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Do, 06:54 Uhr
22.03.2012

Handball Nachwuchs am Wochenende

Fünf Punktspielbegegnungen standen für die Nachwuchsabteilung der Handballer des NSV auf dem Plan, alle fünf konnten erfolgreich absolviert werden. Einziger Schönheitsfehler des Wochenendes: das abschließende Freundschaftspiel der Zweiten weiblichen C-Jugend gegen Sangerhausen wurde knapp verloren. Die Zusammenfassung von Frank Ollech...


In zwei Altersklassen ging es am zurückliegenden Wochenende um die Wurst. In der weiblichen Jugend D gab es das Gipfeltreffen gegen Schlotheim und in der männlichen Jugend C ging es um den zweiten Platz, der gleichzeitig den Aufstieg zur mitteldeutschen bedeuten würde. Alle Mannschaften meisterten ihre Hürden mit Bravur

Verbandsliga weibliche Jugend D

Nordhäuser SV I – Schlotheimer SV 45:28
Vor der Partie dicke Sorgenfalten auf der Stirn der NSV Verantwortlichen. Die Grippewelle hatte die Anzahl der Spielerinnen auf ein Minimum gesenkt. So nahmen acht tapfere Rolandstädterinnen den Kampf gegen die ebenfalls noch verlustpunktfreien Schlotheimerinnen auf.

Es sollte ein Gipfeltreffen werden, ein Schützenfest des NSV wurde daraus. Die Südharzerinnen von Beginn an schneller auf den Beinen setzten sie mit dem 7:2 einen ersten Achtungszeichen. Die Gäste aus Schlotheim kamen nur langsam in Tritt und von der Kaltschnäuzigkeit des Gegners überrascht. Eine Schwächephase des NSV nutzten sie um noch einmal Hoffnung schöpfen zu können.

Die kleine Flamme der Zuversicht wurde schnell gelöscht. Sprichwörtlich, schnell wie die Feuerwehr waren aus zwei Treffern Vorsprung Sieben. Das 22:14 zur Halbzeit schon ein beruhigendes Polster.

Der zweite Durchgang wurde dann zum Sturmlauf der Nordhäuser. Augenscheinlich ohne Kräfteverlust, hielten die Einheimischen das Tempo hoch. Verbunden mit dem ausgezeichneten technischen Ausbildungsstand waren sie dem Schlotheimer fast in allen Belangen überlegen.

Da sich die Partie zum Schützenfest mauserte schienen beide Teams die Abwehrarbeit arg zu vernachlässigen. Am Ende wurden in 40 Spielminuten 73 Treffer erzielt. Viel wichtiger als die Gesamtzahl der Treffer, war die Tatsache das die Nordhäuser am Ende beim 45:28 die Nase mit 17 Treffern vorn hatten.

Damit schupst der NSV Schlotheim vom oberbersten Podest und besetzt dies nun allein. Mit dem Erfolg im Rücken können sie das letzte und abschließende Spiel in Schlotheim gelassen angehen. Die NSV Mädchen müssten mit 18 Treffern verlieren um die Meisterschaft auf der Ziellinie abzugeben.

Thüringenliga männliche Jugend C

Nordhäuser SV – Aufbau Altenburg 30:24
Nordhäuser SV – SV Post Gera 39:19
Der Monat der Wahrheit für die 13/14 jährigen in der Königsklasse des Freistaates. Sechs Spiele stehen bzw. standen auf dem Programm, ehe der Vorhang am 25. März endgültig fällt und die Saison beendet ist.

Der ärgste Herausforderer kam mit Altenburg in den Südharz. Im Hinspiel Anfang März unterlag der NSV mit vier Treffern. Ein Erfolg mit fünf Toren Vorsprung wurde somit angepeilt. Keine leichte Aufgabe machten sich doch die Altenburger selbst noch Hoffnung auf den Silberrang und den Aufstieg zur erstmals ausgespielten mitteldeutschen Oberliga.

Zwei Mannschaften mit den gleichen Ambitionen und vieleicht auch mit der gleichen Leistungsstärke, bessere Voraussetzungen für ein Spitzenspiel gibt es nicht. Mit vollbesetzter Bank auf beiden Seiten ging es in die Partie. Die Gastgeber legten vor und konnten sich beim 4:2 erstmals mit zwei Treffern absetzen. Aufbau konterte und ging selbst mit 5:4 und 6:5 in Führung.

Drei Treffer der Hausherren rückte das Bild auf der Anzeigetafel wieder ins rechte Licht (8:6). Beim Stand von 11:10 drückten sie auf das Gaspedal. Die Gäste auf dem falschen Fuß erwischt müssten passen. Den Halbstand von 15:11 für den NSV vermöchten sie nicht mehr zu korrigieren.

Bis zum 20:16 blieb der Vorsprung auf vier Treffer stabil. Plötzlich sogen die Gäste das Tempo an, Mitte der zweiten Halbzeit. Ebenfalls kalt erwischt kassierten die Hausherren drei Treffer in Folge (20:19).

Zum Glück fingen sie sich und stellten beim 25:21 den alten Abstand wieder her. Ein derber Rückschlag für die Altenburger, ihr Spiel in der Folge etwas von Resignation geprägt. Nicht so die Nordhäuser, sie hielten weiterhin voll dagegen. Beim 28:22 bogen sie Richtung Ziel ein und beim 30:24 erreichten sie es als erstes Team.

Die Partie gegen die Postler aus Gera ging da schon etwas ruhiger zu. Nach einer 6:0 Führung war bereits alles besiegelt. Zu deutlich die Überlegenheit der Südharzer auf dem Parkett. So plätscherte das Spiel bis zur Halbzeit dahin (19:9). Nach der Pause probierte zum Leidwesen der Gäste der NSV einiges aus. Am Ende wurde es mit 39:19 doch noch ein Kantersieg. Mit 4:0 Punkten und 69:43 Tore gelang ihnen der Sprung auf Rang Zwei der Tabelle.

Die letzte offizielle Begegnung steht am Samstag in Hermsdorf an. Einen Ausrutscher dürfen sie sich nicht leisten, ansonsten stehen sie am Ende mit leeren Händen da. In Anbetracht das die Wertung der Partie gegen Ronneburg - Nichtantritt Ronneburg - noch nicht ausgesprochen ist und das Einspruchs- und Berufungsverfahren gegen Mühlhausen sich schon in den sechsten Monat zieht, müssen die Südharzer auf dem Parkett Tatsachen schaffen.

Thüringenliga weibliche Jugend C

HSG Werratal – Nordhäuser SV 20:24
Einen Spieltag vor Ultimo meißelte auch die Mädchen der C- Jugend ihren Tabellenplatz in Stein. Mit einem 24:20 Auswärtserfolg sicherten sie sich hinter den Bundesligakücken vom THC den 2. Platz in der Thüringenliga.

Die Begegnung selbst war erwartungsgemäß hart umkämpft. Erst nach dem 6:6 gelang es dem Favoriten sich Oberwasser zu erspielen. Die Halbzeitführung von 12:9 ging somit voll in Ordnung.

Im zweiten Durchgang kämpften die Gastgeberinnen um eine Wende auf der Anzeigetafel. Die Nordhäuser Mädchen spulten nicht schön aber effektiv ihr Programm runter. Sie legten immer zwei bis drei Treffer zwischen sich und der HSG. Am Ende Jubel auf der Bank des Favoriten über einen 24:20 Erfolg.

Verbandsliga männliche Jugend D

Thüringer HC – Nordhäuser SV 22:29
Die Meisterschale wanderte schon vor der Partie nach Nordhausen. Ohne Verlustpunkt reisten sie zum THC nach Bad Langensalza und beabsichtigten mit einer weißen Weste auch die Partie zu beenden. Vielleicht war bei den NSV Spielern die Luft ein wenig raus, angesichts ihrer vornehmen Zurückhaltung zu Beginn. Der THC hielt bis zum 5:6 gut mit. Erst danach schwammen sich die Südharzer frei. Der Rückstand des THC wuchs bis zur Halbzeit auf 10:21 beachtlich an, die Entscheidung war gefallen.

Die zweite Halbzeit verpennte der NSV völlig. Mit einem anderen Wechselrhythmus angetreten, warfen sie binnen weniger Minuten den Spielfaden in die Ecke. Da die Bank weiterhin an der Verteilung der Einsatzzeiten alle Spieler festhielt entgingen die Gastgeber einer deftigen Niederlage. Am Ende trennten sich beide Teams zufrieden mit 22:29.
Frank Ollech
Positives vom NSV-Nachwuchs (Foto: ch)
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Autor: nnz

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