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Fr, 16:19 Uhr
13.04.2012

Dr. Zeh zu neuen Landkreisgrenzen

Mit großer Verwunderung hat der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Dr. Klaus Zeh, Äußerungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Uwe Höhn zu einer geplanten Gebietsreform zur Kenntnis genommen. Und das ist noch harmlos ausgedrückt...


„Ostern ist längst vorbei, da will uns die SPD noch ein faules Ei ins Nest legen. Es bleibt dabei: Mit der CDU-Fraktion wird es in dieser Wahlperiode keine Kreisgebietsreform und kein Leitbildgesetz geben“, sagte Zeh heute in Erfurt. Diese Position habe die CDU-Landtagsfraktion in einem Beschluss im Oktober 2011 bekräftigt und daran habe sich bis heute nichts geändert. „Im Endspurt des Kommunalwahlkampfes will die SPD mit Unwahrheiten punkten. Ein schlechtes Schauspiel der Sozialdemokraten“, so der Nordhäuser CDU-Politiker.

Die von der SPD immer wieder ins Spiel gebrachten Einsparpotenziale bei einer Kreisgebietsreform seien nach wie vor Wunschdenken. „Selbst Sozialdemokraten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt bestätigen, dass Einsparungen nicht belegbar und die Anschubfinanzierung bei einer Reform immens hoch sind“, sagte Zeh.

Er erinnerte daran, dass sich die Koalition darauf verständigt hat, zu analysieren, ob, in welchem Umfang und in welchem Zeitrahmen eine Funktional- und Gebietsreform zu Einsparungen und Effizienzgewinnen auf kommunaler Ebene und im Landeshaushalt führt. „Verwunderlich, dass Herr Höhn die Ergebnisse der Stabsstelle in der Thüringer Staatskanzlei schon zu kennen scheint. Der CDU-Landtagsfraktion jedenfalls, ohne die ein derartiges Gesetz auch nicht zustanden kommen kann, sind solche Erkenntnisse nicht bekannt“, so Zeh abschließend.
Autor: nnz

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Kommentare
Hans Dittmar
13.04.2012, 21:35 Uhr
Wahltrick der SPD
Wer in den letzten 2 Jahren die Diskussionen um die Gebietsreform verfolgt hat, weiß das die Kreis CDU nie eine Gebietsreform favorisiert hat und selbst weiteren Eingemeindungen zu Nordhausen entgegen stand. Damit kann ich der Äusserung von Dr. Zeh klar folgen.
Es ist ein Schuß der Landes-SPD in den Kreis Nordhausen, um hier Verwirrung zu stiften, immerhin ist es nicht leicht, 20 Jahre CDU Landkreisarbeit abzuwählen. Dann sind alle Mittel recht.
geloescht.20220913
14.04.2012, 11:47 Uhr
Drückeberger
Das ist schon echt kurios: erst werden solche Meldungen in die Welt gesetzt, und dann will es keiner gewesen sein...einfach nur lächerlich! Da muss sich keiner wundern, wenn die Piraten-Partei praktisch ohne Inhalte, sondern nur mit reinem Populismus, momentan so erfolgreich ist.

Natürlich hat es diese Planspiele gegeben. Und es war kein anderer als Herr Hengstermann, der sie detailiert in Thüringer Medien erläutert hat. Scheinbar hat er durch sein Vorpreschen seiner Partei einen Bärendienst erwiesen und bringt damit sogar Frau Lieberknecht in Erklärungsnot.

Eines sollte auf jeden Fall mal gesagt werden: das der Landrat des Kyffhäuserkreises einer Stadt, die sich demografisch quasi auf dem absteigenden Ast befindet, dem doppelt so grossen Nordhausen wie selbstverständlich als Kreisstadt vorziehen will, ist nicht mehr nur dreist, sondern frech!
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