sicher sind, wie man uns glauben machen will, oder?
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