Mo, 17:01 Uhr
30.04.2012
Punkte geteilt
Mit einem Punkt kehrten die Nordhäuser Handballer am Samstag aus Gera zurück. Im Mittelpunkt der Partie standen dabei allzu oft nicht die Akteure beider Vereine als vielmehr die Männer in Schwarz. Sie machten beiden Teams das Spielen schwer...
Nicht in jedem Punkt- oder Pokalspiel können die Akteure in Bestform bestehen. Es gibt Tage da läuft es einfach überhaupt nicht. Gleiches gilt auch für die Zunft der Referees. Die Männer und Frauen, die mit einer Spielleitung beauftragt werden, haben oftmals den schwersten Anteil an einem guten Spiel zu leisten. So kommt es auch mal vor das ihre Leistung größere Formschwankungen aufweisen. So im Spiel der Nordhäuser gegen die Postler in Gera. Ohne eine Mannschaft absichtlich benachteiligen zu wollen, zerpfiffen sie die Begegnung und das auf beiden Seiten.
Die Postler kamen zu Beginn besser aus den Startlöchern. Die Nordhäuser Abwehr, die auf Defensive umgestellt war, hatte ihre liebe Not. Grund war der Körperkontakt, den die Nordhäuser anscheinend mieden. Bis auf 4:1 entkamen die Postler ehe sie in der 11. Spielminute mit dem 4:4 durch Mathias Thiele gestellt werden konnten.
Die Südharzer bauten danach ihrerseits die Führung auf vier Treffer (10:6) aus. Im folgenden Spielverlauf bis zur Halbzeit verloren die Schiedsrichter total und unverständlicher Weise ihre Linie. Schwer nachvollziehbar warum, denn die Spieler beider Vereine machen ihnen das Leben wahrlich nicht schwer.
Mit der Situation kamen die Hausherren besser zurecht. Die Nordhäuser haderten in der Abwehr und im Angriff ließen sie so mache Chance ungenutzt. Sie waren, besonders in Abwehr von den Regelauslegungen irritiert. Auch im Angriff lief es nicht immer glatt. Besonders Stefan Fuhrmann verstand die Welt nicht mehr. Im Angriff aus der Luft gepflügt und der Abwehr mit zwei Strafzeiten für geringere Vergehen bestraft. Die Südharzer dadurch sichtlich verunsichert.
So verwunderte es niemanden das die Akteure mit einem 12:12 den Halbzeitgang in die geräumigen Kabinen der hervorragenden Panndorfhalle antraten.
Auf Nordhäuser Seite wurde zum Pausentee noch einmal nachdrücklich auf das eigene Spiel verwiesen. Dies schien mit Beginn des zweiten Durchgangs zu fruchten, zumindest im Angriff. In der Abwehr benötigten sie weiterhin stellenweise einen Rettungsschwimmer.
In der 45. Spielminute zeigte die Anzeigetafel ein 19:17 für den NSV an. Die Gastgeber verkürzten auf 19:18. Der darauffolgende Angriff mussten die Nordhäuser mit einem Zeitspiel beginnen. Die Schiedsrichter ahnten auf diese da der Ball bei Anwurf versehentlich auf dem Mittelpunkt nicht gefangen wurde und so dieser wiederholt werden musste. Im Gegenzug Ausgleich 20:20.
Die Nordhäuser wankten fielen aber nicht. Beim 22:22 entschärfte Sören Ahlert einen Strafwurf und leitete das 23:22 ein. In der 59. Spielminute fiel dann das 23:23. Der folgende Angriff wurde ein Opfer der Postler, die wiederum ebenfalls den Ball nicht im Kasten unterbringen konnten.
Die letzte Aktion war den Südharzern vorbehalten. Sören Ahlert leitete 8 Sekunden vor Schluss einen Konter ein. Der gestartete Thomas Riemekasten konnte den etwas hoch angesetzten Ball nicht erreichen, es blieb beim 23:23. Ein Ergebnis mit dem der NSV auf Grund der Umstande Leben kann. Müssten sie doch auf Marcel Effenberg, Sebastian Kreutz und Christan Müller verzichten. Diese werden zum letzten Heimauftritt am kommenden Samstag ab 19:00 Uhr wieder dabei sein.
Frank Ollech
Sören Ahlert/ Nikita Schneider/ Stefan Fuhrmann 9/ Andreas Ramonat 1/ Thomas Riemekasten 5/ Matthias Thiele 6/ Marc P. Tube/ Andre Elster/ Michael Spieß / Marco Holznagel/ Kai Näther
Autor: nnzNicht in jedem Punkt- oder Pokalspiel können die Akteure in Bestform bestehen. Es gibt Tage da läuft es einfach überhaupt nicht. Gleiches gilt auch für die Zunft der Referees. Die Männer und Frauen, die mit einer Spielleitung beauftragt werden, haben oftmals den schwersten Anteil an einem guten Spiel zu leisten. So kommt es auch mal vor das ihre Leistung größere Formschwankungen aufweisen. So im Spiel der Nordhäuser gegen die Postler in Gera. Ohne eine Mannschaft absichtlich benachteiligen zu wollen, zerpfiffen sie die Begegnung und das auf beiden Seiten.
Die Postler kamen zu Beginn besser aus den Startlöchern. Die Nordhäuser Abwehr, die auf Defensive umgestellt war, hatte ihre liebe Not. Grund war der Körperkontakt, den die Nordhäuser anscheinend mieden. Bis auf 4:1 entkamen die Postler ehe sie in der 11. Spielminute mit dem 4:4 durch Mathias Thiele gestellt werden konnten.
Die Südharzer bauten danach ihrerseits die Führung auf vier Treffer (10:6) aus. Im folgenden Spielverlauf bis zur Halbzeit verloren die Schiedsrichter total und unverständlicher Weise ihre Linie. Schwer nachvollziehbar warum, denn die Spieler beider Vereine machen ihnen das Leben wahrlich nicht schwer.
Mit der Situation kamen die Hausherren besser zurecht. Die Nordhäuser haderten in der Abwehr und im Angriff ließen sie so mache Chance ungenutzt. Sie waren, besonders in Abwehr von den Regelauslegungen irritiert. Auch im Angriff lief es nicht immer glatt. Besonders Stefan Fuhrmann verstand die Welt nicht mehr. Im Angriff aus der Luft gepflügt und der Abwehr mit zwei Strafzeiten für geringere Vergehen bestraft. Die Südharzer dadurch sichtlich verunsichert.
So verwunderte es niemanden das die Akteure mit einem 12:12 den Halbzeitgang in die geräumigen Kabinen der hervorragenden Panndorfhalle antraten.
Auf Nordhäuser Seite wurde zum Pausentee noch einmal nachdrücklich auf das eigene Spiel verwiesen. Dies schien mit Beginn des zweiten Durchgangs zu fruchten, zumindest im Angriff. In der Abwehr benötigten sie weiterhin stellenweise einen Rettungsschwimmer.
In der 45. Spielminute zeigte die Anzeigetafel ein 19:17 für den NSV an. Die Gastgeber verkürzten auf 19:18. Der darauffolgende Angriff mussten die Nordhäuser mit einem Zeitspiel beginnen. Die Schiedsrichter ahnten auf diese da der Ball bei Anwurf versehentlich auf dem Mittelpunkt nicht gefangen wurde und so dieser wiederholt werden musste. Im Gegenzug Ausgleich 20:20.
Die Nordhäuser wankten fielen aber nicht. Beim 22:22 entschärfte Sören Ahlert einen Strafwurf und leitete das 23:22 ein. In der 59. Spielminute fiel dann das 23:23. Der folgende Angriff wurde ein Opfer der Postler, die wiederum ebenfalls den Ball nicht im Kasten unterbringen konnten.
Die letzte Aktion war den Südharzern vorbehalten. Sören Ahlert leitete 8 Sekunden vor Schluss einen Konter ein. Der gestartete Thomas Riemekasten konnte den etwas hoch angesetzten Ball nicht erreichen, es blieb beim 23:23. Ein Ergebnis mit dem der NSV auf Grund der Umstande Leben kann. Müssten sie doch auf Marcel Effenberg, Sebastian Kreutz und Christan Müller verzichten. Diese werden zum letzten Heimauftritt am kommenden Samstag ab 19:00 Uhr wieder dabei sein.
Frank Ollech
Sören Ahlert/ Nikita Schneider/ Stefan Fuhrmann 9/ Andreas Ramonat 1/ Thomas Riemekasten 5/ Matthias Thiele 6/ Marc P. Tube/ Andre Elster/ Michael Spieß / Marco Holznagel/ Kai Näther

