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Fr, 09:31 Uhr
23.03.2012

Selten ein gutes Geschäft

Wer seine Lebensversicherung an einen Policenhändler verkauft, macht nur selten ein gutes Geschäft. Im schlimmsten Fall muss er sogar mit Verlusten rechnen, weil die Ankäufer weniger überweisen, berichtet die von der Stiftung Warentest herausgegebene Zeitschrift Finanztest in ihrer April-Ausgabe...


Der Markt der Ankäufer von Lebensversicherungen ist äußerst undurchsichtig. Finanztest hat Anbieter gefragt und Angebote eingeholt. Das Ergebnis: Nur eine einzige Firma machte den Testern ein akzeptables Angebot. Dabei ist die ursprüngliche Idee nicht schlecht. Die Käufer von Lebensversicherungen zahlen dem Kunden ein paar Prozent mehr als den Rückkaufswert, den er bei Kündigung von seinem Versicherer bekäme. Sie bieten mehr Geld, weil sie die Lebensversicherung selbst weiterführen und so den Teil des Gewinns einstreichen, der nur fällig wird, wenn der Vertrag durchgehalten wird.

Da das Geschäft jedoch in den letzten Jahren nicht mehr gut funktioniert hat, sind nun Firmen auf den Plan getreten, die den vollen Kaufpreis nicht auf einen Schlag, sondern in zwei oder mehreren Raten über Jahre verteilt zahlen. Manche Firmen zahlen auch weniger als den Rückkaufswert. Und ob die vereinbarte Summe überhaupt irgendwann komplett überwiesen wird, ist nicht immer klar, denn auf dem Markt tummeln sich viele dubiose Firmen.

Finanztest stellt Kunden vor, die geprellt worden sind und deckt Stolperfallen auf, auf die Verbraucher achten sollten. Besser, als die Police zu verkaufen, seien andere Alternativen, so die Zeitschrift. Man könne zum Beispiel den Vertrag beitragsfrei stellen, die Dynamik streichen oder ein Policendarlehen bis zur Höhe des aktuellen Rückkaufswertes aufnehmen.

Der ausführliche Bericht „Lebensversicherungen verkaufen“ ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/lebensversicherung veröffentlicht.
Autor: nnz

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