Mi, 15:18 Uhr
22.10.2003
DaDa mit Chilcott
Nordhausen (nnz). DaDa – alles klar? Nein, das hat nichts mit dem Song der Band TRIO zu tun, da fehlt ein Da. Wenn Sie aber über DaDa aufgeklärt werden wollen, dann haben wir von der nnz da ein Angebot für Sie. Nur eines müssen Sie tun – sich für den 6. November ein paar Stunden frei nehmen.
Zu einer heiter-besinnlichen Dada-Soiree mit der Schauspielerin Cora Chilcott lädt die Stadt Nordhausen am Donnerstag, dem 6. November, um 20 Uhr, ins Kunsthaus Meyenburg ein. Cora Chilcott spielt an diesem Abend mit Texten und Worten von Kurt Schwitters (1887-1948), Hans Arp (1887-1966) und Max Ernst (1891-1976, kündigt die Leiterin des Amtes für Kultur, Soziales und Bildung, Dr. Cornelia Klose, an. Karten gibt es an der Abendkasse für 5 Euro.
Es solle Spaß machen, dieser Frau im Anzug mit Schlips und Kragen zu lauschen, zu sehen, wie sie ihre Zuschauer eine Stunde lang zum Lachen bringe. Ihre Stimmvielfalt, ihre zu jedem Vortrag passende Intonation, ihre Mimik und Gestik mache den meist zusammenhanglosen Ulk der Dadaisten, zu einem Erlebnis. Sie schlüpfe in die unterschiedlichsten Rollen – mal als aufgeregtes Kind, als keifende, hysterische Ehefrau oder unwiderstehlicher Charmeur- und erweise sich dadurch als ausgesprochenes Sprachtalent, weckt Klose Lust auf die Veranstaltung.
Cora Chilcott wurde in Leipzig geboren und studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolff" in Potsdam-Babelberg. Sie spielt am Senftenberger Theater, am Hans-Otto-Theater in Potsdam und bei den Berliner Komödianten. Sie gilt als "Berlin bekannteste Dadaistin" und tritt mit verschiedenen Dada-Programmen auf.
Dada - dieses Wort ist der französischen Kindersprache entnommen und bedeutet so viel wie "Holzpferdchen". Die Kunst- und Literaturrichtung Dadaismus war die zynische Antwort auf die großsprecherischen Werte und Worte der durch den ersten Weltkrieg fragwürdig gewordenen bürgerlichen Kultur. Dadaismus betrachtet Sinnloses und Banales als ein Mittel, die bürgerliche Kunst der Lächerlichkeit preiszugeben. Die Dadabewegung setzt sich "Antikunst" zum Ziel, brachte Absurdes und Paradoxes hervor und vertraute dem "Gesetz des Zufalls".
Autor: nnzZu einer heiter-besinnlichen Dada-Soiree mit der Schauspielerin Cora Chilcott lädt die Stadt Nordhausen am Donnerstag, dem 6. November, um 20 Uhr, ins Kunsthaus Meyenburg ein. Cora Chilcott spielt an diesem Abend mit Texten und Worten von Kurt Schwitters (1887-1948), Hans Arp (1887-1966) und Max Ernst (1891-1976, kündigt die Leiterin des Amtes für Kultur, Soziales und Bildung, Dr. Cornelia Klose, an. Karten gibt es an der Abendkasse für 5 Euro.
Es solle Spaß machen, dieser Frau im Anzug mit Schlips und Kragen zu lauschen, zu sehen, wie sie ihre Zuschauer eine Stunde lang zum Lachen bringe. Ihre Stimmvielfalt, ihre zu jedem Vortrag passende Intonation, ihre Mimik und Gestik mache den meist zusammenhanglosen Ulk der Dadaisten, zu einem Erlebnis. Sie schlüpfe in die unterschiedlichsten Rollen – mal als aufgeregtes Kind, als keifende, hysterische Ehefrau oder unwiderstehlicher Charmeur- und erweise sich dadurch als ausgesprochenes Sprachtalent, weckt Klose Lust auf die Veranstaltung.
Cora Chilcott wurde in Leipzig geboren und studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolff" in Potsdam-Babelberg. Sie spielt am Senftenberger Theater, am Hans-Otto-Theater in Potsdam und bei den Berliner Komödianten. Sie gilt als "Berlin bekannteste Dadaistin" und tritt mit verschiedenen Dada-Programmen auf.
Dada - dieses Wort ist der französischen Kindersprache entnommen und bedeutet so viel wie "Holzpferdchen". Die Kunst- und Literaturrichtung Dadaismus war die zynische Antwort auf die großsprecherischen Werte und Worte der durch den ersten Weltkrieg fragwürdig gewordenen bürgerlichen Kultur. Dadaismus betrachtet Sinnloses und Banales als ein Mittel, die bürgerliche Kunst der Lächerlichkeit preiszugeben. Die Dadabewegung setzt sich "Antikunst" zum Ziel, brachte Absurdes und Paradoxes hervor und vertraute dem "Gesetz des Zufalls".

