eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 15:12 Uhr
29.03.2012

Ausnahme "beseitigt"

Seit nun eineinhalb Jahren verfügt das Südharz-Krankenhaus Nordhausen über eine modernisierte Turnhalle, nicht nur von den Therapeuten im Krankenhaus selbst und zahlreichen Vereinen genutzt wird, sondern die auch allen Anforderungen an eine Sporthalle gerecht wird. Bis auf eine Ausnahme...

Schall stört nicht mehr (Foto: SHK) Schall stört nicht mehr (Foto: SHK)
Auch die drei jungen Patienten kommen während ihrer Therapie in den Genuss der besseren Schalldämmung

Wie sich nach einiger Zeit der Nutzung herausstellte, sei bei der Sanierung der Halle der Schalldämmung nur eine unzureichende Aufmerksamkeit gewidmet worden. Eine Verständigung beim Sportunterricht und bei Vereinssport zwischen einzelnen Personen war akustisch mit Problemen behaftet. Nun erhielt eine Nordhäuser Spezialfirma Firma den Auftrag dafür zu sorgen, dass die so genannte Nachhallzeit von damals 2,7 Sekunden reduziert werden sollte. Mit zusätzlichen Schallschutzelementen an den Stirnflächen der 596 Quadratmeter großen Halle sowie an der Decke konnte die Nachhallzeit auf 1,7 Sekunden minimiert werden.

Das Feedback, das die Verantwortlichen in der Geschäftsleitung des Krankenhauses sowohl von den Vereinen als auch von den hauseigenen Therapeuten erhalten haben, ist durchweg positiv. Die Kosten für die zusätzliche Dämmung beliefen sich auf 32.000 Euro. Die aufwändige Sanierung der Turnhalle hatte insgesamt 1,5 Millionen Euro gekostet.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Frau Moto
03.04.2012, 07:31 Uhr
Dankeschön
Es sind wirklich traumhafte Arbeitsbedingungen, um die mich sicher der ein oder andere Motopäde beneiden würde.
Einige Übergangsjahre integrierte ich meine bewegungstherapeutische Arbeit in ein räumlich beengtes, eher dunkel gehaltenes Klassenzimmer im Keller der ehemaligen medizinischen Fachschule, welches sich seinerseits zudem in einem marode wirkendem Umfeld befand.

Wie riesig war meine Freude, als im Sommer 2010 die Sanierung der Turnhalle beendet war und ich plötzlich großartige Bewegungsräume zur Verfügung hatte, denn neben der Turnhalle nutze ich einen Sinnesraum für therapeutische Inhalte der Körperwahrnehmung, einen im Geräteraum integrierten Kraftraumbereich sowie einen an die Halle angrenzenden Klassenraum der Klinikschule für das Anti-Gewalt-Training.

Zum Zeitpunkt des Umzuges in die neue Turnhalle störte es mich auch nicht, dass ich gelegentlich Oropax benutzte, um den durch Kinderrufe und zu nutzende Bewegungsmaterialien, wie z. B. Luftmatte oder Rollbrett entstehenden hohen Lärmpegel entgegen zu wirken.

Jetzt nach dem nachträglichen Anbringen der Schallschutzplatten ist es so, dass Kinder mich erstaunt anschauen, wenn ich bei entstehenden Streitgesprächen nun Inhalte verstehe, weil Worte sich nicht mehr überschlagen und ich entsprechend reagieren kann.

Ich denke, dass ich auch im Namen der Kinder und Jugendlichen sprechen kann, wenn ich sage, dass es uns allen mit dem Schallschutz erheblich besser geht. Daher vielen Dank an alle, die dieses Gesamtprojekt Turnhalle geplant, gefördert und umgesetzt haben.

Ich bin froh und dankbar, jeden morgen an meinen wirklich tollen Arbeitsplatz kommen zu können.
Antje Wiedemann
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)