Do, 15:39 Uhr
05.04.2012
Ausgeschieden
Rund ein Jahr hat Michael Spallek als Geschäftsführer des KMG Rehabilitationszentrums in Sülzhayn bearbeitet. Gestern war sein vermutlich letzter Arbeitstag...
Im April vergangenen Jahres war Spallek in sein Amt eingeführt worden. Seitdem hatte man den jungen Mann auf diversen Veranstaltungen in Nordhausen gesehen. Mit viel Vorschusslorbeeren war ein eingeführt worden.
Gestern war nach Informationen der nnz sein letzter Arbeitstag in Sülzhayn. Spallek musste sofort die Klinik verlassen. Die mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind fassungslos und irritiert. Der Betriebsrat war kurz und knapp von der KMG-Zentrale in Kenntnis gesetzt worden: Herr Spallek sei ausgeschieden - mehr nicht. Keine Begründung.
Bei leitenden Mitarbeitern hat der Betriebsrat kein Mitspracherecht in punkto Kündigung. Von der Konzernzentrale gab es auf eine entsprechende Anfrage der nnz keine Antwort.
Nach Jahren der Unsicherheit schienen mit Spallek neue Strukturen Einzug zu halten, auch die Ausrichtung des Zentrum wurde neu justiert. Jetzt offenbart sich für die Frauen und Männer im Südharz erneut ein Schwebezustand.
Autor: nnzIm April vergangenen Jahres war Spallek in sein Amt eingeführt worden. Seitdem hatte man den jungen Mann auf diversen Veranstaltungen in Nordhausen gesehen. Mit viel Vorschusslorbeeren war ein eingeführt worden.
Gestern war nach Informationen der nnz sein letzter Arbeitstag in Sülzhayn. Spallek musste sofort die Klinik verlassen. Die mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind fassungslos und irritiert. Der Betriebsrat war kurz und knapp von der KMG-Zentrale in Kenntnis gesetzt worden: Herr Spallek sei ausgeschieden - mehr nicht. Keine Begründung.
Bei leitenden Mitarbeitern hat der Betriebsrat kein Mitspracherecht in punkto Kündigung. Von der Konzernzentrale gab es auf eine entsprechende Anfrage der nnz keine Antwort.
Nach Jahren der Unsicherheit schienen mit Spallek neue Strukturen Einzug zu halten, auch die Ausrichtung des Zentrum wurde neu justiert. Jetzt offenbart sich für die Frauen und Männer im Südharz erneut ein Schwebezustand.

