Do, 15:01 Uhr
23.10.2003
Arbeiten liegen gut im Plan
Nordhausen (nnz). Am 11. April 2003 wurde der Grundstein für das Lern- und Dokumentationszentrum der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora gelegt (siehe nnz-Archiv). Inzwischen sind die Tragwerkkonstruktion und die äußere Hülle des Neubaus fertiggestellt. Wie es weitergeht, das hat jetzt die nnz erfahren.

Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora lädt in der kommenden Woche zu einem Rohbaufest ein. In Anwesenheit von Vertretern der Bundesregierung und der Landesregierung werden die Gedenkstättenmitarbeiter und die Architekten durch den Neubau führen. Neben Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Dagmar Schipanski und dem Leiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Prof. Dr. Volkhard Knigge, werden u.a. Dr. Peter Fischer vom Zentralrat der Juden in Deutschland und Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke an der öffentlichen Veranstaltung teilnehmen.
Gemeinsam mit den Bauleuten, deren Unternehmen ausschließlich in der Region ansässig sind, wird der Abschluss des ersten Bauabschnittes gefeiert. Den Bauleuten gilt der besondere Dank der Gedenkstätte dafür, dass der Zeitplan exakt eingehalten wurde. So werden die Mitarbeiter der Gedenkstätte die neuen Büros wie geplant im kommenden Jahr beziehen können. Auch das Archiv und die Bibliothek ziehen in den Neubau um. Mit drei modern ausgestatteten Seminarräumen wird die pädagogische Arbeit materiell auf eine neue Grundlage gestellt werden können.
Im April 2006 wird im Erdgeschoss des Lern- und Dokumentationszentrums eine neue Dauerausstellung zur Geschichte von Mittelbau-Dora eröffnet werden. Kernthema der Ausstellung wird die KZ-Zwangsarbeit sein, für die das KZ Mittelbau-Dora modellhaft steht. Das KZ Mittelbau-Dora war eines der ersten und bei Kriegsende das weitaus größte Konzentrationslager, das ausschließlich mit dem Ziel gegründet wurde, die Arbeitskraft der Insassen für die deutsche Kriegswirtschaft auszubeuten.
Autor: nnz
Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora lädt in der kommenden Woche zu einem Rohbaufest ein. In Anwesenheit von Vertretern der Bundesregierung und der Landesregierung werden die Gedenkstättenmitarbeiter und die Architekten durch den Neubau führen. Neben Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Dagmar Schipanski und dem Leiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Prof. Dr. Volkhard Knigge, werden u.a. Dr. Peter Fischer vom Zentralrat der Juden in Deutschland und Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke an der öffentlichen Veranstaltung teilnehmen.
Gemeinsam mit den Bauleuten, deren Unternehmen ausschließlich in der Region ansässig sind, wird der Abschluss des ersten Bauabschnittes gefeiert. Den Bauleuten gilt der besondere Dank der Gedenkstätte dafür, dass der Zeitplan exakt eingehalten wurde. So werden die Mitarbeiter der Gedenkstätte die neuen Büros wie geplant im kommenden Jahr beziehen können. Auch das Archiv und die Bibliothek ziehen in den Neubau um. Mit drei modern ausgestatteten Seminarräumen wird die pädagogische Arbeit materiell auf eine neue Grundlage gestellt werden können.
Im April 2006 wird im Erdgeschoss des Lern- und Dokumentationszentrums eine neue Dauerausstellung zur Geschichte von Mittelbau-Dora eröffnet werden. Kernthema der Ausstellung wird die KZ-Zwangsarbeit sein, für die das KZ Mittelbau-Dora modellhaft steht. Das KZ Mittelbau-Dora war eines der ersten und bei Kriegsende das weitaus größte Konzentrationslager, das ausschließlich mit dem Ziel gegründet wurde, die Arbeitskraft der Insassen für die deutsche Kriegswirtschaft auszubeuten.

