Mi, 18:14 Uhr
04.04.2012
Gemeinsam für die Jugend
Die beiden Bündnisgrünen Landratskandidaten im Kyffhäuserkreis und Landkreis Nordhausen, Babette Pfefferlein und John Dauert, besuchten gemeinsam mit Christian Darr, OB-Kandidat für Nordhausen, zwei Jugendeinrichtungen in den zwei Nordthüringer Landkreisen...
Von links: Babette Pfefferlein, John Dauert, Andreas Gothe, Christian Darr
Während einige Kommunalpolitiker mit Ängsten bei einer möglichen Kreisgebietsreform spielen bzw. den Status quo für die Zukunft ohne rationale Grundlage manifestieren, gehen die grünen Kandidaten mit einer transparenten Forderung auf die Wählerinnen und Wähler zu und besuchten jetzt zwei Jugendeinrichtungen in Sondershausen bzw. Nordhausen.
Thüringen hat eine hohe Verwaltungsdichte und seit 1994 keine größere Kreisgebietsreform durchgeführt. Wer heute sagt, dass in 10 Jahren die Landkreise Nordhausen und Kyffhäuserkreis noch so aussehen wie heute, macht den Menschen etwas vor und scheitert an der eigenen Gestaltungskraft. Das bloße Zusammenlegen von Landkreisen wird keine Lösung sein, deshalb brauch es einen transparenten Prozess mit den Bürgerinnen und Bürgern, erklären Babette Pfefferlein und John Dauert. Gemeinsam mit Christian Darr, OB-Kandidat für Nordhausen, besuchte die grüne Delegation zunächst das Haus der Jugend im Sonderhäuser Stadtteil Jecha.
Hier hat der Stadtjugendring (SJR) Sonderhausen seit Beginn des Jahres diese Einrichtung von der Stadt Sondershausen übernommen und wird Schritt für Schritt das Gebäude anhand thematischer Jugendarbeit umgestalten, um die Angebote für Jugendliche attraktiv zu halten. Neben dem vorhandenen Tonstudio wird künftig ein Raum für die Natur, sowie ein Bastel- und Sportivraum entstehen, erklärt Pfefferlein nach dem Besuch und begrüßt diese Bemühungen des SJR. Die Struktur mit Stadt- und Kreisjugendring ist im Landkreis Nordhausen nicht ganz vergleichbar, da es hier nur einen Kreisjugendring gibt und eher größere freie Träger statt vieler kleiner Vereine wie im Kyffhäuserkreis, die die Jugendarbeit leisten. Eine Weiterentwicklung, vor allem aufgrund der Chancengleichheit gilt es im Landkreis Nordhausen in den nächsten Jahren voran zu bringen unter dem Dach des Kreisjugendringes, erklärt Landratskandidat Dauert, der selbst mehrere Jahre Kinderferienfreizeiten im Landkreis Nordhausen organisiert hat.
Von Sondershausen ausgehend wurde der Jugendtreff JoJo der Nordhäuser Johanniter am Hüpedenweg in Nordhausen besucht. Hier zeigt sich, wie aus einem Anliegen der Jugendlichen in einem Stadtteil ein gutes langfristiges Angebot geschaffen wurde. Das Engagement der Jugendlichen von einst und jetzt, sowie der Johanniter ist lobenswert. Viele Jugendliche aus dem benachbarten Niedersalza und dem Umland nutzen dieses ansprechende Angebot aus Sport, Spiel und Freizeit, resümiert Christian Darr nach dem Besuch.
Der OB-Kandidat wünscht sich auch künftig in der Kreisstadt ein Einfordern der jugendlichen Anliegen. Neben Freizeitmöglichkeiten ist die politische Mitbestimmung von Jugendlichen zu fördern. Der Vorschlag eines Jugendparlament liegt im Stadtrat vor und erfährt die Unterstützung der Bündnisgrünen, sagt Darr und ist sich mit den grünen Landratskandidaten Pfefferlein und Dauert einig.
Die Jugend ist die Triebfeder der Zukunft zwischen Harz und Kyffhäuser und muss deshalb nachhaltig gefördert werden. Dafür gehört auch eine gute Schulausbildung samt Studien- bzw. Berufsperspektiven. Hierfür hat Nordthüringen bereits gute Grundlagen, es bedarf jedoch weiterer wichtiger Standortentscheidungen, welche wir in unseren Ämtern gemeinsam mit den politischen Gremien und der Bevölkerung treffen wollen, erklären Darr, Dauert und Pfefferlein.
Autor: nnzVon links: Babette Pfefferlein, John Dauert, Andreas Gothe, Christian Darr
Während einige Kommunalpolitiker mit Ängsten bei einer möglichen Kreisgebietsreform spielen bzw. den Status quo für die Zukunft ohne rationale Grundlage manifestieren, gehen die grünen Kandidaten mit einer transparenten Forderung auf die Wählerinnen und Wähler zu und besuchten jetzt zwei Jugendeinrichtungen in Sondershausen bzw. Nordhausen.
Thüringen hat eine hohe Verwaltungsdichte und seit 1994 keine größere Kreisgebietsreform durchgeführt. Wer heute sagt, dass in 10 Jahren die Landkreise Nordhausen und Kyffhäuserkreis noch so aussehen wie heute, macht den Menschen etwas vor und scheitert an der eigenen Gestaltungskraft. Das bloße Zusammenlegen von Landkreisen wird keine Lösung sein, deshalb brauch es einen transparenten Prozess mit den Bürgerinnen und Bürgern, erklären Babette Pfefferlein und John Dauert. Gemeinsam mit Christian Darr, OB-Kandidat für Nordhausen, besuchte die grüne Delegation zunächst das Haus der Jugend im Sonderhäuser Stadtteil Jecha.
Hier hat der Stadtjugendring (SJR) Sonderhausen seit Beginn des Jahres diese Einrichtung von der Stadt Sondershausen übernommen und wird Schritt für Schritt das Gebäude anhand thematischer Jugendarbeit umgestalten, um die Angebote für Jugendliche attraktiv zu halten. Neben dem vorhandenen Tonstudio wird künftig ein Raum für die Natur, sowie ein Bastel- und Sportivraum entstehen, erklärt Pfefferlein nach dem Besuch und begrüßt diese Bemühungen des SJR. Die Struktur mit Stadt- und Kreisjugendring ist im Landkreis Nordhausen nicht ganz vergleichbar, da es hier nur einen Kreisjugendring gibt und eher größere freie Träger statt vieler kleiner Vereine wie im Kyffhäuserkreis, die die Jugendarbeit leisten. Eine Weiterentwicklung, vor allem aufgrund der Chancengleichheit gilt es im Landkreis Nordhausen in den nächsten Jahren voran zu bringen unter dem Dach des Kreisjugendringes, erklärt Landratskandidat Dauert, der selbst mehrere Jahre Kinderferienfreizeiten im Landkreis Nordhausen organisiert hat.
Von Sondershausen ausgehend wurde der Jugendtreff JoJo der Nordhäuser Johanniter am Hüpedenweg in Nordhausen besucht. Hier zeigt sich, wie aus einem Anliegen der Jugendlichen in einem Stadtteil ein gutes langfristiges Angebot geschaffen wurde. Das Engagement der Jugendlichen von einst und jetzt, sowie der Johanniter ist lobenswert. Viele Jugendliche aus dem benachbarten Niedersalza und dem Umland nutzen dieses ansprechende Angebot aus Sport, Spiel und Freizeit, resümiert Christian Darr nach dem Besuch.
Der OB-Kandidat wünscht sich auch künftig in der Kreisstadt ein Einfordern der jugendlichen Anliegen. Neben Freizeitmöglichkeiten ist die politische Mitbestimmung von Jugendlichen zu fördern. Der Vorschlag eines Jugendparlament liegt im Stadtrat vor und erfährt die Unterstützung der Bündnisgrünen, sagt Darr und ist sich mit den grünen Landratskandidaten Pfefferlein und Dauert einig.
Die Jugend ist die Triebfeder der Zukunft zwischen Harz und Kyffhäuser und muss deshalb nachhaltig gefördert werden. Dafür gehört auch eine gute Schulausbildung samt Studien- bzw. Berufsperspektiven. Hierfür hat Nordthüringen bereits gute Grundlagen, es bedarf jedoch weiterer wichtiger Standortentscheidungen, welche wir in unseren Ämtern gemeinsam mit den politischen Gremien und der Bevölkerung treffen wollen, erklären Darr, Dauert und Pfefferlein.



