So, 17:51 Uhr
19.10.2003
JU begrüßt Herzog-Papier
Nordhausen (nnz). Die Junge Union Nordhausen begrüßt die von der Herzog-Kommission vorgeschlagenen und vom CDU-Bundesvorstand aufgegriffenen Reformen. Sie sind der Weg in die richtige Richtung., sagt Manuel Thume, der Kreisvorsitzende der Jungen Union Nordhausen. Was die JU noch sagt, das gibt es mit dem bekannten Klick...
Zwar könne man mit Korrekturen das jetzt bestehende Sozialsystem noch einige Jahre aufrechterhalten, jedoch seien langfristig grundlegende Änderungen notwendig. Diese Erkenntnis habe die Herzog-Kommission richtiger Weise deutlich formuliert. Anders als die bislang unionsintern erfolgte Kritik der mangelnden sozialen Gerechtigkeit dieses Entwurfs, schlägt die Junge Union - über das Herzog-Konzept hinaus - sogar noch weitergehende Reformschritte vor. Die Junge Union Thüringen hat ein eigenständiges Konzept entwickelt. Danach sollte anstelle von Kopfpauschale oder Bürgerversicherung eine allgemeine Versicherungspflicht eingeführt werden, bei welcher sich jeder Bürger mit seinem eigenen individuellen Risiko versichern muss. Diese Vorstellung wird auch von der JU Nordhausen unterstützt., so Thume weiter.
Dabei müssen die Krankenkassen in einen positiven Wettbewerb um die zu Versichernden treten. Zwar erfordere auch dieses System eine steuerfinanzierte Subvention sozial Schwacher oder chronisch Kranker, allerdings werden nur so auch im Krankenversicherungswesen wirtschaftlich positive Markt- und Einspareffekte ermöglicht. Darüber hinaus sollte für jede Gesundheitsleistung ein Eigenbeitrag vom Versicherten abgefordert werden, um Mitnahmeeffekte zu vermeiden und Einsparpotentiale zu erreichen.
Bei der notwendigen Berücksichtigung sozialer Aspekte darf die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme nicht auf dem Rücken der jungen Generation ausgetragen werden!, so abschließend Manuel Thume gegenüber nnz.
Autor: nnzZwar könne man mit Korrekturen das jetzt bestehende Sozialsystem noch einige Jahre aufrechterhalten, jedoch seien langfristig grundlegende Änderungen notwendig. Diese Erkenntnis habe die Herzog-Kommission richtiger Weise deutlich formuliert. Anders als die bislang unionsintern erfolgte Kritik der mangelnden sozialen Gerechtigkeit dieses Entwurfs, schlägt die Junge Union - über das Herzog-Konzept hinaus - sogar noch weitergehende Reformschritte vor. Die Junge Union Thüringen hat ein eigenständiges Konzept entwickelt. Danach sollte anstelle von Kopfpauschale oder Bürgerversicherung eine allgemeine Versicherungspflicht eingeführt werden, bei welcher sich jeder Bürger mit seinem eigenen individuellen Risiko versichern muss. Diese Vorstellung wird auch von der JU Nordhausen unterstützt., so Thume weiter.
Dabei müssen die Krankenkassen in einen positiven Wettbewerb um die zu Versichernden treten. Zwar erfordere auch dieses System eine steuerfinanzierte Subvention sozial Schwacher oder chronisch Kranker, allerdings werden nur so auch im Krankenversicherungswesen wirtschaftlich positive Markt- und Einspareffekte ermöglicht. Darüber hinaus sollte für jede Gesundheitsleistung ein Eigenbeitrag vom Versicherten abgefordert werden, um Mitnahmeeffekte zu vermeiden und Einsparpotentiale zu erreichen.
Bei der notwendigen Berücksichtigung sozialer Aspekte darf die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme nicht auf dem Rücken der jungen Generation ausgetragen werden!, so abschließend Manuel Thume gegenüber nnz.

