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Fr, 13:12 Uhr
23.03.2012

Südharz-Dialoge – Teil 4

Gestern traf der grüne Landratskandidat John Dauert den Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft Hainleite in seinem Büro. Was dabei besprochen wurde und welches Resümee nun gezogen wird, das hat die nnz erfahren...

Gaßmann, Dauert (Foto: privat) Gaßmann, Dauert (Foto: privat)

„Für mich war es wichtig, mit allen Bürgermeistern bzw. VG-Vorsitzenden der kleineren Gemeinden im Landkreis zu sprechen, um die Problemstellungen vor Ort mit grünen Lösungsansätzen zu diskutieren“, sagt Dauert nach Abschluss der Gespräche, die er gemeinsam mit dem OB-Kandidaten Christian Darr seit Jahresbeginn geführt hat. „Leider war es nicht möglich mit der VG Hohnstein/Südharz zu sprechen“, erklärte Dauert und verwies auf einen angebotenen Gesprächstermin nach dem 22. April.

„Auch in der VG Hainleite wurde mir wieder deutlich, wo dem länglichen Raum der Schuh drückt und wie man in der Zukunft Antworten finden muss“, resümiert der selbst im Dorf Appenrode wohnende Landratskandidat. Die als Gewerbegebiete ausgewiesenen Flächen sind nach 22 Jahren immer noch nicht gefüllt, weshalb vielerorts Photovoltaikanlagen installiert wurden.

„Wir müssen ehrlich zu den Menschen sein und keine großspurigen Versprechungen im Wahlkampf abgeben, sondern uns auf den Wohn- und Arbeitsort Südharz konzentrieren. Dazu gehört für mich ein Neubeginn im Bereich des sanften Tourismus als Wirtschaftsfaktor, bei dem mit wenigen Mitteln und einer besseren Außendarstellung neue Urlauber in den Südharz gelockt werden können. Zudem müssen Betriebe im Landkreis angesiedelt werden, die an das Angebot der Fachhochschule Nordhausen angedockt sind und welche auf den noch freien Gewerbeflächen Platz finden können.

Hierfür brauchen wir Standortvorteile, wie einem lebenswerten Wohnumfeld aus Freizeiteinrichtungen, neuen Radwegen, einem attraktiven Angebot an ÖPNV und dem schnellen Internet“, sagt Dauert und will in der neuen EU-Förderperiode ab 2014 als Landrat mithelfen, diese Standortvorteile im Landkreis Nordhausen auszubauen. „Trotz knapper Kassen müssen wir wichtige Entscheidungen in diesen Bereichen treffen, welche die Zukunft des Landkreises maßgeblich mitbestimmen. Hierfür ist ein gemeinsames Miteinander mit der Stadt Nordhausen notwendig. Nur wenn der jahrelange Streit aufhört, können wir zusammen den Südharz nach vorn bringen“, sagt Dauert, der nicht in die Zwistigkeiten vergangener Tage involviert war und für einen wirklichen Neubeginn im Landkreis Nordhausen steht.

Mit den Dialogen vor Ort haben sich die Problemfelder zusammen kristallisiert und sind auf Lösungen aus dem Wahlprogramm von Darr und Dauert gestoßen. „Nur wer Inhalte vertritt, macht Politik für die Menschen“, erklärt John Dauert abschließend.
Autor: nnz

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