eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
So, 17:31 Uhr
15.04.2012

Der frühe Laubenpieper fängt den Wurm

"Guten Morgen", hieß es heute früh in der Gartenanlage "Am Schurzfell" von den Kandidatinnen der Linken, Hannelore Haase und Birgit Keller auf die Ämter der Nordhäuser Oberbürgermeisterin und Landrätin. Was die bei den Kleingärtnern wollten, das hat die nnz erfahren...

Bei Laubenpipern (Foto: privat) Bei Laubenpipern (Foto: privat)

In der größten Gartenanlage der Rolandstadt veranstaltete DIE LINKE um 10.00 Uhr einen politischen Frühschoppen. Allerdings waren da schon viele Kleingärtner unterwegs und nutzten das zwar kühle, doch gute Wetter für die wichtigen Arbeiten in ihrem zweiten Zuhause.

Über 50 Menschen nahmen die Einladung gern an und kamen bei einer Bratwurst, einem Steak und einem Bierchen mit den Kandidatinnen ins Gespräch. Die Kleingärtner freuten sich über Gartensamen: "Die rote Kraft" birgt Samen für Paprika, "Rotkäppchen" steht für Buschtomaten.

Ein Frühaufsteher scherzte: "Vielleicht kann man schon am 22. April die Ernte einfahren?" Haase und Keller erwiderten einhellig: "Schön wär`s, doch das entscheidet ja der Wähler!"
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Gudrun1974
15.04.2012, 21:51 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
H.Buntfuß
16.04.2012, 09:37 Uhr
Ob das reicht
Ich würde meine Stimme nicht für ein Steak, Bratwurst oder ein Becher Bier hergeben. Ich glaube auch nicht, dass die beiden Kandidaten damit beim Wähler etwas erreichen, außer bei ihren Genossen.

Sogar da habe ich Zweifel, denn der Neid unter den Genossen ist sehr groß. Intrigen ist bei den Genossen auch kein Fremdwort, das zeigt schon der Kampf um die NEUE Parteispitze.

Mit meiner Stimme dürfen die zwei Genossen nicht rechnen, schon wegen ihrer glorreichen Vergangenheit.
Harzer_Wolf
16.04.2012, 10:49 Uhr
Für ne Bratwurst
würde ich meine Stimme auch nicht abgeben. Aber immerhin eine witzige und gute Idee. Besser als die ganzen Plakate, die die Stadt verschandeln. Übrigens - an diesem Wochenende gab es doch in der Stadt noch Riesenaufsteller, auf denen diverse Kandidaten noch am 15.4. ein Frohes Osterfest wünschten.
Beate
16.04.2012, 16:39 Uhr
Ein guter Plan.
Ich denke, es ging weniger darum mit Steak und Bratwürsten Stimmen (So naiv sind die Linken mit Sicherheit nicht!) zu kaufen, als vielmehr darum auf einfache Art und Weise mit den Kandidaten ins Gespräch zu kommen.
Und das ist ein guter Plan.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)