Do, 09:56 Uhr
23.10.2003
Gegen sterilen Campus
Nordhausen (nnz). Am gestrigen Nachmittag gründeten acht Studenten der Nordhäuser Fachhochschule die Liberale Hochschulgruppe Nordhausen (LHG). Was sich die LHG-Macher so alles vorgenommen haben, wo sie mitwirken wollen, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.
Die Mitglieder der LHG haben es sich zum Ziel gesetzt, entgegen der immer wieder reklamierten Demokratieverdrossenheit den Studenten ein Gremium anzubieten, in dem man nach demokratischen Spielregeln Beschlüsse fasst. Manche Studenten stören sich vielleicht an dem Wort 'liberal'. Es bedeutet aber nichts anderes als weltoffen, tolerant und vorurteilsfrei zu sein. Bei Prozessen der Lösung von gesellschaftlichen Problemen in unserer heutigen Zeit, sind diese Eigenschaften leider immer noch nicht selbstverständlich, so Mitinitiator Marcel Hardrath. Die Studenten von der LHG machten bei der Gründung auch deutlich, dass sie absolut unabhängig sind, auch wenn ihr erster parlamentarischer Ansprechpartner die Freien Demokraten sind.
Unser Anliegen ist es, Verbesserungsvorschläge für das tägliche Leben an der FH Nordhausen zu entwickeln, denn es gibt durchaus einige Stellen wo es hakt, insbesondere im Bereich der Organisation und Kommunikation, so der liberale Student Michael Fichtner.
Ziel der LHG ist es, über hochschulpolitische Themen zu diskutieren, was sowohl die Weiterentwicklung der FH, als auch die weitere Entwicklung der Thüringer Hochschulpolitik betrifft. So wollen die Studenten der weiteren Schaffung von Aufmarschplätzen, spanischen Treppen und vor allem der Sterilisation des Campus entgegentreten. In diesem Zusammenhang planen sie gerade eine Unterschriftenaktion und eine Protestfahrt nach Erfurt.
Autor: nnz
Die Mitglieder der LHG haben es sich zum Ziel gesetzt, entgegen der immer wieder reklamierten Demokratieverdrossenheit den Studenten ein Gremium anzubieten, in dem man nach demokratischen Spielregeln Beschlüsse fasst. Manche Studenten stören sich vielleicht an dem Wort 'liberal'. Es bedeutet aber nichts anderes als weltoffen, tolerant und vorurteilsfrei zu sein. Bei Prozessen der Lösung von gesellschaftlichen Problemen in unserer heutigen Zeit, sind diese Eigenschaften leider immer noch nicht selbstverständlich, so Mitinitiator Marcel Hardrath. Die Studenten von der LHG machten bei der Gründung auch deutlich, dass sie absolut unabhängig sind, auch wenn ihr erster parlamentarischer Ansprechpartner die Freien Demokraten sind.Unser Anliegen ist es, Verbesserungsvorschläge für das tägliche Leben an der FH Nordhausen zu entwickeln, denn es gibt durchaus einige Stellen wo es hakt, insbesondere im Bereich der Organisation und Kommunikation, so der liberale Student Michael Fichtner.
Ziel der LHG ist es, über hochschulpolitische Themen zu diskutieren, was sowohl die Weiterentwicklung der FH, als auch die weitere Entwicklung der Thüringer Hochschulpolitik betrifft. So wollen die Studenten der weiteren Schaffung von Aufmarschplätzen, spanischen Treppen und vor allem der Sterilisation des Campus entgegentreten. In diesem Zusammenhang planen sie gerade eine Unterschriftenaktion und eine Protestfahrt nach Erfurt.

