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Mi, 16:24 Uhr
21.03.2012

Durchgeschnitten

Als „Volltreffer“ entpuppte sich ein außergewöhnliches Nutzungsangebot der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Einige junge Menschen, unter ihnen auch Studierende der Fachhochschule, nahmen in der Altstadt ein leerstehendes Ladengeschäft in Besitz...

Durchgeschnitten (Foto: privat) Durchgeschnitten (Foto: privat)

In dem ehemaligen Bäckereifiliale am Alten Tor ist als Zwischennutzung ein Kunst- und Kulturprojekt mit dem Namen „Kulturkonditorei“ eingezogen. Für die Eröffnung konnte Christian Darr gewonnen werden: „Ich freue mich sehr, dass die Altstadt durch die Kulturkonditorei belebt wird. Das ist ein sehr guter Ansatz, denn während oftmals noch überlegt wird wie dem Leerstand in der Nordhäuser Altstadt begegnet werden kann wurden hier durch Eigeninitiative und bürgerschaftliches Engagement bereits sichtbare Beiträge geleistet.“

Eröffnet (Foto: privat) Eröffnet (Foto: privat) Für die musikalische Unterstützung zur Eröffnungsfeier konnte zudem der Nordhäuser Trommler Klaus Hagedorn gewonnen werden. Als erste Ausstellung werden noch bis zum 30. März Briefe von ehemaligen Bausoldaten, den Wehrdienstverweigerern der ehemaligen DDR gezeigt. Die Ausstellung richtet sich auch an die Schulen und LehrerInnen in der Region, welche ihren SchülerInnen auf diese Weise das Thema Wehrdienst und Militarismus in der ehemaligen DDR näher bringen wollen. Auf diesem Wege sollen auch Zeitzeugen aufgefordert werden ihre Ereignisse und Erlebnisse zu schildern.

bausoldaten@kulturkonditorei.de
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
22.03.2012, 09:12 Uhr
Nicht alle
Nicht alle Bausoldaten waren in der DDR Wehrdienstverweigerer. Es gab z.B. auch ein Battailion der Gleisbaupioniere, stationiert in Waldrehna bei Cottbus, welches auch ständig unter Waffen stand und dem Wachregiment Felix Dzerzhinski (Berlin) unterstellt war. Erst wurde eine ganz normale Grundausbildung durchgeführt und dann wurden Gleise und Fahrleitungen im Dienste des Sozialismus gebaut. Aber immer unter Waffen.
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