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Mo, 15:18 Uhr
23.04.2012

Künstlergespräche im Kunsthaus

Im Rahmen der Ausstellung „Konzentration auf das Unwesentliche“ – Grafik, Malerei und Plastik von Peter Genßler findet am Donnerstag (19 Uhr) ein Künstlergespräch statt. Der Künstler Peter Genßler, der 1957 in Nordhausen geboren wurde und hier aufgewachsen ist – spricht zu seiner Vorstellung von Kunst und möchte durch die Kunst mit dem Betrachter ins Gespräch kommen...

Die Skala seines Schaffens reicht von der Gebrauchsgrafik über Ölmalerei, Aquarell, verschiedenste grafische Techniken bis zur Bildhauerei. In der Ausstellung sind farbintensive Aquarelle und Acrylbilder, vorwiegend Landschaften, zu sehen.

Genßlers Aquarelle leben durch das Nebeneinandersetzen von expressiven Farbflächen, die erst in Kombination das Gesamtbild ergeben, teilweise in gegenständlicher Formgebung – wie in „Bootshafen“ oder „Schloss Mellentin“, teils abstrahiert wie bei den Aquarellen „Bahnfahrt“ oder „Alte Buhne“. Besonders die Steinlandschaft auf dem Blatt „Brocken, Blick nach Süden“ zeigt die hohe Kunst der Aquarellmalerei bei Peter Genßler.

Kunst von Genßler (Foto: privat) Kunst von Genßler (Foto: privat)

In Genßlers plastischen Arbeiten herrscht die menschliche Figur vor, die als Porträt, Torso und Ganzfigur in unterschiedlichen Techniken vorgestellt werden. So sind in der Ausstellung eine Reihe von beeindruckenden „Köpfen“ ausgestellt, z.B. von Gerhard Marcks, Adolf Menzel und Willy Brandt. Durch die unterschiedliche Materialwahl in Holz, Keramik oder ungebranntem Ton erreicht der Künstler einen mehr oder weniger expressiven Ausdruck, der jedoch immer bewusst gewollt ist.

Genßlers Grafiken sind dagegen durch eine filigrane Strichführung und detailreiche Darstellungen geprägt. Besonders die Technik des Kupferstichs, die hohe handwerkliche Anforderungen an den Künstler stellt und heutzutage selten ausgeübt wird, zeigt das große künstlerische Können von Peter Genßler. Das zeigt sich sowohl in den Blättern mit Nordhäuser Motiven – wie dem „Blick auf den Dom“, den „Walkenrieder Hof“ oder „Haus am Hagentor“ und den Porträts von berühmten Persönlichkeiten, wie Händel, Brahms oder Bach.

Die Reihe der Künstlergespräche wird am 10. Mai, 19.00 Uhr, mit der Berliner Künstlerin Andrea Streit fortgesetzt. Eintritt jeweils: 5 Euro
Autor: nnz

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