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Di, 12:42 Uhr
06.03.2001

Bescheidene ITB-Präsentation der Südharz-Region

Der Südharz auf der ITBBerlin/Ilfeld (nnz). Die Südharzregion ist auf der Internationalen Tourismusbörse zwar mit keinem eigenen Stand vertreten, doch die Südharzer haben vom Angebot der Thüringer Tourismus Gesellschaft (TTG) Gebrauch gemacht. Gemeinsam mit den vier Nordthüringer Landkreisen haben sie versucht, die Region zu vermarkten. (Im nnz-Foto von links: Angelika Heyke vom Tourismusverein Region Nordhausen, Frau Henze von der Mühlhäuser Tourismusinformation und Bernd Meyer). Doch bereits in der Fülle der vorhandenen Werbematerialien ließ sich feststellen, welchen Stellenwert der Tourismus in den Landkreisen besitzt. Während die Südharzer außer ihrem hinlänglich bekannten Urlaubsführer nichts im Gepäck hatten, schütteten der Kyffhäuserkreis und der Landkreis Eichsfeld die Standbesucher förmlich zu: Mit Flyern, Info- oder Imagebroschüren, mit Themen- oder Pauschalreiseangeboten. Wie koordiniert die Tourismusarbeit gegenwärtig im Landkreis Nordhausen betrieben wird, ist aus der Tatsache erkennbar, daß die druckfrische Image-Broschüre der Stadt Nordhausen nicht mitgenommen werden konnte, weil die Kunde von ihrer Fertigstellung nicht bis in den Südharz gedrungen war. Auch die über ein Jahr andauernde Fertigstellung eines Prospektes des Landkreises tat ein übriges zum fehlenden Image des gesamten Kreises bei. Der Vorsitzende des Tourismusvereins des Landkreises, Bernd Meyer, kam sich denn in Berlin ziemlich verlassen vor, führte dennoch einige Gespräche mit Vertretern des Thüringer Tourismusgeschäfts. Was sollte Meyer auch anderes tun, denn mit einem Jahresbudget von jetzt noch 8.000 Mark können keine "Urlauberbäume" ausgerissen werden und "Urlauberträume" geweckt werden. Im Vergleich dazu: Im Kyffhäuserkreis steht den Fremdenverkehrsvereinen und -verbänden ein Etat von 300.000 bis 400.000 Mark zur Verfügung, im Landkreis Eichsfeld sind es 200.000 bis 300.000 Mark.
Autor: psg

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