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Di, 17:35 Uhr
01.08.2000

Lihsa ist wieder Nummer 1 im Wacker-Tor

Wacker Nordhausen bestreitet am Mittwoch das letzte Vorbereitungsspiel auf die kommende Saison im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark. Gegner ist Bezirksligist LSG Blau-Weiß Großwechsungen. Nach der Begegnung gegen Aschersleben wird es im Tor der Nordhäuser eine Veränderung geben.
Im Gespräch mit der NNZ kündigte Henryk Lihsa an, wieder für Wacker zwischen den Pfosten zu stehen. "Die Situation im Verein ist im Vergleich zum Vormonat eine etwas andere. Damals trainierten sieben oder acht Spieler, ein Trainer war nicht in Sicht, ich persönlich sah keine Zukunft für mich und für den Verein", so Lihsa.
Dem Präsidiumsrest ist es in den zurückliegenden Tagen gelungen, ein Mannschafts-Korsett auf die Fußball-Beine zu stellen, das durchaus in der Oberliga bestehen kann. Mit Lihsa im Tor sollte auch mehr Ordnung in die Mannschaft kommen. Ob allerdings die Wacker-Fans ihm seine kurze Abstinenz (einige sprachen von Fahnenflucht) so schnell verzeihen können, bleibt abzuwarten.
Momentan denkt Henryk Lihsa noch nicht in Jahresscheiben: "Ich will erst einmal die Zeit bis Ende September abwarten, und dann eine Entscheidung treffen, die sicher auch mit dem Ergebnis der Arbeit des Insolvenzverwalters zusammenhängt", kommentiert Lihsa seine Vorgehensweise. Nach NNZ-Informationen hatte er einige Anfragen von Vereine, allerdings nur aus dem unterklassigen Bereich. Vielleicht geht seine persönliche Vision in Nordhausen doch noch auf: Zwei Jahre wollte der Ex-Berliner noch in Nordhausen im Tor stehen, dann eventuell als Trainer weiter machen. Eine Forderung macht Lihsa dennoch auf: "Um oberligatauglich zu sein, müssen unbedingt noch zwei, drei gute Leute in die Mannschaft integriert werden."
Wer Wacker Nordhausen am Sonntag beim 7:5 gegen Aschersleben verpaßt hat, der kann sich morgen (2.8.00) einen Eindruck über die Mannschaft verschaffen. Der Anstoß gegen Großwechsungen erfolgt um 19 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark.
Autor: psg

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