Mi, 11:38 Uhr
21.03.2012
Von Innovation überzeugt
Die nnz hatte bereits mehrfach über einen Großauftrag für die HABAU-Unternehmensgruppe in Heringen berichtet. Davon wollte sich in dieser Woche auch ein Thüringer Minister überzeugen...
Am Montag machte der Thüringer Verkehrsminister Christian Carius (CDU), auf Einladung der Nordhäuser Mittelstandsvereinigung (MIT) einen Abstecher bei der Firma HABAU in Heringen, um sich über die neue Produktlinie zu informieren. Geschäftsführer Roland Handrek erläuterte, dass seit Januar dieses Jahres im Heringer Unternehmen Gleistragplatten für die ICE Hochgeschwindigkeits-Neubaustrecke Nürnberg-Berlin der Deutschen Bahn AG, hier für den Abschnitt zwischen Erfurt und Halle, produziert werden. Das betrifft eine Strecke von zweimal 90 Kilometer.
Normalerweise werden Gleise in ein Schotterbett gelegt. Bei Geschwindigkeiten bis zu 320 km/h ist diese Bauweise jedoch nicht mehr anwendbar. Es kommt ein sogenanntes ‚FesteFahrbahn-System‘ zum Einsatz, welches aus einer elastisch gelagerten Stahlbetonplatte besteht, die den Schienenoberbau trägt, erläutert HABAU-Produktionsleiter Uwe Schirmer.
Minister Carius und Egon Primas zollten gleichermaßen Respekt vor den innovativen Ideen der HABAU Heringen und der Mitarbeiter und freuten sich, dass ein Nordthüringer Unternehmen den Zuschlag erhalten hat. Mit dem Auftrag, der noch bis Mitte 2013 läuft, werden zukunftsweisende Arbeitsplätze in der Region gesichert, ist Primas überzeugt. Nicht zu unterschätzen sind auch die Synergien für die regionale Wirtschaft, beispielsweise im Transportbereich. Qualität und Leistungsfähigkeit eines Unternehmens sind nach wie vor wichtige Kriterien bei der Auftragsvergabe. Das hat das Heringer Unternehmen in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen, so Primas abschließend.
Autor: nnzAm Montag machte der Thüringer Verkehrsminister Christian Carius (CDU), auf Einladung der Nordhäuser Mittelstandsvereinigung (MIT) einen Abstecher bei der Firma HABAU in Heringen, um sich über die neue Produktlinie zu informieren. Geschäftsführer Roland Handrek erläuterte, dass seit Januar dieses Jahres im Heringer Unternehmen Gleistragplatten für die ICE Hochgeschwindigkeits-Neubaustrecke Nürnberg-Berlin der Deutschen Bahn AG, hier für den Abschnitt zwischen Erfurt und Halle, produziert werden. Das betrifft eine Strecke von zweimal 90 Kilometer.
Normalerweise werden Gleise in ein Schotterbett gelegt. Bei Geschwindigkeiten bis zu 320 km/h ist diese Bauweise jedoch nicht mehr anwendbar. Es kommt ein sogenanntes ‚FesteFahrbahn-System‘ zum Einsatz, welches aus einer elastisch gelagerten Stahlbetonplatte besteht, die den Schienenoberbau trägt, erläutert HABAU-Produktionsleiter Uwe Schirmer.
Minister Carius und Egon Primas zollten gleichermaßen Respekt vor den innovativen Ideen der HABAU Heringen und der Mitarbeiter und freuten sich, dass ein Nordthüringer Unternehmen den Zuschlag erhalten hat. Mit dem Auftrag, der noch bis Mitte 2013 läuft, werden zukunftsweisende Arbeitsplätze in der Region gesichert, ist Primas überzeugt. Nicht zu unterschätzen sind auch die Synergien für die regionale Wirtschaft, beispielsweise im Transportbereich. Qualität und Leistungsfähigkeit eines Unternehmens sind nach wie vor wichtige Kriterien bei der Auftragsvergabe. Das hat das Heringer Unternehmen in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen, so Primas abschließend.





